Archiv der Kategorie: Hermes-Zentrale

Paketdiebstahl bei Hermes in 2018: Schriftliche Kundenbeschwerden sammele ich ab sofort für den Konzerninhaber Dr. Michael Otto

Info für Hermes-Kunden und Redakteure zu meinen Recherchen Paketdiebstahl: Ich will Dr. Michael Otto nochmal privat anschreiben und sammele Kundenbeschwerden zu diesem Thema!

Am 05.01. 2018 hatte ich wieder mal ein Telefonat mit einem Kunden, der mir berichtete, dass sein Paket gestohlen wurde. Er hatte den Wagen eines Hermesfahrers vor der Haustür gesehen und erhielt sein Paket nicht. In der Sendungsverfolgung fand er dann die Info, dass ihm sein Paket angeblich zugestellt wurde.

Ich werde ab sofort alle schriftlichen Kundenbeschwerden über das ganze Jahr 2018 sammeln und kurz vor Ablauf des Jahres Herrn Otto die Beschwerden privat durch meinen Boten zustellen lassen.

Die Fahrer sind nicht nur total überlastet und auch nicht immer für verschwundene Pakete verantwortlich. Es mag einzele Fahrer geben, die Pakete stehlen und wie ich vermute, mehr aus finanzieller Not. Zudem gibt es etliche andere Gründe für verschwundene Pakete, dessen Ursachen ich in 10 Jahren schon recherchiert habe.

Hermes-Kunden sollten mich bei Paketverlust bitte nur anschreiben und nicht anrufen! Ich benötige Beschwerden immer schriftlich. Beschwerden richten Sie bitte an:

s.tito@online.de

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Sperrung der Videos der mir zugespielten Telefonate eines ruinierten Sats mit Hermes-Manager erfolgt am Sonntag, den 24.12. um 11 Uhr

Die unten folgenden Links zu den mir zugespielten Telefonate werden in Kürze hier VORERST gelöscht.

Die aufgezeichneten Telefonate des betroffenen Sats, der mir seine Telefonate mit einem Hermes-Mitarbeiter zuspielte, werden wir Dr. Michael Otto u.a. auf CD zur Verfügung stellen.

Hier hat offensichtlich jemand ganz kalte Füße bekommen und die Löschung der Videos bei youtube beantragt.

Wie gut, dass diverse Journalisten hinter den Kulissen diese Telefonate schon vorliegen haben.

Hier nun die Info:

Von: „YouTube Support Team“
Datum: 22.12.2017 16:06
Betreff: Re: Case Subject
An: XXX
Cc: XXX

Hallo XXXX,

hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir von einer Einzelperson eine Datenschutzbeschwerde im Hinblick auf Ihre Inhalte erhalten haben:

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Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, die personenbezogenen Daten in den gemeldeten Inhalten zu entfernen oder zu bearbeiten. Sie haben 48 Stunden Zeit, um auf die Beschwerde zu reagieren. Wenn Sie den mutmaßlichen Verstoß innerhalb dieser 48 Stunden von der Website entfernen, wird die eingereichte Beschwerde geschlossen. Sollte die mutmaßliche Datenschutzverletzung auch nach diesen 48 Stunden noch auf der Website zu finden sein, wird die Beschwerde zur Prüfung an das YouTube-Team weitergeleitet und kann gemäß den Datenschutzrichtlinien entfernt werden.

Mutmaßliche Verstöße ereignen sich in der Regel aufgrund von Videoinhalten. Auf YouTube können Sie mithilfe eines benutzerdefinierten Tools zur Unkenntlichmachung von Gesichtern beliebige Bereiche Ihres Videos wie z. B. einzelne Personen oder bestimmte Informationen unkenntlich machen. Wenn Sie mehr über diese Funktion zur Unkenntlichmachung von Gesichtern erfahren möchten, besuchen Sie den Creator-Blog oder rufen Sie die Hilfe auf. Mutmaßliche Verstöße können sich außerdem im Titel, in der Beschreibung oder in den Tags Ihres Videos ereignen. Auf YouTube werden Tools zur Bearbeitung von Metadaten bereitgestellt, die Sie nutzen können, indem Sie unter „Meine Videos“ auf die „Bearbeiten“-Schaltfläche des gemeldeten Videos klicken. Es reicht nicht aus, das Video als „Privat“ zu kennzeichnen, da der Status jederzeit wieder zu „Öffentlich“ geändert werden kann. Auch Anmerkungen sind keine akzeptable Lösung, da diese jederzeit deaktiviert werden können.

