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Brief von Dr. Otto

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Otto-Partnerin unschuldig angeklagt?

Zum Otto-Skandal – Tito’s schlimmster Fall: Dr. Michael Otto ist dieser Skandalfall persönlich bekannt!

 

Der reale Wirtschaftskrimi einer ruinierten Otto-Partnerin, die in den Jahren 1999/2000 vom Konzerngiganten OTTO durch Computerbetrug um über 50.000,00 DM betrogen wurde, die dann den Betrug durch ein gerichtsverwertbares Sachverständigengutachtens beweisen konnte und die damals einen fatalen Fehler machte, der ihr zehn Jahre später zum Verhängnis wurde:

Sie ließ sich mit der “Rechtsabteilung” auf einen faulen Deal mit Verschwiegenheitsklausel ein, statt gegen den Konzern durch einen fähigen Strafrechtler einen Strafantrag nach § 263 a StGB  stellen zu lassen, der für den Konzern auch öffentlich gefährlich geworden wäre und der OTTO Deutschlandweit Millionen für alle OTTO-Geschädigten gekostet hätte! 

Zur Vorgeschichte:

Die „Kleinen“ hängt man und die Großen lässt man laufen: Schweres und vernichtendes  Urteil gegen eine ehemalige Otto-Shop-Partnerin:  2 Jahre und 3 Monate Haft ohne Bewährung! Gegen das Urteil legte der zuständige Strafverteidiger am 12.05.2010 das Rechtsmittel der Berufung ein.

Mein schlimmster Fall betrifft das Strafverfahren einer Otto-Geschädigten, die ich für unschuldig halte. Leider schaltete mich diese Otto-Partnerin viel zu spät ein, weil sie gutgläubig ihrem Anwalt aus dem Zivilrecht vertraute.

Sie konnte damals noch nicht ahnen, dass die “Rechtsabteilung”  der Otto GmbH & Co. KG  einzelne Otto-Geschädigte und dessen  Rechtsanwälte nicht ernst nimmt. Ihr Rechtsanwalt, dem jegliches Hintergrundwissen im Otto-Skandal fehlte und der auch

nicht bemüht war, die wahren Hintergründe für seine verzweifelte Mandantin zu recherchieren,  wurde dieser Frau zehn Jahre später zum Verhängnis.

Dieser Anwalt reagierte nicht nur zu spät, sondern brachte die Frau durch anwaltliche Fehlberatung und durch eine faule Vereinbarung mit der Otto-„Rechtsabteilung“ aus dem Jahr 1999/2000 dorthin, wo sie heute ist: Fast in den Knast! Man kann nur hoffen, dass das Berufungsverfahren so endet, dass ein Glauben an unser Rechtssystem wieder möglich ist.

Zunächst zum Verständnis für meine Leser/Innen ein Einblick zur Vorgeschichte unserer Ermittlungen für bundesweit ruinierte Otto-Partner/Innen nach § 263 a StGB:

Wir ermittelten seit 2002 wegen des berechtigten Verdachts des Computerbetruges gegen den Otto-Konzern, weil in ganz Deutschland unzählige Familien durch die Mitarbeiter des Otto-Konzerns in ihrer wirtschaftlichen Existenz vernichtet wurden.

Millionenverluste der Otto-Geschädigten versickerten in der Kasse der Otto GmbH & Co. KG:  Den Otto-Partnern werden seit Anfang der neunziger Jahre immer wieder Fehldifferenzen unterstellt. Die Mitarbeiter aus der Revisionsabteilung führten so genannte Kontoabstimmungen in den Otto-Shops durch. Nach der Revision hieß es dann zum Beispiel sehr häufig:  „ Frau X, Sie haben eine Fehldifferenz von 10.000,00.- ,  20.000,00 .- ,  30.000,00 .- und mehr ….  DM / €uro.“

Die oft sehr verzweifelten Otto-Partner konnten sich die horrenden „Fehldifferenzen“ nie erklären und wurden durch die Fachberater zu einem „Schuldanerkenntnis“ erpresst oder genötigt. Verharmlosend nannte sich dieses “Schuldanerkenntnis” dann “Antrag auf Abzahlung einer Eigenschuld”.

Weigerten sich die Otto-Partner zu RECHT dieses Schuldanerkenntnis zu unterschreiben, wurde durch den Otto-Konzern das Agenturkonto gesperrt und damit die Otto-Agentur sofort geschlossen. So wurde den Otto-Frauen ihre ohnehin schon geringe Existenzgrundlage entzogen. Die meisten Otto-Frauen konnten von den Einnahmen ihrer Shops gar nicht leben, weil sie nicht nur durch die enormen Lieferschwierigkeiten zu wenig bei Otto verdient haben, sondern weil viele häufig mehrmals zu Schuldanerkenntnissen erpresst und genötigt wurden.

“Meine” Otto-Jungs in der Vorstandsetage und dessen Rechtsverdreher stopften sich die Taschen voll und zockten die Otto-Partner fleißig ab. Die Versandhausfamilie Otto dürfte von dieser Abzockermethode reichlich profitiert haben?

Dann folgte meist ein Gerichtsverfahren gegen die Otto-Partner, die entweder ihre Prozesse verloren, weil sie zu Recht einen faulen Vergleich ablehnten oder es wurde ein fauler Vergleich vereinbart, weil die Richter schlichtweg machtlos gegen den Versandhausriesen sind ?! Dieser faule Vergleich bedeutete immer, dass Otto “großzügig” beim unwissenden Richter kund gab, auf einen Teil der Zahlung der angeblichen Fehldifferenzen zu „verzichten“ und die Otto-Partner “durften” dann den Rest in Raten an den Konzern abzahlen.  Die stets mit betroffenen Familien der Otto-Partner durften dann Kredite aufnehmen, um den Milliardenkonzern OTTO zu “subventionieren”!

Der Otto-Konzern arbeitet mit offensichtlichen Falschbuchungen auf den hauseigenen Kontopapierauszügen, die eigentlich jeden Richter stutzig machen müssten und die armen Frauen kämpf(t)en sich durch meine Beobachtungen durch Prozesse, die die skrupellose Mannschaft des Otto-Konzerns in vielen Bundesländern einleiten lässt.

