Alle Beiträge von Wirtschaftsermittlerin Silvia Tito

Über Wirtschaftsermittlerin Silvia Tito

Der Personalskandal bei der Otto & Hermes-Gruppe: Führungskräfte ruinieren Hermes-und Otto-Vertragspartner/Innen. https://hermessubunternehmer.wordpress.com http://ottoskandal.wordpress.com

Niedersachsen möchte bei Subunternehmen beschäftigte Paketzusteller besser absichern. „Die großen Logistikunternehmen dürfen sich der Verantwortung für die Lohn- und Arbeitsbedingungen der bei Subunternehmen angestellten Kurierfahrer und Paketboten nicht entziehen

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Niedersachsen-will-Paketboten-besser-schuetzen,paketboten102.html

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/hermes-dhl-und-co-verdi-fordert-massnahmen-gegen-ausbeutung-von-pakettraegern/23817592.html?ticket=ST-740570-1knyZjBXZz0aw7OoRAZH-ap4

Der Frankfurter Sozialwissenschaftler Tim Engartner hatte bereits im Juli dem NDR gesagt: „Viele Frachtpostgesellschaften beschäftigen sogenannte Freiberufler und umgehen damit den Mindestlohn, umgehen damit Sozialstandards und machen somit horrende Gewinne auf Kosten der Beschäftigten.“ Schlecht bezahlte Frachtpostboten müssten mitunter etwa 15 bis 20 Pakete pro Stunde zustellen. Das sei nicht machbar. Bestimmte Unternehmen gäben Frachtpostwagen an Einzelpersonen weiter, die als Sub-Sub-Unternehmer arbeiteten. „Man hat eine Zerlegung der Verantwortlichkeiten und dadurch auch Schwierigkeiten bei der Haftbarmachung.“

Bsirske forderte, dass die Koalition deshalb hier die Generalunternehmerhaftung auf den Weg bringen solle. „Dann würde ein Unternehmen wie Hermes rechtlich verantwortlich für das sein, was in Subunternehmen passiert, mit denen Hermes zusammenarbeitet.“

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Ruinierte Hermes-Vertragspartner, die durch Otto’s kriminelle Mitarbeiter ihre Häuser und Eigentumswohnungen verloren haben: Bitte bei mir melden!

Für meine Langzeitstudie zum Betrug an ruinierten Hermes-Vertragspartnern und für einen weiteren Filmdreh, können sich betroffene Herme-Vertragspartner bei mir melden, die durch Otto’s kriminelle Mitarbeiter der HLG-Niederlassungen, ihre Häuser oder Eigentumswohnungen verloren haben.

Ich will dem Konzerninhaber Michael Otto über einen „Umweg“ seine tatsächlichen Feinde namentlich präsentieren:

Seine eigenen Manager und Führungskräfte.

Wer als ehemaliger Sat-Betreiber sein Heim verloren hat, sollte sich bitte zunächst per E-Mail bei mir melden, um einen Telefontermin zu vereinbaren.

Mail an: s.tito@online.de

HAUSVERBOT FÜR HERMES-ZUSTELLER! Paketstreit in Friedland sorgt für Kritik und Verständnis

Ein Paketstreit aus Friedland hat neben Ärger auch eine Welle der Solidarität ausgelöst. Ein Kunde hatte schwere Vorwürfe erhoben.

Es entbehrte nicht einer gewissen Komik: Das Bild eines Paketscheines, auf dem stand, dass der Bote Hausverbot habe und daher keine Zustellung möglich sei. Der Empfänger des Zettels äußerte noch weitere Vorwürfe zu dem Paketboten, der unter anderem das Hausverbot seinem unmöglichen Verhalten in den Räumen der Praxis zu verdanken habe.