Wir haben uns dem Schutz unserer Nutzer verpflichtet und hoffen, dass Sie die Wichtigkeit des Datenschutzes verstehen. Achten Sie in Zukunft darauf, dass Sie keine Videos hochladen, die andere Personen oder deren personenbezogenen Daten zeigen, ohne zuvor deren Einwilligung eingeholt zu haben. Personenbezogene Daten sind unter anderem: Sozialversicherungsnummer, nationale Identifikationsnummer, Kontonummer oder Kontaktdaten wie Anschrift oder E-Mail-Adresse. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzrichtlinien.

Leipzig – Riesenschock zwei Tage vor Heiligabend: In Leipzig sind Unbekannte in ein Hermes-Paketlager eingebrochen und haben Dutzende Weihnachtssendungen geplündert.

https://www.tag24.de/nachrichten/leipzig-anton-zickmantel-strasse-grosszschocher-paketlager-hermes-diebstahl-gestohlen-405809

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Hermes-Disponent Maik Vökler (38) zeigt auf das Oberlicht, das die Einbrecher als Einstieg nutzten.

Wie die Polizei erst am Donnerstag mitteilte, stiegen die Ganoven in der Nacht zu Mittwoch in die auf einem Gewerbeareal im Stadtteil Großzschocher stehende Pakethalle ein.

„Sie haben die Scheibe eingeworfen und sind dort durch“, erzählt Disponent Maik Vökler (38) und zeigt auf ein kaputtes Oberlicht.

Im Inneren der Halle stürzten sich die Unbekannten auf rund 100 Pakete, fetzten diese auf und bedienten sich am Inhalt.

Noch weiß die Polizei nicht genau, was in welcher Menge gestohlen wurde. „Wir wissen nur, dass mehrere Handys aus Retouren-Paketen fehlen“, sagt Disponent Vökler zu TAG24.

Beim Großteil der geplünderten Pakete soll es sich um sogenannte Rückläufer handeln. Nach Angaben des Disponenten waren aber auch rund 20 Pakete betroffen, die den Kunden noch nicht zugestellt werden konnten.

Der Paketdienst Hermes will nun über seine Hamburger Zentrale mit allen betroffenen Kunden Kontakt aufnehmen. Zuvor versuchen die Mitarbeiter abzuklären, welchen Inhalt die Pakete hatten.

Verdi will, dass Paketdienste für Subunternehmer haften

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lieferdienste-wie-paketdienste-ihre-mitarbeiter-ausbeuten-1.3793184

15. Dezember 2017, 18:50 Uhr

Niedrige Löhne – Wie Paketdienste ihre Mitarbeiter ausbeuten

Paketboten vieler Anbieter klagen über schlechte Löhne und etliche Überstunden.
Tausende sind betroffen – auch, weil sie in undurchsichtigen Beschäftigungsverhältnissen bei Subunternehmern der Lieferdienste hängen.
Der Anbieter Hermes gibt der „Null-Versandkosten-Mentalität“ der Kunden eine Mitschuld.
Von Michael Kläsgen und Thomas Öchsner
Iurie Popescu, 34, ist gerade fertig mit der Arbeit. Er hat Cola, Kekse, und Lebkuchen auf den Tisch gestellt und holt seinen Arbeitsvertrag. Es ist ein zweiseitiger Vordruck aus dem Internet. Auf Seite eins ist sein Bruttoverdienst handschriftlich eingetragen: 1600 Euro, auf Seite zwei seine wöchentliche Arbeitszeit: 40 Stunden. Auf dem Papier sieht es so aus, als würde der Paketzusteller etwas mehr als den gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro die Stunde verdienen – wenn da nicht ein Haken wäre: Der Rumäne arbeitet nicht 40 Stunden. Er arbeitet fast doppelt so viel.