Nun zu dem eigentlichen und schweren Skandal dieser verurteilten Otto-Partnerin, die dem Otto-Konzern über 16 Jahre viel Umsatz brachte und die zu den erfolgreichsten und umsatzstärksten Otto-Partnern  gehörte:

Rückblick in die Jahre 1999/2000:

Nachdem der langjährigen Otto-Partnerin wieder einmal durch die Fachberater unerklärliche „Fehldifferenzen“ unterstellt wurden, beauftragte diese gemeinsam mit einer weiteren Otto-Betroffenen einen Sachverständigen, weil sie tatsächlich einen Fehler im Otto eigenen EDV-System, genannt IBA, entdeckte und diesen an die Otto-Zentrale meldete. Dreist und unverschämt wie die Otto-Mitarbeiter sind, bekam diese Frau nach der Fehlermeldung folgende Frechheit aus der Otto-Zentrale zu hören: „Sie haben bestimmt das System manipuliert.“

Durch das  gerichtsverwertbare Beweisgutachten  vom 23. Januar 1999 zum fehlerhaften Otto- EDV- und Betrugssystem, konnte diese Otto-Partnerin mit ihrer Kollegin dem Otto-Konzern den an ihr begangenen Betrug beweisen. Der Otto-Konzern wollte sie richtig abkassieren und unterstellte ihr damals eine „Fehldifferenz“ i.H.v.  56.606,54 DM !!!!!!!!!!!

Daraufhin folgte mit ihrem Rechtsanwalt, der dieser Frau zehn Jahre später noch zum Verhängnis werden sollte, ein Treffen mit der „Rechtsabteilung“ in der Konzernzentrale in Hamburg. Da diese Otto-Partnerin weiterhin ihre Otto-Agentur fortführen wollte, was sich im Nachhinein als der größte Fehler ihres Lebens herausstellte, wurde eine faule Vereinbarung mit Verschwiegenheitsklausel getroffen, die schriftlich fixiert wurde.

Diese korrupte „Vereinbarung“ des Otto-Konzerns aus dem Jahr 2000 mit Verschwiegenheitsklausel, wurde für diese Otto-Partnerin  nun zehn Jahre später durch das URTEIL zwei Jahre und drei Monate Haft ohne Bewährung, zum Verhängnis!

Otto kaufte sich im Jahr 2000 nur durch Ausbuchung der unterstellten „Fehldifferenzen“ i.H.v. 56.606,54 DM aus dem Agenturkonto Nr. 328386/3 mit dieser „Vereinbarung“ frei. Zusätzlich schrieb der Otto-Konzern zur pauschalen Abgeltung „von etwaig entstandenen Kosten“ den geschädigten Eheleuten einen weiteren Betrag i.H. v. 15.547,84 DM „gut“.

Bargeld als Schadensersatz gab Otto dieser durch den Konzern BETROGENEN nicht! Geiz ist eben doch geil, meine Herren aus dem Hause Otto?

„Großzügig“ wie die fragwürdigen Mitarbeiter des Otto-Konzerns so sind, durften sich die stets genötigten und bedrohten Eheleute aus dem Otto-Katalog einen Computer im „Wert“ von 3.132,00 DM aussuchen.

Unter Punkt 8 in der Vereinbarung wurde der Ehemann, auf den der Agenturvertrag lief, als Unterzeichner zum Schweigen über diese faule Vereinbarung verpflichtet. Dort heißt es durch den bei Otto verantwortlichen Vertuscher und Unterzeichner: „ Der Agenturpartner verpflichtet sich, über diese Vereinbarung Stillschweigen zu bewahren. Der verpflichtet sich, für jeden Fall der Zuwiderhandlung eine Vertragsstrafe in Höhe von DM 10.000,00 DM zu bezahlen. “

Otto hielt sich durch reinen Machtmissbrauch NICHT an die Vereinbarung und stellte der Otto-Partnerin kein neues EDV-System für ihre Otto-Agentur zur Verfügung.

Ich nenne es MACHTMISSBRAUCH auf höchster Ebene durch die Vorstandskaste und der „Rechtsabteilung“ des Konzernriesen Otto. 

Aufgrund der Massenbuchungen für Hunderte Ratenzahler war die Handarbeit mit Karteikarten nicht realisierbar und die Otto-Partnerin war dringend auf ein seriöses EDV-System angewiesen. Weil Otto ihr durch Machtmissbrauch das notwendige System nicht zur Verfügung stellte, beauftragte die OP einen vermeintlichen EDV-Fachmann, ihr ein eigenes Buchungssystem für die Otto-Agentur zu entwickeln, damit sie endlich wieder ihr Tagesgeschäft ohne zeitraubende Maßnahmen abwickeln konnte. Der vermeintliche EDV-Fachmann erfuhr die wahren Hintergründe für die Notwendigkeit eines neuen EDV-Systems nicht, weil diese OP bzw. ihr Mann als Scheinvertragsinhaber durch die Verschwiegenheitsklausel mundtot gemacht wurden.

Somit konnte diese Otto-Partnerin NUR auf Grund der Verschwiegenheitsklausel dem beauftragten EDV-Mann nicht offen mitteilen, dass Otto sie seit Jahren mit Fehlbuchungen und damit verbundenen Kontoabstimmungen schon regelrecht bedrohte und nötigte. Sie nahm immer mehr Kredite auf, um diese IHR UNTERSTELLTEN Fehldifferenzen, die NUR OTTO ZU VERANTWORTEN hatte, „auszugleichen“. Durch diese skrupellose Führungskaste aus dem Hause Otto verlor diese Frau mit ihrem Mann immer mehr Geld.

Diese Otto-Partnerin machte durch die Fortführung ihrer Agentur und durch die korrupte Vereinbarung den größten Fehler ihres mittlerweile wertlosen Lebens: Sie hätte im Jahr 2000 das Beweisgutachten durch ihren Anwalt gegen die Rechtsabteilung des Otto-Konzerns einsetzen lassen müssen: Sie hätte gemeinsam mit ihrem Mann und der mit betroffenen Otto-Agentur-Kollegin einen Strafantrag nach § 263 a und anderer Delikte gegen Verantwortliche des Konzerns stellen müssen! Sie hätte bei Nichtbefolgung ihrem Anwalt (Zivilrechtler) damals das Mandat sofort entziehen und einen Strafrechtler einschalten müssen.

Ein ehemals solider Konzern der Versandhausfamilie Otto, der heute leider nur noch  als „Schweinekonzern“ bezeichnet werden kann, der die eigenen Otto-Shop-Frauen betrügt und ausbeutet, die dem Otto-Konzern Millionen bringen, ist keine Geschäftsbeziehung wert. Diese Otto-Partnerin stand psychisch über all die 16 Jahre unter Dauerstress, weil sie insbesondere durch das skrupellose Vorgehen des Verkaufsleiters und der Fachberater gedemütigt, gequält und fertig gemacht wurde.

Die unfähigen und sadistisch veranlagten Fachberater stellten durch ihr aggressives Verhalten eine Dauerbedrohung für diese Otto-Partnerin dar. Ständig musste sie sich durch das fehlerhafte IBA-System dem Dauerstress aussetzen lassen und ihre Buchungen auf anstrengende Weise durchführen, um sich vor dem auflaufen weiterer „Differenzen“, die NUR durch das fehlerhafte IBA-System produziert wurden, zu schützen.