Dieser absurde Streit aus Friedland bewog diverse Leser auf der Nordkurier-Facebook-Seite, ihre eigenen Leidensgeschichten mit Paketdiensten kundzutun. Etwas, dass der Mentalität und Dynamik des Sozialen Netzwerks durchaus entspricht. Es meldeten sich aber auch viele Nutzer zu Wort, die Verständnis für Paketboten äußerten. Schnell entbrannte die Debatte, wer im Geflecht Paketbote-Kunde der wahre Schuldige ist. „Prinzipiell, gerade vor Weihnachten, kann man auch einfach mal Danke sagen“, sagte Mandy Grunwald aus Waren.

Die Altenpflegerin habe sich im vergangenen Jahr einen neuen Haushalt zusammenbestellt, die Paketboten aller Dienste lieferten die schweren Möbel zuverlässig und mit einem Lächeln, wie sie dem Nordkurier erzählte. Wohl wissend, dass am Lieferort ein nicht immer freundlich gestimmter Hund wartete.

Hermes-Subunternehmer will sich nicht äußern
Bei Facebook selbst äußerte sich ein Sebastian Marx, der nach eigenen Angaben beim Hermes-Konkurrenten DPD arbeitet. „Der Fahrer ist in Friedland bekannt wie ein bunter Hund, nicht nur, weil er schon ewig dort fährt, sondern auch, weil er dort wohnt“, schrieb er. Die Schuld des Streits sehe er bei der Praxis, die seiner Aussage nach mit jedem Paketdienst Ärger hat. Thomas G., der einst den besagten Paketschein erhielt und aus Angst vor Repressionen seinen Namen lieber nicht lesen möchte, widerspricht dem: „Das stimmt nicht. Mit allen anderen Zustellern verstehe ich mich wunderbar.“

Der Arbeitgeber des Boten, ein Hermes-Subunternehmer aus Neubrandenburg, ist weiterhin zu keiner Stellungnahme bereit. „Wir wollen nicht, dass die Situation weiter eskaliert“, heißt es aus dem Büro. Allerdings erfuhr der Nordkurier aus Kreisen des Dienstleisters, dass gerade das Hausverbot für Unverständnis sorgt. Einfach einen anderen Boten auf der Strecke einzusetzen, gehe auch nicht. G. bestätigt zumindest, dass sich das Unternehmen bereits an ihn gewandt habe. Der unsägliche Streit könnte somit also kurz vor der Weihnachtszeit doch ein Ende finden. Allen Beteiligten wäre das zu wünschen.

https://www.nordkurier.de/neubrandenburg/paketstreit-in-friedland-sorgt-fuer-kritik-und-verstaendnis-0133877012.html

Mein Aufruf an Paketfahrer und Subunternehmer aus Neu-Ulm, die für den ehemaligen Vertragspartner gearbeitet haben: Meldet Euch sofort bei mir, Silvia Tito!

Kunden beschweren sich über verzögerte Paket-Sendungen von Hermes.

Die schlechten Arbeitsbedingungen der Paketboten sind einer der Hauptgründe für die mangelhafte Qualität.

Weil sich Michael Otto’s arrogante und ignorante Hermes-Manager in der Hermes-Zentrale seit Jahren weigern, ernste Verbesserungen einzuleiten und diese massiven Probleme, trotz meiner jahrelangen Medien- und Pressearbeit, für die ich im Hintergrund sorge, NICHT ernsthaft lösen wollen, nehme ich für Subunternehmer und Paketfahrer, die für den Sat Neu-Ulm gearbeitet haben, wieder mal das Zepter in die Hand!

Ich nehme nun gezielt die Recherchen gegen den ehemaligen Hermes-Vertragspartner aus Neu-Ulm auf und BESONDERS gegen die Hermes-Führungskräfte der zuständigen Niederlassung.

Paketfahrer und Subunternehmer, die für den ehemaligen Hermes-Vertragspartner aus Neu-Ulm gefahren sind, sollten sich jetzt dringend mit mir in Verbindung setzen.

Meine E-Mai-Adresse:

s.tito@online.de

Ein ukrainischer GLS-Paketfahrer, der um seinen Lohn betrogen wurde, wurde zu Tode geprügelt! Der CEO von GLS muss für diese kriminellen Machenschaften die volle Verantwortung übernehmen

https://glsvertragspartner.wordpress.com/

Report Mainz, Tod eines Paketfahrers; Die dunkle Seite des Logistikbooms!