Morgens um halb vier geht es los. Popescu lädt Pakete aus, scannt im Depot in eisiger Kälte Pakete ein, belädt seinen weißen Lieferwagen neu, den DPD seinem Arbeitgeber, einem Subunternehmen, zur Verfügung gestellt hat. Erst um halb neun beginnt seine Tour, 70 Kilometer lang mit etwa 115 Stopps. Im Durchschnitt liefert er jeden Tag 200 Pakete ab. Gegen 18 Uhr ist sein Arbeitstag zu Ende, wenn die Retouren und Päckchen von Firmen abgeholt sind. Da Popescu auch samstags arbeitet, kommt er leicht auf 75 Stunden pro Woche. In Wirklichkeit verdient er also nicht den Mindestlohn, sondern etwa fünf Euro.

Popescu gehört zum untersten Glied eines Systems, das das Internet so erst möglich gemacht hat. Ob Bücher, Kleider oder CDs, immer mehr wird auch in Deutschland im Netz eingekauft, erst recht vor Weihnachten – und all das soll möglichst preiswert, schnell und zuverlässig nach Hause kommen. Doch geht das überhaupt, ohne dass Paketzusteller wie Popescu 75 Stunden pro Woche schuften müssen?

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi spricht von „zunehmend katastrophalen Arbeitsbedingungen bei den Subunternehmen der Paketdienste“. Das gilt aber nicht für alle Paketboten. Viele bekommen immer noch Tariflohn, bezahlten Urlaub oder Geld, wenn sie krank sind. Doch unter den Packeseln der Nation gibt es eine Klassengesellschaft. Wer neu anfängt, erhält nicht mehr so viel wie diejenigen, die schon lange dabei sind. Und immer mehr landen ganz unten, wie Iurie Popescu.

Staatsanwälte ermitteln
Eigentlich dürfte es so einen Fall in Deutschlands Arbeitswelt gar nicht geben, nicht nur weil der Rumäne mehr als die maximal zulässigen 48 Stunden pro Woche arbeitet. Laut DPD werden die Systempartner – so nennt der Paketdienst seine Subunternehmer – so honoriert, dass sie in der Lage seien, „ihren Zustellern einen fairen Lohn zu zahlen“. Oft liege dieser Lohn sogar „deutlich über dem Mindestlohn“, sonst fänden sich nicht genügend Boten.

Tatsächlich häufen sich jetzt in der Hochzeit der Paketdienste Berichte über illegale Machenschaften in der Branche. In Köln und Bonn ermitteln Staatsanwälte gegen frühere Servicepartner des Logistikkonzerns Hermes, auch wegen möglicher Verstöße gegen das Mindestlohngesetz. In Thüringen durchsuchten Beamte der Bundespolizei einen Wohnkomplex im Kreis Gotha und nahmen dabei vorläufig 35 Personen aus Osteuropa fest. Sie sollen illegal nach Deutschland eingereist sein, für ein Subunternehmen von Hermes Pakete ausgetragen und in einfachen Wohnungen mit heruntergekommenen Gemeinschaftsduschen gelebt haben.

Sie glauben an Deutschland und den Rechtsstaat
Iurie Popescu kennt das. In dem Haus in der Oberpfalz wohnte der hagere, schmächtige Mann erst mit 20 Kollegen. Jetzt sind sie noch zehn. Iurie, der kein Deutsch spricht, nur, wie er sagt, „DPD-Deutsch“ („Guten Tag, bitte hier unterschreiben. Danke. Auf Wiedersehen“), hat sein eigenes Zimmer, für das er 200 Euro Miete zahlt. Aber an der Wand zeichnet sich Schimmel ab.