“NUR” weil die Verantwortlichen der Rechtsabteilung sich nicht an die Vereinbarung hielten und die arroganten Otto-Manager ihre Macht missbrauchten, indem sie ihr kein neues EDV-Buchungssystem zur Verfügung stellten, wurde diese Otto-Partnerin regelrecht genötigt, auf eigene Kosten ein neues System einrichten zu lassen.

Die Mitarbeiter des Otto-Konzerns stellten dieser Otto-Partnerin wie auch vielen anderen Shop-Betreibern, die mit oder OHNE IBA arbeiteten, über all die Jahre unter Generalverdacht, angebliche Fehldifferenzen durch Unterschlagung und Falschbuchungen verursacht zu haben und sie wurde wegen angeblicher Untreue 2010 auf die Anklagebank gebracht.

Diese Otto-Partnerin ist mittlerweile schwer suizidgefährdet. Sie hat tief sitzende Ängste.  Sie ist durch das brutale Vorgehen und durch den willkürlichen Machtmissbrauch des Versandhausriesen ein seelisches Wrack. Auch ihr Ehemann wurde wirtschaftlich vernichtet!

Das damalige Beweisgutachten zum stets fehlerhaften IBA-System  hatte den Wert wie ein Sechser im Lotto.

Es hätte bei richtiger Anwendung für den Otto-Konzern nicht nur strafrechtliche Verfolgung zur Konsequenz gehabt, sondern durch Einschaltung fähiger Juristen öffentliche Schadensersatzklagen für alle unschuldigen Otto-Partner in Millionenhöhe.

Fazit Tito: Für diese Eheleute kann ich im laufenden Strafverfahren nichts tun.

Die nächste Hürde für diese Otto-Partnerin ist ein Zivilverfahren. Die Managerkaste hat diese Frau bzw. den Mann als “Vertragspartner”  zusätzlich zivilrechtlich verklagt und fordert von ihm über 400.000,00 €uro!

So wird man(n) reich, Herr Dr. Otto!

Wir werden über den Ausgang dieses Falles berichten. Wir warten jetzt das Berufungsverfahren und das Zivilverfahren ab.

Meine Abschlussbemerkung zu diesem faulen Deal im Jahr 2000  zwischen dem zuständigen Rechtsanwalt und Otto: Durch dieses Beweisgutachten vom 23. Januar hätte diese Frau nicht nur eine große Summe über ein Strafverfahren von Otto zu RECHT einkassieren können, sondern sie wäre heute keine Angeklagte, die jetzt durch ein Berufungsverfahren ihrer Haftstrafe entfliehen muss.  

Wir bleiben die nächsten Jahre weiterhin am Otto-Skandal dran und werden sämtliches Material, dass wir seit 2002 für alle Otto-Geschädigten in Deutschland sammeln, entsprechend gegen den Konzerngiganten im Gerichtsaal einsetzen.

Zum richtigen Zeitpunkt!

“Gut Ding will und muss Weile haben, ein öffentlicher Skandal muss reifen wie ein guter Käse”.  Ohne Sarkasmus und Ironie, trotz allem Elend für die Otto-Geschädigten, geht es nicht!  Für meine Otto-Jungs aus der Vorstandsetage und für meine Person als Strippenzieherin ist es ein Spiel, welches wir auf  Zeit spielen und durchziehen. Ich kann allen Otto-Geschädigten für die nächsten Jahre nur einen Rat geben: Halten Sie durch, lassen Sie den Otto-Skandal durch unsere Arbeit laufen und kümmern Sie sich nur noch um die Neuplanung Ihrer Zukunft und warten Sie die nächsten Jahre ab, wie Otto und  Tito nebst ihrer Mannschaft das Spiel durchziehen.

Wir bleiben für alle Hilfe suchenden Otto-Partner/Innen gern dran!

Silvia Tito, 26.10.2011

Machtmissbrauch bei Hermes: HLG-Geschädigter

 

Hermes- „Rechtsabteilung“ missbraucht mal wieder vermeintliche Macht und lässt ehemaligen HLG-Partner ausbluten

Ich warne seit Jahren die vernichteten HLG-Partner davor, sich im Alleingang einen unerfahrenen Rechtsanwalt zu nehmen und predige immer wieder das GLEICHE: Leute kommt nicht immer erst zu uns, wenn es zu spät ist!!!

Hier der Brief eines HLG-Partners, der im Alleingang seinen Anwalt einsetzte und sich erst nach Vertragskündigung bei mir meldete:

 

Liebe Frau Tito,

ich bin Ihnen zutiefst dankbar und fühle mich Ihnen gegenüber sehr verpflichtet.

Unser Problem mit Hermes ist, dass diese Herrschaften unser Geld einfach nicht zahlen und jede Rechnung mit einer „Gegenrechnung“ beantworten.

Aus meiner Erfahrung sind die Gesetze nicht mal soviel Wert wie das Papier, auf dem sie geschrieben worden sind.

Man hat Titel, aber keine Macht, um den auch noch durchzusetzen.

Am Ende hat der Rechtsanwalt kassiert, der Richter hat kassiert, der Gerichtsvollzieher hat kassiert, gegnerischer Anwalt hat kassiert.

Gegenseite ist glücklich und macht weiter, und man wird mit jedem Schritt ärmer und ärmer, dann kommt der Titel, der 30 Jahre gültig ist. Aber wie will man das durchsetzen und auch sein Recht bekommen?

Uns wird einfach verweigert das Geld zu zahlen, was wir erarbeitet haben. Wir haben doch keine außergewöhnlichen Wünsche.

Ich habe von vielen ehemaligen Kollegen und Kolleginnen gehört, dass die Richter in Hamburg sehr „Hermes hörig“ sind.

Das macht mir persönlich Angst. Ich bin sehr verzweifelt und weiß nicht mehr, wie ich unsere Rechnungen zahle? Falls Sie mich für Interview oder ähnliches brauchen, stehe ich Ihnen zur Verfügung.

Das ist meine persönliche Meinung. Ich musste Ihnen das schreiben.