Ein ukrainischer GLS-Paketfahrer eines süddeutschen Logistikunternehmens wurde in Erding bei München von einem Schlägertrupp brutal zusammengeschlagen, weil er nach acht Wochen Arbeit seinen Lohn eingefordert hat. Die Schläger waren ebenfalls Mitarbeiter des Subunternehmens, dass für den Logistikriesen GLS arbeitet.

https://www.swr.de/report/-/id=13839326/4p15ri/index.html

ab Minute 40:09 wurde am 14.11. 2108 über einen zu Tode geprügelten Paketfahrer berichtet, der für einen Vertragspartner des Paketdienstes GLS arbeitete:

TV-Produktion sucht zum Thema Mobbing, Mobbingopfer großer Konzerne: Gemobbte Mitarbeiter können sich bei mir melden. Ich stelle dann den Kontakt zur Redaktion her

Da ich mich in Sachen Hermes auch mit dem Thema Mobbing befasse, mache ich hier nun für eine TV-Produktion, die ich öffentlich nicht nenne, einen allgemeinen Aufruf an Mobbingopfer aller Konzerne, die sich mit mir in Verbindung setzen können.

Ich stelle für Mobbingopfer den Kontakt zur Redaktion her.

Melden Sie sich bei mir vertraulich am besten per E-Mail, weil ich für Telefonate im Moment keine Zeit habe.

s.tito@online.de

Drehtermin wird vorraussichtlich im Januar 2019 sein.

Hermes-Shop: 560 BEAMTE RÜCKTEN AN Groß-Razzia nach Päckchen-Prügelei in Berlin

Hunderte Polizisten waren am Donnerstagmorgen in Berlin im Einsatz

15.11.2018 – 18:54 Uhr

Berlin – Bolzenschneider, Rammen, Leitern, selbst gezimmerte Fußbänke und Maschinenpistolen: Was aussieht wie ein Umzug des SEK ist leider die ganz normale Ausrüstung der Spezialkräfte für einen Einsatz in der Rigaer Straße!

Donnerstagmorgen durchsuchte die Polizei dort eine Wohnung im Hinterhaus. Ziel: Beweismittel sicherstellen. Der Vorwurf: gefährliche Körperverletzung und Sachbeschädigung!

Auslöser des Großeinsatzes mit mehr als 560 Polizisten war die Attacke auf einen Kreuzberger Späti im Mai. Eine Horde Vermummter hatte den Laden von Mustafa T. (29) an der Reichenberger Straße gestürmt und randaliert.

Anlass soll ein Streit mit Anwohnerin Pia Sch. (25) gewesen sein. Die Frau hatte bei Mustafa T., der in seinem Laden auch einen Hermes-Shop betreibt, ein Paket abholen wollen. Doch weil sie sich nicht – wie vorgeschrieben – ausweisen konnte, gab T. die Sendung nicht heraus. Auch nicht, als die Kundin ausfällig wurde und drohte.

Wenige Stunden später überfiel der Randale-Trupp sein Geschäft!

Die Täter rissen Regale um, dann griffen die Maskierten auch Mustafa T. an. Als er sich wehrte, traten sie ihn, verteilten Fausthiebe. Einer schlug sogar mit einer Weinflasche zu!

Quelle:

https://www.bild.de/regional/berlin/berlin-aktuell/560-beamte-rueckten-an-gross-razzia-nach-paeckchen-pruegelei-in-berlin-58458130.bild.html

Hermes!!! Dubiose Arbeitsverträge: Obdachlose in Düsseldorf ausgenutzt

https://www.nrz.de/staedte/duesseldorf/dubiose-arbeitsvertraege-obdachlose-in-duesseldorf-ausgenutzt-id215805933.html

DÜSSELDORF. Subunternehmen von Paketzustellern wie Hermes oder Reinigungsfirmen beschäftigen obdachlose EU-Ausländer in dubiosen Arbeitsverhältnissen.