Vor anderthalb Jahren ist er nach Deutschland gekommen. Für ihn wie für seine beiden Kollegen, die neben ihm zusammen mit einem deutschen Übersetzer sitzen, ist Deutschland ein Traumland. Sie glauben an Deutschland und den Rechtsstaat. Sie schreiben ihre richtigen Namen auf einen Zettel, weil sie doch im Recht sind, eigentlich. Veröffentlichen und genau verorten will man das Trio aber lieber nicht, um ihren Job nicht zu gefährden. Verdi bestätigt diese Sorge: In der Paketdienstbranche werde verstärkt mit Beschäftigten aus Osteuropa gearbeitet. „Sie kennen ihre Rechte nicht oder fordern diese aus Angst vor dem Arbeitsplatzverlust nicht ein. Oft werden die Kosten für die Unterbringung noch vom Salär abgezogen.“

Verdi will, dass Paketdienste für Subunternehmer haften
Bei DPD sind 10 000 Zusteller für knapp 1000 Subunternehmen unterwegs, eigene Paketboten sind nicht im Einsatz. Wird bei diesen Firmen der Mindestlohn unterlaufen oder gegen andere Gesetze verstoßen, trennt sich der Paketdienst nach eigenen Angaben „konsequent“ von ihnen. Hermes setzt ebenfalls auf eigenständige Subunternehmer, die zu Weihnachten mit bis zu 14 000 Zustellern arbeiten. Auch das Logistikunternehmen sagt von sich: „Rechtswidriges Verhalten unserer Partner tolerieren wir nicht.“ Dass der Mindestlohn oder mehr bezahlt wird, werde überprüft.

Bei der Deutschen Post mit insgesamt 19 000 reinen Paketzustellern ist die Vergabe von Aufträgen an Subunternehmen eher die Ausnahme. Diese liege „im Gegensatz zu unseren Mitbewerbern im niedrigen einstelligen Prozentbereich“. Die Zusteller, die dort beschäftigt sind, erhalten normalerweise keinen Tariflohn. Anders bei der Post selbst, bei der es verschiedene Klassen von Paketboten gibt. Wer vor 2001 eingestellt wurde, verdient nach Angaben von Verdi noch am besten, nach Tarif versteht sich. Für diejenigen, die in den Jahren danach angefangen haben, gilt ein anderer Haustarif. Laut Verdi beginnt hier der Stundenlohn bei 12,21 Euro und endet bei 15,74 Euro (plus Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, variable Vergütungsanteile). Wer 2015 oder später als Paketzusteller zur Post gekommen ist, wird jedoch bei der Post-Tochter DHL Delivery beschäftigt. Dort wird nach den regional unterschiedlichen Tarifen der Speditions- und Logistikbranche bezahlt. Und die liegen zum Teil deutlich unter dem Haustarif der Post.

In Niedersachsen, wo gerade über neue Tarife verhandelt wird, liegt der pure Stundenlohn zum Einstieg bei 10,65 Euro, in Württemberg hingegen bei 18,45 Euro. Je höher das Tarifniveau ist, desto größer sei die Bereitschaft der Post, „sich nach Subunternehmen umzuschauen“, sagt Verdi-Postexpertin Sigrun Rauch. „Für uns ist das ein großes Ärgernis.“ Sie warnt vor einem Preisdumping-Wettbewerb auf Kosten der Zusteller. Verdi wünscht sich, dass die Paketdienste – wie in der Fleischbranche bereits üblich – für ihre Subunternehmen nachhaften müssen, etwa für die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen.

Hermes will, dass Kunden umdenken
Auch der Bundesverband Paket, Express, Logistik ist für eine „gerechte Entlohnung“ der Paketboten. Nur versteht dieser etwas anderes darunter als Verdi: Um diese Entlohnung auch weiter „betriebswirtschaftlich finanzieren zu können, fordern wir Augenmaß bei der Anpassung des gesetzlichen Mindestlohns“, heißt es bei dem Verband, in dem Hermes, DPD oder GLS Mitglied sind.