Am Ende wünsche ich Ihnen viel Erfolg

Mit freundlichem Gruß

Verkaufsleiter Michael Weiß

 

Von: s.tito@online.de [mailto:s.tito@online.de]
Gesendet: Donnerstag, 15. September 2011 11:29
An: ‚hans-otto.schrader@ottogroup.com‘
Cc: ‚thomas.voigt@ottogroup.com‘; ‚michael.thoeming@otto.de‘; ’stefan.lingemann@gleisslutz.com‘
Betreff: Ihr Verkaufsleiter Michael Weiß
Wichtigkeit: Hoch
Vertraulichkeit: Persönlich

Blindkopie u.a. an Redakteure und Kanzleien

Nachträglich per Fax an Herrn Dr. Otto über Friede Springer

Vorstandsvorsitzender

Hans-Otto Schrader

Otto GmbH & Co. KG

Wandsbeker Straße 3-7

22172 Hamburg

Betr.:

  1. Öffentlicher Brief aufgrund des Fehlverhaltens Ihres Verkaufsleiters Michael Weiß
  2. Diese Mail ist nur für Otto-Partner, die „Fehldifferenzen“ unterstellt bekamen und nur für diese Partner ermitteln wir

Sehr geehrter Herr Schrader,

seit Jahren beobachte ich Ihre Verkaufsleiter und Fachberater, die Ihre Otto-Shop-Partner nötigen, einschüchtern, erpressen, beleidigen und diese zu guter Letzt kriminalisieren und anschließend mit System in den wirtschaftlichen Ruin treiben.

Das perfide Spiel treiben Ihre Mitarbeiter mit Ihrem bewussten Wissen seit Beginn der neunziger Jahre und das ist beweisbar durch gerichtsverwertbares Material, das ich seit 2002 gegen Ihren Otto-Konzern nach § 263a StGB gesammelt habe.

Diese Tatsache werden wir durch die Staatsanwaltschaft noch zum richtigen Zeitpunkt klären. Ihre noch aktiven Otto-Shop-Partner/Innen, die in der Vergangenheit durch Anlastung von „Fehldifferenzen“ durch Ihre Fachberater kriminalisiert wurden und die jetzt noch Raten an Ihren Konzern zahlen, können sich bis März 2012 bei uns melden.

Nachdem ich den Hermes-Skandal mehrmals durch die Medien erfolgreich vermarkten lassen konnte, ohne selbst öffentlich in Erscheinung zu treten, wenden wir uns nach einer taktischen „Ruhepause“ wieder Ihren verschuldeten Otto-Partner/Innen zu:

Wie Sie ja sicher erkannt haben, lieber Herr Schrader, habe ich den Otto-Skandal aus rein strategischen Gründen eine Zeit lang ruhen lassen, weil ich mich

a.)   auf die zivil- und strafrechtlichen Ermittlungen gegen die Hermes-Führungskräfte konzentrierte

b.)   hinter den Kulissen als Strippenzieherin für die Medienarbeit im Hermes-Skandal stark gemacht habe (siehe Link oben)

c.)   nicht für Otto-Partner/Innen interessiere, die nur jammern, aber nicht für ihre Zukunft handeln

d.)  mit meinen Ermittlungen im Otto-Skandal schlichtweg nicht mehr befassen muss, da genügend Material vorhanden ist

e.)   nur noch mit den Otto-Partner/Innen befasse, die ich als Mandanten an eine Kanzlei weiterleite

Nun zum unverschämten Fehlverhalten Ihres inkompetenten und unmenschlichen „Verkaufsleiters“ Michael Weiß:

Mir ist mehrmals durch Otto-Geschädigte mitgeteilt worden, dass Herr Weiß sich über meine Person auf unflätige Weise äußerst und sehr darum bemüht ist, die Otto-Partner/Innen einzuschüchtern, in dem er dreister Weise meine Person verleumdet.

Rufen Sie Ihren Verkaufsleiter Michael Weiß sofort zur Ordnung, ansonsten werde ich mit Ihrem Personal mächtig „Schlitten fahren“!

Sollte sich Herr Michael Weiß noch ein einziges Mal in den Otto-Shops über meine Person äußern, ist mein nächster Gang zur Kripo und ich stelle dann einen Strafantrag gegen diesen Mitarbeiter Ihres Unternehmens. Das gilt auch für sämtliche Außendienstmitarbeiter Ihres Unternehmens.

Des Weiteren weise ich Sie und Ihren Verkaufsleiter daraufhin, dass ich ohne Umwege jederzeit den Zoll gegen diverse Otto-Shop-Partner einschalten könnte, weil Ihre Otto-Partner/Innen zum großen Teil scheinselbständig sind. So mancher Otto-Vertrag kann allgemein hin als Scheinvertrag bezeichnet werden, da Ihr Unternehmen diverse Verträge auf den Namen der Ehemänner Ihrer eigentlichen Otto-Shop-Partner/Innen laufen lässt.

Wir interessieren uns nicht für Otto-Partner Ihres Unternehmens, die sich durch Ihren Konzern zum großen Teil über viele Jahre freiwillig oder aus Angst ausbeuten lassen und die sich oftmals bei mir nur ausweinen wollen.

Unser juristischer Schwerpunkt ist und bleibt für verschuldete Otto-Partner/Innen, ehemalige wie auch noch aktive Partner/Innen, einzig und allein der § 263a StGB! Richten Sie Ihrem Verkaufsleiter Michael Weiß das von mir aus!

Abschließend möchte ich Ihnen mitteilen, lieber Herr Schrader, dass ich mit Ihnen nur noch öffentlich über meine gut besuchte Internetseite kommunizieren werde. Ich habe Ihnen heute wieder eine aktuelle Nachricht auf meiner Homepage hinterlassen:

http://www.ruinierte-subunternehmer.de/neues-spiel-mit-otto-vorstandsvorsitzenden/

Mit den besten Grüßen Ihre

Silvia Tito

Postadresse:

Silvia Tito

Mühlenstraße 3B

25421 Pinneberg

Homepage: http://www.ruinierte-subunternehmer.de

Kopie an:

  Direktor Wirtschaftspolitik und Kommunikation

Thomas Voigt
Tel.: +49 (0)40 64 61 4010
Fax: +49 (0)40 64 61 4490
E-Mail: thomas.voigt@who-needs-spam.ottogroup.com

Bespitzelungsuaftrag gegen Silvia Tito

Öffentlicher Brief an Hartmut Ilek zum Bespitzelungsauftrag gegen meine Person:

Die Hermes Logistik Gruppe beauftragte im Januar 2011 den „Sicherheitsdienst“ XXL aus Gärtringen, dessen Mitarbeiter sich als getarnte „Opfer“ an meine Person „heranschleichen“ sollten, um an Informationen über meine Ermittlungen zu kommen. Lt. eines anonymen Informanten wollte man mich nicht nur ausspionieren, sondern auch Wanzen installieren, weil die Verantwortlichen der Hermes Logistik Gruppe Deutschland wissen wollten, was ich als interne Ermittlerin der Hermes-Geschädigten „vorhabe“.