Lohn: 455,00 Euro. Auszahlung: 0,00 Euro. Was klingt wie ein schlechter Witz auf der Gehaltsabrechnung ist für manche Menschen bittere Realität. Denn dubiose Reinigungsfirmen oder auch Subunternehmen, die unter anderem für Hermes Pakete ausliefern, nutzen obdachlose EU-Ausländer, die vorwiegend aus Osteuropa stammen, in Düsseldorf systematisch aus.

Aufgefallen ist diese Masche bei der Obdachlosenhilfe „fiftyfifty“. Sie ist nämlich die einzige in Düsseldorf, bei der sich auch obdachlose EU-Ausländer eine Postadresse einrichten können – vollkommen legal und in Absprache mit allen Behörden, wie Gründer und Geschäftsführer Hubert Ostendorf betont.

Postalische Erreichbarkeit wichtig
„Wir waren erstaunt, dass für osteuropäische Menschen immer wieder Gehaltsabrechnungen kamen und dem sind wir dann nachgegangen.“ Die Sozialarbeiter von „fiftyfifty“, öffnen die Briefe nicht selbst. Doch die Menschen, die die Post erhalten, suchen oft Rat und fragen nach, was in den Briefen steht, so Sozialarbeiterin Julia von Lindern.

„Eine postalische Erreichbarkeit ist in Deutschland wichtig für den Existenzaufbau“, sagt sie, schiebt jedoch entschlossen nach: „Für solche dubiosen Arbeitsabsprachen, stehen wir aber nicht zur Verfügung.“ Wie diese fragwürdigen Arbeitsverhältnisse genau aussehen, sei unterschiedlich, sagt von Lindern. Das geht auch aus zwei Dokumenten hervor, die der NRZ vorliegen.

Bis zu 150 Überstunden im Monat
In dem bereits angerissenen Fall geht der gesamte Lohn von 455 Euro für Miete und Kaution drauf. Diese – wenn man es so nennen will – Abrechnung stammt von einem Beschäftigungsverhältnis mit einer Reinigungsfirma. Geld zum Leben bleibt den Arbeitnehmern dabei nicht: „Die Subfirmen kümmern sich dann auch um die Behausungen der Menschen. Die sind oft ohne Strom und fließend Wasser“, sagt von Lindern. „Das ist Ausbeutung.“

In einem anderen Beispiel geht es um ein Beschäftigungsverhältnis mit einem Paketzusteller. Darin heißt es, dass der Arbeitnehmer zwar nach dem damals geltendem Mindestlohn von 8,84 Euro bezahlt wird, der Arbeitsvertrag aber gleichzeitig bis zu 150 Überstunden im Monat vorsieht – ohne Bezahlung.

Dubiose Arbeitsverhältnisse seit drei Jahren bekannt
„Das ist eine Art von Armut, die nicht sichtbar ist. Es geht nur um die Gewinn-Maximierung bei den Arbeitgebern“, sagt von Lindern. Und das nicht erst seit gestern: „Seit drei Jahren ist uns schon bekannt, dass es diese Geschichte gibt.“

Da sich „fiftyfifty“ aber auf die Wohnungshilfe spezialisiert hat, bleibe den Sozialarbeitern nichts anderes übrig, als die betroffenen Menschen an die richtigen Stellen zu verweisen. Eine dieser Stellen ist das Projekt „Faire Mobilität“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Das setzt sich dafür ein, „faire Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer aus den mittel- und osteuropäischen EU-Staaten auf dem deutschen Arbeitsmarkt durchzusetzen“.

Aufklärung über ihre Rechte
Christian Pinnes, Jurist und Berater in der einzigen NRW-Beratungsstelle des Projekts in Dortmund, sind diese Fälle bekannt: „Da wird die Notsituation der Menschen einfach ausgenutzt“, stellt er im Hinblick auf die Beschäftigungsverhältnisse fest.