Hermes geht es auch um Grundsätzlicheres: Das Unternehmen beklagt sich über die „um sich greifende Null-Versandkosten-Mentalität“ der Besteller. Diese hätte dazu beigetragen, dass die Preise im Paketmarkt „in weiten Teilen nicht auskömmlich sind“. Die Preise für die Zustellung eines Pakets an der Haustür seien auch im internationalen Vergleich „mindestens 50 Cent zu niedrig angesetzt. Der Aufwand einer individuellen Zustellung mit bis zu vier Anfahrten liegt deutlich höher.“ Hermes wünscht sich ein Umdenken der Kunden. „Einerseits ist fast jeder Kunde bereit, in der Innenstadt gerne auch mal zehn Euro oder mehr für ein Parkticket zu berappen. Andererseits erscheinen 3,89 Euro für ein pünktlich zu Weihnachten von Norderney auf die Zugspitze geliefertes Päckchen vielen als zu teuer“, heißt es bei dem Unternehmen.

Iurie Popescu interessiert das alles wenig. Warum er sich den 14-Stunden-Tag als Paketbote in Deutschland antue? „In Rumänien“, sagt er, „ist alles schlimmer“.

Was Hermes-Vorstandsmitglieder Dirk Rahn und Hnajo Schneider von Thomas Middelhoff lernen SOLLTEN

Hier, meine Herren Schneider und Rahn:

https://www.profil.at/gesellschaft/manager-middelhoff-interview-8571077

Erstmals öffentlich, internes Dokument: Aufruf an anständige HLG-Mitarbeiter, die unter dem schlechten Image der Hermes Logistik Gruppe leiden und wollen, dass Dr. Otto seine Vorstände zur Verantwortung zieht!

Hier veröffentliche ich nun ein Dokument aus dem Jahr 2013 zu den Missständen in den Hermes-Niederlassungen, das ich Dr. Otto über den Brief eines ehemaligen Subunternehmer als Anlage privat zusenden ließ und der auf seinen damaligen Hilferuf leider keine Antwort erhielt.

Da ich nicht weiß, ob Dr. Otto meine Post unterschlagen wurde, werde ich Dr. Otto nun über andere Instituionen diese folgenden Dokumente noch einmal direkt zukommen lassen.

Wenn Dr. Otto nicht persönlich reagiert, dann hat die Hermes Logistik Gruppe durch das bewusste Fehlverhalten seiner schwachen Vorstandsköpfe „beste Chancen“ als Schlecker der Paketbranche zu enden – langfristig sehe ich auf jeden Fall schwarz für das Unternehmen, das durch seine Manager immer wieder negativ in die Schlagzeilen gerät.

Hermes-Mitarbeiter, die sich bessere Zustände im Unternehmen wünschen und die möchten, dass Herr Dr. Otto sich nach meinen 10-jährigen Recherchen endlich PERSÖNLICH einschaltet und seine Vorstände und kriminelle Führungskräte prüfen lässt, können mir vertraulich weitere Unregelmäißkeiten, die in den Sat-Betrieben und in den Niederlassungen stattfinden, anonym per E-Mail oder per Post zusenden.

Ich höre nicht eher auf, bis Dr. Otto sich höchstpersönlich beim HLG-Vorstand einschaltet, damit da oben endlich mal aufgeräumt wird.

Hier nun ein bisher internes Dokument, das auch die Versender und Geschäftskunden der HLG öffentlich zur Kenntnis nehmen dürfen!

anständige HLG Mitarbeiter betr Dr Otto 001
anständige HLG Mitarbeiter betr Dr Otto 002
anständige HLG Mitarbeiter betr Dr Otto 003
anständige HLG Mitarbeiter betr Dr Otto 004

Verlorene oder gestohlene Pakete bei Hermes, Reportage für Hermes-Geschäftskunden, Privatkunden und Versender

Hermeskunden können anhand dieser Reportage erkennen, das nicht die Hermesfahrer die Diebe sind.