Ich habe das kriminelle Vorgehen, das der Hermes-Konzern gegen meine offensichtlich unbequeme Person über einen Frank Schreiner und Michael Meyer in Gang setzen wollte, super gern mitgespielt. Somit habe ich mich mit den vermeintlichen „Opfern“, die sich als „ruinierte Unternehmensberater“ bei mir meldeten, unter Zeugen, die mich zu den persönlichen Treffen dieser unprofessionellen „Spitzeln“ begleiteten, in Hamburg getroffen, die „Ahnungslose“ gegeben und Katz und Maus mit den Herren gespielt.

Wie billig diese „Sicherheitsmitarbeiter“ vom „Sicherheitsdienst“ XXL den ersten Kontakt zu mir aufnahmen, lesen Sie, liebe ruinierten HLG-Vertragspartner nach meinem öffentlichen Brief an den nun ausscheidenden Vorstandsvorsitzenden der HLG: Hartmut Ilek! Hier nun mein öffentlicher Abschiedsbrief an Hartmut Ilek:

Öffentlicher Brief an Hartmut Ilek zum Bespitzelungsauftrag gegen meine Person:

Lieber Hartmut Ilek,

schade, dass Sie schon gehen! Ich hatte mich gerade so an mein Spiel mit Ihnen als Vorstandsvorsitzenden der HLG gewöhnt und nun „verduften“ Sie schon vorzeitig und räumen Ihren heiß geliebten Machtposten und Vorstandssessel!

Deshalb möchte ich es mir zur Kenntnis meiner Homepagebesucher nicht nehmen lassen, Ihnen trotz Ihrer üblen Handlungen alles Gute für Ihr künftiges Rentnerdasein zu wünschen.

Aber! Und jetzt kommt das große ABER: Ich werde Sie trotz Ihres Ausscheidens aus dem Unternehmen dennoch für Ihre üble Bespitzelungsaffäre zur Verantwortung ziehen.

Damit die Ermittlungen bezüglich der Beauftragung des „Sicherheitsdienstes“ gegen meine solide Person nicht unter „der Decke“ gehalten werden können, werde ich meinen Strafantrag gegen Ihre fragwürdigen Auftragnehmer Steinle und Schweizer entsprechend formulieren und diesen Strafantrag an anonym zu haltende Redakteure verteilen.

Da die Staatsanwaltschaft eher gegen Ihre Auftragnehmer ermitteln wird,

Lieber Hartmut Ilek, leider beherrschen Sie und Ihre Vorstandskollegen das 1X1 des  Krisenmanagements nicht und Ihr Machtmissbrauch, kriminelle Machenschaften gegen HLG-Vertragspartner in Ihrem Hause zu verschleiern, tot zu schweigen und nicht abstellen zu wollen, Sie persönlich nicht weitergebracht.

Ihre gezielte Untätigkeit und die noch dreistere Frechheit mit einem Bespitzelungsauftrag gegen meine Person als interne Ermittlerin vorzugehen, um mich mit Stasimethoden auszuspionieren, brachte Sie persönlich zu Fall.

und dazu geführt, dass ICH die eigentliche Ermittlungstätigkeit für die Staatsanwälte übernehmen musste, um Ihre durch Ihre skrupellosen Führungskräfte

—– Ursprüngliche Nachricht —–
Von: info@performance-consulting-gruppe.de
Gesendet: 18.02.11 13:35 Uhr
An: s.tito@online.de
Betreff: Mit der Bitte um Kontaktaufnahme / XING-Eintrag
Sehr geehrte Frau Tito,

mein Name ist Frank Schreiner und zusammen mit meinem Geschäftspartner Michael Meyer führen wir seit 2 Jahren eine Kanzlei für Unternehmensberatung

mit Sitz in Stuttgart.

Unsere Beratungsschwerpunkte sind: Prozessoptimierung im Logistikbereich, Bankensektor, Automobilbranche sowie Qualitätsmanagement und Total Quality Management.

Anfang 2010 hatten wir ein Beratungsprojekt bei einem der größten Logistikunternehmen in Deutschland. Hierbei hatten wir noch mehrere „Freelancer“ beauftragt uns bei der Prozessoptimierung in der Hauptverwaltung aber auch in den Niederlassungen zu unterstützen.

Das Projektvolumen betrug rund € 250.000, basierend auf einem Tagessatz von € 2.000,-. Das Projekt hatte zum Auftrag, die Abläufe im Bereich Versand, Zustellung und Tracking zu optimieren. Diesen Auftrag haben wir auch erfolgreich durchgeführt. Nachdem der Kunde jedoch den Projekterfolg nicht
anerkannte, hatten wir einerseits angefangen Mahngebühren zu erheben, andererseits aber auch einen Rechtsanwalt mit der Vertretung unserer Interessen beauftragt.

Die Situation ist seit mehreren Monaten vor Gericht, ein Ergebnis ist nicht in Sicht. Parallel zu dieser gerichtlichen Auseinandersetzung setzten wir uns mit der Presse in Verbindung, die wir über die Vorenthaltung unserer Gelder informierten. Trotz der Zusicherung des Pressevertreters unseren Namen nicht zu nennen, setzte dieser sich mit unserem „Kunden“ in Verbindung. Der Kunde lehnte einerseits jegliches Interview ab, erreichte andererseits eine einstweilige Verfügung bei Gericht, dass wir kein öffentliches Aufsehen erregen dürfen. Weiterhin schaltete der Kunde den Zoll ein und zeigte uns und unsere Freelancer wegen des Verdachtes auf Scheinselbstständigkeit an. Der Zoll durchsuchte unser  Büro und beschlagnahmte Kundenunterlagen, Dokumente aber auch diverse PC‘s.

Die Rechnungen, die wir von unseren Freelancer erhalten haben, wurden von uns bezahlt. Gleichzeitig mussten wir dem Finanzamt die Umsatzsteuer in Höhe von ca. € 50.000,- überweisen. Unsere Hausbank ließ uns aufgrund ausbleibender Rechnungseingänge im Stich und so stehen wir nun vor den
„Scherben unseres Lebens“.

Ihr XING-Eintrag bestärkt uns weiterhin in der Kontaktaufnahme zu Ihnen. Wir bitten Sie, bei Interesse Ihrerseits, sich mit uns in Verbindung zu setzen (0174 4401976), um Möglichkeiten für ein gemeinsames Vorgehen abzustimmen und im Anschluss daran ggf. einen persönlichen Termin zu vereinbaren.

Wir freuen uns über Ihren Anruf / Email.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Schreiner

Zöllner der FKS: Subunternehmer beschweren sich

Eine kleine Auswahl als Information für Zöllner der FKS in Deutschland!

Subs, LKW- & Paketfahrer schreiben mir über Missstände bei Hermes:

Sehr geehrte Frau Tito,

ich bin Lkw Fahrer für ein SAT in X. Ich bin dafür zuständig, Ware vom Depot in X zu unserem SAT zu holen.