Aber gerade weil sich die Menschen in so großer Not befinden, wollen nicht alle ihre Arbeitgeber verlassen. „Was sie letzten Endes machen, überlassen wir den Leuten dann selbst“, sagt Pinnes. „Wir klären sie über ihre Rechte auf und stehen den Leuten dann auf dem Weg, für den sie sich entscheiden, weiterhin beratend zur Seite.“

Hermes prüft die Vorwürfe
An einem Beschäftigungsverhältnis auf Mindestlohnbasis, in dem sich der Arbeitnehmer zu 150 unbezahlten Überstunden im Monat bereiterklärt, sei so auch erstmal nicht rechtswidrig, sagt Pinnes – moralisch fragwürdig, hingegen sehr.

Bei Hermes werden die Vorwürfe aktuell „unter Hochdruck“ geprüft und das Unternehmen stehe mit „fiftyfifty“ in Kontakt, so Sprecher Ingo Bertram. „Die Ermittlungen laufen noch. Aber wenn das so kommt, wie uns das vorgeworfen wird, dann werden Konsequenzen folgen.“ Hermes habe sich in diesem Jahr schon von zwölf Partnern getrennt, so Bertram.

>>> KOMMENTAR: Kontrolle muss her! (von Benno Seelhöfer)
Schamlose Gewinn-Maximierung auf Schultern derer, die sowieso wenig bis gar nichts haben. Ein tolles Geschäftsmodell haben sich diese mehr als dubiosen Subunternehmen in der Logistik oder in der Gebäudereinigung da ausgedacht.

Hermes arbeitet bundesweit mit 280 Subunternehmern zusammen. Wie die alle heißen und was die für krumme Dinger drehen, weiß das große Unternehmen vermutlich nicht. Dabei ist es Aufgabe der großen Player – nicht nur von Hermes – ganz genau zu wissen, mit wem man arbeitet.

Daher muss Kontrolle her. Wenn es die großen Firmen nicht tun, muss es der Staat. Gewerkschaften fordern schon lange mehr Personal beim Zoll für mehr Firmen-Kontrollen. Die müssen endlich kommen!

Paketdienst Hermes beutet Wohnungslose aus

Die Obdachlosen-Hilfe FiftyFifty wirft dem Paketdienst Hermes vor, Obdachlose als Billig-Zusteller zu missbrauchen.

ttps://www.wz.de/nrw/duesseldorf/hermes-soll-in-duesseldorf-obdachlose-ausbeuten_aid-34517307

https://www.rga.de/rhein-wupper/paketdienst-soll-duesseldorfer-obdachlose-ausbeuten-10584904.html

DÜSSELDORF Hermes soll die Wohnungslosen gezielt einsetzen, um ihnen weniger als den Mindestlohn zu zahlen.

Das wirft dem Unternehmen die Organisation Fifty-Fifty vor. Hermes will die Vorwürfe jetzt prüfen.

Die Obdachlosen-Hilfe Fifty-Fifty wirft unter anderem dem Paketdienst Hermes vor, Obdachlose als Billig-Zusteller zu missbrauchen. Das berichtet der WDR. Demnach soll der Zustell-Dienst die Wohnungslosen gezielt anwerben, um sie zu schlechten Konditionen einzusetzen: Es werde weniger gezahlt als der gesetzliche Mindestlohn, heißt es in dem Bericht. Auch bei anderen Zustell-Dienste gebe es derartige Praktiken.

Die Obdachlosen könnten von den Einnahmen aus dieser Berufstätigkeit nicht leben – und müssten weiter von der Obdachlosenhilfe versorgt werden, zitiert der öffentlich-rechtliche Sender Funktionäre von Fifty-Fifty. In Düsseldorf sei es teils so, dass die betroffenen Zusteller in Kleinlastern lebten, die sie auch für die Arbeit benutzen.

Der beschuldigte Paketzusteller Hermes hat laut WDR zu den Vorwürfen bereits Stellung genommen: Man sei dort „schockiert“, so der WDR. Die Vorwürfe sollten nun geprüft werden. Sollte etwas dran sein, werde man den „Düsseldorfer Subunternehmer“ dazu bringen, den Mindestlohn zu zahlen. red