Seit Jahren eroforsche ich die Hintergründe zu verschwundenen Paketen beim Paketdienst Hermes.

Ein Grund für das Verschwinden der Pakete wurde nun öffentlich, wie im Video zu sehen.

Dank guter Journalisten ist die Kriminalität zu diesem Thema endlich mal über einen Sender gelaufen!

Silvia Tito

GROSSRAZZIA VON ZOLL UND BUNDESPOLIZEI: Ermittlungen gegen Hermes-Servicepartner: Der unfähige Vorstand flüchtet sich mal wieder in faule Ausreden

Großrazzia bei Servicepartnern des Paketdiensts Hermes: Mehr als 300 Mitarbeiter von Zoll und Bundespolizei haben Anfang vergangener Woche in Nordrhein-Westfalen 24 Geschäftsräume und Wohnungen leitender Mitarbeiter durchsucht und dabei nach Angaben der Staatsanwaltschaft Köln umfangreiche Unterlagen sichergestellt.

Dabei geht es um den Verdacht der Hinterziehung von Sozialabgaben, der illegalen Beschäftigung und des Verstoßes gegen den Mindestlohn. Aktuell hat die Staatsanwaltschaft demnach bereits 16 Personen ohne gültige Aufenthaltstitel ermittelt. „Ich schätze die Situation so ein, dass das erst der Anfang war“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln in der am Mittwochabend ausgestrahlten WDR-Sendung „Könnes kämpft“.

Paketdienst Hermes äußert sich auf Nachfrage nicht
Auslöser der Ermittlungen waren illegale Anstellungs- und Entlohnungsmodelle, auf die Reporter Dieter Könnes und sein Team bei einer Reportage zu den Arbeitsbedingungen in der Paketbranche gestoßen waren. Hermes selbst nimmt auf Anfrage der Fachzeitschrift trans aktuell zu den Vorwürfen keine Stellung. „Zu laufenden polizeilichen Ermittlungen im betrieblichen Umfeld unserer Vertragspartner äußern wir uns grundsätzlich nicht“, sagt eine Sprecherin.

In der Sendung stößt der Reporter auf Depots, in denen Transportunternehmer von Hermes ausschließlich oder überwiegend Fahrer aus Rumänien oder Moldawien rekrutieren und sie unter fragwürdigen bis gesetzeswidrigen Bedingungen anstellen. Ein eingeschleuster Lockvogel erfährt bei einem Depot im Sauerland, dass Fahrer 50 Cent pro zugestelltem Paket erhalten, aber keinen fixen Monatslohn. Da er gebürtiger Rumäne ist, wird ihm rasch ein Posten zum Anwerben rumänischer Fahrer angeboten – woraufhin der Lockvogel aussteigt.

70 Cent je Paket, einen Teil des Lohns gibt es schwarz
Anderswo erfährt die Redaktion von „Könnes kämpft“ von Fahrern, die 70 Cent je Paket bekommen, aber nur für 500 Euro monatlich dem Finanzamt und der Sozialversicherung gemeldet werden. Den restlichen Lohn gebe es bar auf die Hand – also schwarz.

Grundsätzlich sei eine Bezahlung pro Paket zulässig, erklärt Andreas Mossyrsch, Vorstand des Verbands Camion Pro, der sich vor allem für die Belange kleinerer Transportunternehmen einsetzt. „Wichtig bei dieser Bezahlung ist, dass der Mindestlohn trotzdem erfüllt ist“, sagt er in dem Fernsehbeitrag. Alles andere sei illegal, Schwarzarbeit und erfülle teilweise den Tatbestand des Menschenhandels. Mossyrsch hatte dem WDR Informationen zum Lohn- und Sozialdumping in der Branche geliefert und trat selbst als Lockvogel in Erscheinung, der Hermes beziehungsweise einem Servicepartner in einem fingierten Geschäft anbot, rumänische Fahrer zum Tagessatz von 60 Euro zu vermitteln.