Da ich Nachts einige Fahrer von anderen Satelliten treffe, weiß ich, wie Hermes versucht, ein SAT nach dem anderen in den Ruin zu treiben.

Hier mal ein Beispiel: alle SAT Betreiber mussten einen Vertrag unterschreiben in dem z.B. stand, dass man für mehr Ware von Paketen gegenüber dem letzten Jahr weniger Prozente bekommt.

Wer den Vertrag nicht unterschreiben wollte, dem haben sie damit gedroht,
die Tore zu schließen. Wie ich jetzt erfahren habe, werden die Prozente
nicht auf mehr Ware sondern auf alle Pakete angerechnet.

Da kommen dann  schnell mal ein paar Tausend € zusammen. Mein Chef müsste den Verlust an die Sub und Boten weitergeben, was er aber nicht machen kann, weil sonst keiner mehr fahren würde. Sie fahren sowieso schon an der untersten Grenze.

Bei uns hat der Hermes Versand mittlerweile so einen schlechten Ruf, dass kein Fahrer, trotz Zeitungsinserate, für Hermes fahren möchte (Wen wundert’s).

Also kann der Entschluss doch nur lauten: mehr Geld pro Paket und nicht weniger. Ich kann mir nicht vorstellen, dass unser Sat noch lange existieren kann und dann bin ich, mit meinen 50 Jahren, wieder arbeitslos. Wie kann man gegen diese Verbrecher von der Führungsetage Hermes vorgehen, ohne sofort seinen Job zu verlieren??

Mit freundlichen Grüßen

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hallo Frau Tito,

habe heute etwas gegoogelt und den Bericht über Hermes X gelesen. ich finde es sehr merkwürdig, dass unter diesen umständen der dortige Niederlassungsleiter Herr X Subunternehmer der Firma X beschäftigt.

Das ist genau diese Firma bei der Herr X und diverse Fahrer tätig gewesen sind und der Betreiber Herr X jetzt eine Fahrerin an der Niederlassung stellt. Der Niederlassungsleiter ist bemüht weiter Fahrer dieser Firma zu bekommen.

Frau Tito, dieses ist kein Einzelfall. Sat-Betreiber werden im Preis gedrückt damit der Niederlassungsleiter kosten sparen kann. Auch ein Unternehmer, der mit seinen LkW die Sata beliefert wird im Preis gedrückt, damit dieser kostengünstig für die Niederlassung fährt.

Bitte verstehen Sie, dass ich unter einem anonymen Namen schreibe. Für Fragen stehe ich ihnen gerne zur Verfügung.

Liebe Grüße

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Sehr geehrte Frau Tito,

ich schreibe ihnen, in der Hoffnung, dass mein Name nirgends genannt wird, das das Satdepot Büchenbach ( gehört zu Nürnberg ) Insolvenz angemeldet hat.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Frau Tito,

der Monitorbeitrag und der Hinweis eines Bekannten auf Ihre Webseite

http://www.ruinierte-subunternehmer.de/

hat mich sehr gefreut! Endlich wird die Sauerei öffentlich! Ich möchte mich aber erst mal vorstellen.

Ich bin einer der ersten „Doofen“, die sich 19XX freuten, dass mir Hermes die „Chance“ bot, als selbstständiger Unternehmer mein Brot zu verdienen.

Bis 20XX habe ich mit „meinen“ Hausfrauen, Rentnern, Studenten, und Kleingewerbetreibenden mehr schlecht als recht in XX „überlebt“.

Dann wurde ich durch den „Gott“ = Niederlassungsleiter aus XX bei XX zur Umstellung als Sat-Depot gezwungen, da mein anderes Standbein kaum ausreichte, um zu überleben und ich auf die paar €uro, die übrig blieben angewiesen war.

Als Sat ging es dann rapide bergab. Die versprochenen Sendungsmengen kamen nicht, der Preis wurde nur unwesentlich erhöht, aber die Kosten und der Aufwand wuchsen fast täglich.

Zum Schluss hatte ich ca. 15 Auslieferer, davon 4 Festangestellte, einige Minijobber und Kleingewerbetreibende plus 3 Mitarbeiter im Lager und einen Lkw fahrer, der über ein anderes Unternehmen angestellt war, weil ich keine Güterverkehrskonzession bezahlen konnte.

Ich bekam für die Standardsendung 100  1,12 €uro. die kosten für die Sendung beliefen sich aber auf rund 1,50 €uro.

Der Niederlassungsleiter versuchte mich und einen anderen Sat in XX durch Intrigen gegeneinander auszuspielen, mit dem Ziel, dass einer von uns „stirbt“. Details gebe ich ihnen bei Interesse gern bekannt.

Im XX 20XX habe ich dann dem Niederlassungsleiter mitgeteilt, dass ich dieses „Spiel“ nicht mehr mitmache und mein Geschäft aufgeben werde.

Das war XX Nachmittag. XX Morgen stand ein Räumungskommando der Hlg vor meinem Lager und holte alle Scanner, PC, Drucker,  Unterlagen und Fahrzeuge ab.

Am XX stellte ich dann Insolvenzantrag beim AG XX. Der HLG- Niederlassungsleiter nutzte die folgenden Tage dann dazu, „meine“ Fahrer zu kontaktieren und mir kriminelles Handeln zu unterstellen.

Gleiches erklärte er auch den anderen SAT-Betreibern bei der Weihnachtstagung 20XX und warnte diese vor ähnlichen Schritten mit neuen Auszahlungsbedingungen für die Vergütungen.

Da ihm einiges an Gegenwind von den Sat-Betreibern entgegen blies, insbesondere von dem anderen XX Sat, benutzte er seine Möglichkeiten und Intrigen, und zwang auch diesen in die Knie, in dem er ihm im Sommer 20XX sehr unseriös kündigte.

Da ich seit dem Ende meiner Firma schwer krank bin, fand ich nicht die Kraft, gegen die Sauerei Hermes vorzugehen.

Nun, da ich von Ihnen und Ihren Aktivitäten weiß, will ich ihnen meine Unterstützung anbieten.

Materiell geht das leider nicht, weil ich seit dem Ende meines Sat von Hartz 4 leben muss und Dank Hermes alles verloren habe, aber meine Erfahrungen als fast dienstältester Hermes „PARTNER“ möchte ich ihnen anbieten.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Frau Tito,

ich weiß nicht, ob wir für Sie interessant seien könnten.

Wir waren seit einiger Zeit Subunternehmer und vom XX bis XX SAT-Betreiber bei Hermes NL XX.

Man hat uns viel versprochen und zugesagt. Erst beim Betrieb ist es uns aufgefallen, dass es mit dem Geld und Angaben nicht passt. Wir haben sofort am XX den Vertrag gekündigt, aber man hat uns erst zum XX raus gelassen.