Hermes sind Unregelmäßigkeiten im Depot bekannt
Hermes selbst überprüft laut einer Selbstverpflichtung die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften bei seinen Partnern regelmäßig. Wie der Paketdienst dem WDR mitteilt, sind ihm Unregelmäßigkeiten an einem der Zustellzentren bekannt, so dass ein Sonderaudit für nächsten Januar geplant sei. Aufgrund der Recherchen von „Könnes kämpft“ werde man diesen Audit aber priorisieren.

https://www.eurotransport.de/news/grossrazzia-von-zoll-und-bundespolizei-ermittlungen-gegen-hermes-servicepartner-9826698.html

Ich danke dem Autor der Reportage „Könnes kämpft gegen Paketdienstärger“ für seine investigative Arbeit. Auch das Könnes-Team vom WDR hat eine Superleistung gebracht.

Auch den Insidern von HLG, die mit Informationen den Autor unterstützten!

Endlich wurden Dank Könnes kämpft, erstmals die kriminellen Machenschaften bei Hermes-Sats aufgedeckt, die der verantwortungslose Vorstand der Hermes Logistik Gruppe totschweigen wollte.

Meine 10-jährigen Recherchen haben in den letzten Jahren diversen Redaktionen für Medienveröffentlichungen helfen können. Mein Dank geht an alle Journalisten und Redakteure diverser Print- und Mediensender. Mein besonderer Dank gilt einigen Redakteuren des WDR.

Danke auch an „Opa Gerd“, der für meine Arbeit das Video hier eingestellt hat und der sich für die ausgebeuteten und betrogenen Hermesfahrer seit Jahren hinter den Kulissen so klasse einsetzt. Danke, Gerd !

Silvia Tito, Wirtschaftermittlerin, 30. November 2017

Hier noch ein Nachschlag, der folgende Bericht mit einem Statement von Hermes:

Hermes erklärte dazu, das Unternehmen ermittele mit Hochdruck, um schnellstmöglich Konsequenzen ziehen zu können. „Die im Bericht geschilderten Umstände entsprechen in keinem Fall auch nur ansatzweise den Maßstäben, an denen wir unsere in der Zustellung für uns tätigen Servicepartner messen“, sagte ein Sprecher. „Wir erwarten selbstverständlich, dass alle für uns tätigen Servicepartner vollumfänglich die gesetzlichen Vorgaben einhalten.“ Hermes werde die im WDR-Bericht erhobenen Vorwürfe schnellstmöglich umfassend prüfen und falls nötig umgehend rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einleiten.

Der ganz Bericht, hier:

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.nordrhein-westfalen-ermittlungen-gegen-subunternehmer-von-paketdienst-hermes.e7027b5a-ff56-4064-9605-e34b3822041e.html

Hermes-Paketkunden sind mitverantwortlich, dass die Paketfahrer in Armut leben!

An alle Hermes-Paketkunden, die sich über die Paketfahrer beschweren. Ihr Konsumenten solltes Euch endlich mal mit den Missständen beim Hermes-Paketdienst befassen, bevor Ihr die Hermesfahrer beschimpft.!!!!

Ihr Hermes-Paketkunden seit mitverantwortlich, dass die Paketfahrer in Armut leben:

https://hermessubunternehmer.wordpress.com/2017/11/29/versender-und-geschaeftskunden-von-hermes-razzia-bei-hermes-vertragspartner-nach-wdr-recherchen-in-nrw/

Versender, Geschäftskunden und Paketfahrer von Hermes: Razzia bei Hermes-Vertragspartner nach WDR-Recherchen in NRW, Staatsanwaltschaft ermittelt

Video aus der Mediathek auf folgendem Link:

http://www.ardmediathek.de/tv/K%C3%B6nnes-k%C3%A4mpft/K%C3%B6nnes-k%C3%A4mpft-gegen-Paketdienst-%C3%84rger/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=13005502&documentId=47957886

Seit 10 Jahren bin ich am Missmanagement der UNWILLIGEN Hermes-Vorstände dran und endlich erschien eine Reportage, wie Könnes kämpft gegen Paketdienstärger, damit ich einen weiteren Grund habe Dr. Michael Otto PRIVAT anzuschreiben und nicht nur Dr. Otto.

Ich möchte, dass Herr Dr. Otto seine untätigen Vorstände in der Hermes-Zentrale kontrolliert, sowie veranlasst, dass sämtliche Sat-Betriebe und Hermes-Niederlassungen überprüft werden.

Da seine Vorstände seit 10 Jahren diese Missstände totschweigen und öffentliche PR-Maßnahmen zur Reinwaschung betreiben, um Kunden etc. zu täuschen, verlange ich nicht nur vom Konzerninhaber Dr. Otto persönliche Einschaltung!

Herr Dr. Otto hat Feinde im eigenen Unternehmen, seine bewusst unwilligen Vorstände, wie auch diverse Führungskräfte, die unsaubere Praktiken gegen Paketfahrer decken.

Aus dieser Nummer wird sich der stets untätige Vorstand in der Hermes-Zentrale nicht mehr herauswinden können.

Jetzt gehe ich nach dieser Reportage einen Schritt weiter…..ein privater Brief an Dr. Michael Otto reicht nicht mehr……

Hier die Infos zu Könnes kämpft gegen Paketdienst-Ärger.

https://www1.wdr.de/nachrichten/razzia-paketdienste-100.html
Razzia bei Paketfahrern nach WDR-Recherchen

Razzia bei Paketzustellern in NRW
Auslöser: Recherchen der WDR-Sendung „Könnes kämpft“
Manche Firmen bezahlen Mitarbeiter offenbar unter Mindestlohn.

Der Onlinehandel blüht – dementsprechend viel haben auch die Paketzusteller zu tun. Mehrere Firmen teilen sich den Markt, ihre Autos sind überall auf den Straßen zu sehen. Einige solcher Transportfirmen beschäftigen auch Subunternehmer, die teils in eigenen Lieferwagen unterwegs sind. Über die Geschäftspraktiken von Paketdiensten hatte die WDR-Sendung „Könnes kämpft“ recherchiert – und aufgedeckt, dass hier Gesetze offenbar immer wieder umgangen werden.

Halber Mindestlohn als Bezahlung

Bei seinen Recherchen im Milieu der Paket-Dienstleister schleuste der WDR Lockvögel ein, die sich bei Subunternehmern als Fahrer bewarben. Ihnen wurde zum Beispiel eine Bezahlung deutlich unterhalb des Mindestlohns angeboten.

Mehrere andere Mitarbeiter bestätigten den WDR-Mitarbeitern dies, zum Teil sprachen sie sogar von einer Bezahlung nur halb so hoch wie der Mindestlohn. In einem Fall wurde schon beim Anstellungsgespräch klar gemacht, dass es einen Teil der Bezahlung nur am Finanzamt vorbei geben würde.

Staatsanwaltschaft ermittelt nach Razzia

Die Folge: Eine Großrazzia, bei der Polizei, Zoll und Staatsanwaltschaft 24 Geschäftsraume und Wohnungen von Fahrern in NRW durchsuchten. Dabei konnten die Behörden 16 Personen ohne offizielle Aufenthaltsgenehmigung feststellen. Dem WDR erklärte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer, es sei umfangreiches Beweismaterial festgestellt worden und man stehe erst am Anfang der Ermittlungen.

Mehrere Tatverdächtige stehen nun im Verdacht, Sozialabgaben hinterzogen zu haben und bei der Bezahlung der Beschäftigten den gesetzlichen Mindestlohn unterschritten zu haben. Außerdem gehe es um den Vorwurf des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern und der Beihilfe zur Urkundenfälschung.

Stand: 29.11.2017, 17:00