Wir haben fleißig von Monat X und Monat X durchgearbeitet. Hermes hat uns aber nur Monat X voll bezahlt und für Monat X nur die Hälfte überwiesen.

Zusätzlich hat man die Gelder für Paketshoptouren einbehalten. Mittlerweile schuldet Hermes uns ca. Zig-Tausende EUR.

(Angabe der Summe, die Hermes dem Sub schuldet hier gelöscht, Tito)

Weil wir viele Angestellte hatten, mussten wir aber deren Lohn zahlen, obwohl wir von Hermes nichts bekommen haben.

Auf unsere Zahlungsaufforderung hat Hermes angefangen uns Rechnungen für angeblich bei uns verlorene Pakete und für angeblich beschädigte Autos (wir haben ein paar Fahrzeuge gemietet) zu schicken.

Somit schulden wir angeblich sogar zig- tausend EUR Hermes, anstatt Hermes uns.

Aus diesen Gründen ist unser Geschäftskonto bei der Sparkasse mit Minus über 30.000 EUR überzogen und gesperrt. Wir sind finanziell am Ende, aber dafür haben wir keine Verbindlichkeiten bei unseren Angestellten.

Ich persönlich habe mein Haus und mein Auto deswegen verloren und musste in eine kleinere Wohnung umziehen, weil ich die Raten nicht mehr zahlen konnte.

Zurzeit kämpfe ich seit XX beim Arbeitsamt wenigstens für ein Überlebensminimum ALG II. Aber das Amt zieht es in die Länge.

Dennoch sind wir optimistisch, weil unsere Firma weiter funktionieren kann und den Schaden bis zum Jahresende behoben hat. Wir haben zum Glück nicht nur für Hermes gearbeitet.

Wir wollen in die Klage gehen und das Geld einfordern, was uns zusteht.

Durch einen Zufall haben wir Ihre Seite entdeckt. Wir würden Sie im Kampf gegen Hermes unterstützen oder sogar gemeinsam Prozesse führen. Uns ist sehr viel widerfahren, was Sie auf Ihrer Seite berichten.

Wir wollen nicht nur unser Geld, sondern auch andere vor diesen Verbrechern schützen. Wir würden Ihnen unsere Akten zur Verfügung stellen. Sie könnten auch bei unserem Prozess zuschauen oder mitmachen.

Wir werden es nicht anonym machen. Sie könnten auch unsere Namen und die Akten veröffentlichen.

Wir würden uns über ein Treffen mit Ihnen sehr freuen, weil wir Ihre Hilfe brauchen.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Frau Tito,

ich verfolge nun schon seit einiger Zeit auf Ihrer Homepage Ihre Unternehmungen gegen Hermes und finde es sehr gut, das nun endlich mal jemand den Mut hat mit dieser Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. Schon längst ist es überfällig die Machenschaften von Hermes zu veröffentlichen.

Ich fand den Bericht im ARD sehr gut. Besonders gut gefiel mir, das die Reporter sich nicht mit den Aussagen seitens Hermes und Prof. Dr. Otto zufrieden gegeben haben, sondern wirklich alles noch mal hinterfragt und in vor allem in Frage gestellt haben.

Wir wissen alle, das die Bezahlungen keine Einzelfälle sind, sondern normale Standardpreise bei Hermes.

Was mir leider noch gefehlt hat, war die Tatsache, dass jede Menge Satbetreiber meiner Meinung nach Insolvenzverschleppungen begehen und dies auch seitens der Niederlassungsleiter und Hermes unterstützt wird.

Es gibt Betreiber, die machen eine UG nach der anderen auf. So das die Gläubiger (wie z.B. ich) kaum eine Chance haben an ihr hart verdientes Geld zu kommen.

Das Prinzip ist ganz einfach, gibt es genügend Gläubiger, nicht nur diverse Krankenkassen sondern auch Fahrer, wird der bestehende Vertrag mit Hermes einfach umgeschrieben auf den neuen Firmennamen.

Statt dass Niederlassungsleiter da einen Riegel vorschieben, billigen die Niederlassungsleiter das ganze Verfahren einfach, weil diese wahrscheinlich selber nicht viel besser sind und auch zu den korrupten Menschen gehören.

Alleine in unserer Region fallen mir da noch mehr Betreiber ein, die dieses Verfahren in den letzten 2 Jahren angewandt haben.

So kann sich natürlich Hermes auch damit brüsten, in den letzten 2 Jahren deutschlandweit „nur“ 9 Insolvenzen zu kennen.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Frau Tito,

nach 4-jähriger Tätigkeit als Subunternehmer mehrerer Hermes- Sat-Depots weiß ich die Sprüche des Herrn Otto besonders zu schätzen.

Der Protagonist „Peter“ in das „Hermes-Prinzip“ (ARD), der sicherlich nach Ausstrahlung des Berichtes heute seinen letzten Arbeitstag hatte, ist beileibe kein Einzelfall sondern die Regel.

Was in der Reportage leider viel zu wenig zum Ausdruck kam, ist der Stress, dem die Hermesfahrer durch Hermes-Kontrolleure, durch die Sat-Depot-Betreiber und durch die Kunden selbst ausgesetzt sind. Für die Kunden sind die Fahrer Hermesmitarbeiter, sie sehen ja auch so aus.

An die kann man sich dann halten, wenn irgendetwas nicht geklappt hat im Logistik-Gefüge, gibt der Bote nicht klein bei, wird oft postwendend in Hamburg angerufen und Name (soweit bekannt) oder Fahrzeugkennzeichen übermittelt. Hat man ein gewisses Quantum an Beschwerden auf seinem Konto erreicht, erfolgt der fristlose Tritt in den Hintern durch die Sat-Depot-Betreiber.

Der Paketpreis von (im Film) 60 Cent relativiert sich dazu, wenn man weiß, daß der Fahrer vor dem eigentlichen Ausliefern erst einmal minimum 1,5 Stunden ehrenamtlich im Depot die Pakete sortiert hat. Wartezeiten – wenn die Zulieferungen mal wieder nicht pünktlich funktioniert haben – verschlechtern noch die Bilanz.

Außerdem sind die meisten Fahrer nicht mehr Subunternehmer des Sat-Depots, sondern Hartz-4-Empfänger, die auf 400- oder sogar 100-Euro-Basis beschäftigt werden – und für 45 Cent das Paket arbeiten.

Ist die 400er-Grenze erreicht, gibt es den Rest schwarz oder als sog. Spritkostenpauschale. Das erklärt auch, warum solche Fahrer den Job nicht aufgeben: 400 Euro werden auf das ALG angerechnet, der Rest ist bar dazu. Zusammen mit den ALG-Leistungen lebt es sich gar nicht mal schlecht, meist besser als als wirklich selbständige Subunternehmer, die Krankenkasse, Rente, Genossenschaftsbeiträge etc. bezahlen müssen.

Hermes macht Milliardenumsätze, die Sat-Depot-Betreiber können gute Umsätze machen, wenn die Fahrer ordentlich ausgebeutet werden und gesponsort wird alles vom Staat, der die Sozialkosten übernimmt.

Nach einigen Reparaturen am Auto reduzierte sich der „Gewinn“ in den letzten Monaten meiner Tätigkeit auf ein Minimum, von dem eine Existenz nicht mehr möglich war. Seitdem ich nun arbeitslos bin, geht es tatsächlich besser als vorher. Traurig aber wahr.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Frau Tito,

wie schon in unserem letzten Gespräch berichtet, hat die Satbetreiberin Subs genötigt, Versicherungsbetrügereien zu begehen und was mir jetzt wieder einfiel, ihre Rechnungen so zu erstellen wie sie es vorgibt, nämlich höher als tatsächlich um sich damit steuerliche Vorteile zu erschleichen.

Leider fehlten mir im Augenblick die mittel um diese Leute zu besuchen da die Bank mein Kindergeld zurück gehen lies, des weiteren hab ich Ärger mit dem Stromanbieter der meinen Strom zum 18.08.2011 abstellen will, obwohl jeden Monat 164.- bezahlt werden. Nur Probleme im Augenblick.

Mit freundlichen Grüßen

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Hallo Frau Tito,

ich bitte sie um Rückruf unter xxx. Wir sind mehrere Leute, die auch für diese Sat-Betreiberin gearbeitet haben und eine Menge berichten können über die Machenschaften.

Ich selber war teilweise 12 Stunden unterwegs 6 Tage die Woche manchmal sogar 7 Tage für einen Lohn von 600.-Euro netto.

Mit freundlichen Grüßen

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Hallo Frau Tito,

ich hoffe, dass ich bei ihnen richtig bin. Ich komme aus XX und bin
ein ruinierter Sat Betreiber. Was ich mit gemacht habe, ist Film- als auch
Buchreif.  Es ist eigentlich alles genauso so wie ich es gelesen habe.

Eigentlich geht hier in X es noch beschissener zu,  muss mir ohne Geld einen Anwalt suchen der mir hilft aus dieser Scheiße raus zu kommen. Bei mir ging es
jetzt so weit, dass ich für meine Leistungen noch nicht mal mehr bezahlt bekomme.

Die Rechnungen, die ich schrieb, hätte ich mir auch den Arsch wischen können. Mein Auftraggeber ist die X, mit einer der größten Verbrecher nach Hermes.

Mit freundlichen Grüßen

Frau Tito,

ich arbeite an einem Sat und bei uns gibt es immer die Sofortmeldung, angestellte Boten usw.!

Ich habe in neun Jahren viel erlebt. Was aber inzwischen passiert ist unglaublich.

Wir ziehen unseren Boten nichts ab, keine 400er oder auch zugestellte Testbriefe, wir drohen halt.

Aber auf der anderen Seite werden uns monatlich tausende von Euros abgezogen.

Die Arbeitsbedingungen sind wie überall in Deutschland. Ich weiß auch nicht wirklich wie andere es machen, um noch wirklich Geld mit diesem Risiko zu verdienen?

Ich habe mich schon vor Jahren an den DGB gewand mit leider null Reaktion. Klar könnte ich alles hinwerfen, aber nützt niemanden. Nur der in dem System

arbeitet kann in kleinen Schritten arbeiten.

Ein kleines Beispiel: wir sollten diesen Sonntag zustellen, haben aber keinen von unseren Boten darauf angesprochen, haben sie bei ihren Familien gelassen. Was wir von der HLG zu hören bekommen haben, können sie sich ja vorstellen.

Aber bitte die Leute arbeiten für einen Hungerlohn 6 Tage die Woche, von den Stunden kann ich gar nicht mehr sprechen.

Wenn die HlG das einmal vergüten müssten, wären die heute schon mehr als pleite. Ich könnte noch Stunden schreiben aber, dass würde nichts ändern.

Sollten sie Fragen haben, stehe ich ihnen gerne zur Verfügung!

Arbeit muss sich Lohnen, gerade für die, die für einen solchen Konzern diesen

Knochenjob machen!

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich bis zum X bei der Fa. X, Subunternehmer in der NL X beschäftigt war, steht noch das letzte Gehalt aus, nach mehreren SmS und Telefonate, reagierte X nicht darauf.

Wie aus sicheren Quellen bekannt, zahlt Hr. X seinen Arbeitnehmern keinen Lohn, wenn das nur das nötigste, ca. 200,00 € im Monat, und das in Raten,

Ich finde es eine Sauerei, dass er sämtliche Gehälter an seine Arbeitnehmer links liegen lässt. Ich mache auch Hr. X Niederlassungsleiter in X mitverantwortlich, da wir Arbeitnehmer ihn des Öfteren aufmerksam gemacht haben, dass Hr. X seine Gehälter nicht zahlt.

Hr. X unternahm aber  nichts, also wessen Job hat Hr. Haider eigentlich, er müsste nach meiner Ansicht auf die Subunternehmer zugehen und mit Ihnen wegen der Gehälter reden. Ich bitte Sie nun um einen Rat, wie ich weiter verfahren soll.

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Hallo Frau Tito,

Ein Tipp für zukünftige Sat Betreiber Region Nord bzw. im Gebiet 3:

Es wird den Interessenten nur der Standartpreis pro Paket genannt, die zur Berechnungsgrundlage der Wirtschaftlichkeit  eines Sat -Depots gebraucht wird.

Der richtige Mix – Preis durch die einzelnen verschiedenen Preisklassen (Paket 1,30 -> Katalog 0,45 ) wird bewusst nicht genannt.

Dieser Mix – Preis ist jedoch deutlich (mit ca. 20-25 Cent) unter dem Standartpreis. Hier sollte jeder interessierter Unternehmer  gewarnt werden.

Hier besteht schon nach der ersten Monatsabrechnung mit Hermes ein großes Missverständnis!

Das ist meiner Meinung nach eine bewusste Täuschung des Hermesmanagement Gebiet 3 (neure GL  bzw. der kompletten Region Nord) um überhaupt noch Sat Betreiber zu bekommen.

Es ist dadurch auch klar, dass der kleine SUB unter dem Sat  nichts mehr verdienen kann und auch in Zukunft eine gerechte Bezahlung der kleinen Zusteller(Hausfrauen) nicht gewährleistet ist und es wieder und wieder zu Insolvenzen (Privatinsolvenzen) kommt.

Das stinkt schon vom Kopf her!!!  Hermes täuscht hier eine bessere Bezahlung der Sat Betreiber vor.

Gruss