betrogene Subs & Fahrer packen aus

04. Juni 2015:

Die Tricks und Machenschaften hinter den Kulissen unsauberer Sat-Betreiber und der Führungskräfte an den HLG-Niederlassungen:

Um Zöllnerinnen und Zöllnern der FKS bei ihren Ermittlungen zu den verborgenen Machenschaften die Arbeit zu erleichtern, veröffentliche ich hier ältere Mails von betrogenen Fahrern und Subunternehmern, die über ihre Erfahrungen mit Hermes-Vertragspartnern und über die Machenschaften diverser Führungskräfte der Hermes-Niederlassungen berichten. Die damals betrogenen Subs und Fahrer sind nicht mehr für Hermes tätig. Deshalb kann ich diese Berichte nun unter Wahrung der Anonymität der ehemals Betrogenen im Jahr 2015 veröffentlichen.

Aktuelle Sat-Betreiber, die sich jetzt im Jahr 2015 durch die Hermes-Führungskräfte immer noch in die Kriminalität treiben lassen und sich damit letztendlich selbst in den Ruin fahren und die somit später als angeklagte Straftäter vor Gericht enden, statt sich gegen die Geschäftspolitik zur Wehr zu setzen, müssen die Konsequenzen nun selber tragen. Wer Chancen nicht nutzt, muss zusehen, wie er zugrunde geht.

Ich bereite gerade für eine Gruppe anständiger Sat-Betreiber, die mit meiner Hilfe um ihre Existenz kämpfen, weil sie sich dem Machtmissbrauch der Führungskräfte und der jahrelangen Untätigkeit des Vorstandes NICHT ohnmächtig ausliefern wollen, die ersten Strafanträge gegen diverse Führungskräfte und auch gegen die Herren „da oben“ in der Hermes-Zentrale vor. Ich werde bei der Erstattung von Anzeigen die zuständige Staatsanwaltschaft darüber informieren, dass meine Anzeigen als Pressemitteilung herausgehen und dass ich Herrn Dr. Otto über meinen Strafantrag für die vernichteten Vertragspartner schriftlich informieren werde, weil der Hermes-Skandal weiterhin von öffentlichem Interesse ist. Die Anzeigen sind der einzige Weg, um Herrn Otto auf seine unloyalen Manager und Führungskräfte aufmerksam zu machen. Die Vorstände von Hermes möchten dieses Spiel und ich spiele mit.

Letzte Woche Donnerstag war wieder ein Drehtermin und es wurde gestern, am 03. Juni über einen Mediensender wieder über die Ausbeutung der Hermesfahrer berichtet. Den Filmbeitrag gebe ich noch bekannt.

2011 wurde der Hermes-Skandal erstmals publik und ich werde dafür sorgen, dass wir 2016 nach 5 Jahren noch eine Reportage bringen lassen, um zu prüfen, ob und was sich nach der ersten Medienveröffentlichung bei Hermes getan hat oder nicht.

Hier nun für Zöllnerinnen und Zöllner Input zu den verborgenen Machenschaften, unter denen am meisten die kleinen betrogenen Subunternehmer und Paketfahrer zu leiden haben und zwar auch noch heute im Jahr 2015, Herr Thomas Voigt von OTTO, der bei Stern TV so laut tönte, was sich bei Hermes angeblich alles ändern sollte….

Aus Zeitgründen habe ich die Fehler in allen Schreiben NICHT korrigiert!

Beschwerde gegen markus hobein ein fahrer an tito
Beschwerde gegen markus hobein ein fahrer an tito

Von: bleibt anonym
Gesendet: Mittwoch, 3. August 2011 20:19
An: s.tito@online.de
Betreff: Hermes

Sehr geehrte Frau Tito!!

Sie schreiben wahnsinnig viel über die Niederlassungen im Norden und Kassel. Sie können sicher sein, das alle Niederlassungen gleich arbeiten und die Subunternehmer mehr als nur über den Tisch gezogen ja sogar bewusst in die Insolvenz getrieben werden.

Ich war Subunternehmer, der für einen Subunternehmer (Satbetreiber in Hagen) Niederlassung Sprockhövel tätig war. Dieser hat im Oktober Insolvenz angemeldet und zahlreiche weitere Kleinunternehmer mit in die Insolvenz getrieben. Allein im Einsatzbereich der Niederlassung in Sprockhövel gingen in nur einem Jahr vier !!! Satbetreiber in die Insolvenz. Zufall? Vielleicht sollten Sie Ihre Recherchen auch mal in unsere Region lenken. Für Fragen stehe ich Ihnen gerne unter der Telefonnummer XXX zur Verfügung.

Liebe Grüsse

Von: bleibt anonym
Gesendet: Montag, 23. April 2012 14:23
An: s.tito@online.de
Betreff: schwarzarbeit und niederlassungsleiter Düsseldof

hallo frau tito,

ich kenne in der niederlassung düsseldorf keinen satbetreiber der seinen leuten nicht teilweise schwarzgelder ausbezahlt. auf 400 euro basis angestellt (bis auf die ein oder andere ausnahme) und dann wird das was drüber hinaus geht, halt als benzingeld ausbezahlt. die satbetreiber zahlen ja ihre paar cent ( ca. 0,56 € ) für jedes ausgelieferte paket und bei der anzahl der pakete kommt man schonmal schnell über 400 euro hinaus, dann steht der restbetrag halt als spritgeld auf der abrechnung.

wobei ich habe jetzt auch schon gehört das man dazu übergeht die leute die auf 400 euro angestellt sind auch nur noch mit der summe zu bezahlen, in die verträge wird dann reingeschrieben das man nicht mehr als die wöchentlich angegebenen stunden für aushilfskräfte fahren darf. naja und wenn dann ein fahrer länger braucht, sagt man ihm dann das er es ja selber schuld ist das er so lange gebraucht hat. im hermes eigenen computerprogramm kann man ja jede gefahrene tour der einzelnen fahrer an hand der s.g. tourenbücher nachvollziehen und genau sehen wann der fahrer zu welcher zeit wo gewesen ist, ob zwischendurch pause gemacht wurde, wann angefangen und wann aufgehört.

eine neue masche ist es auch geworden, wie hermes es vorlebt, alle angestellten abzuwälzen auf die kleinen subs. denen wird der große gewinn schmackhaft gemacht und wissen gar nicht was alles an nebenkosten anfällt, weil diese leute wahrscheinlich gestern erst beim ordnungsamt gewesen sind und ein gewerbe angemeldet haben, möchte diese leute jetzt hier nicht boshaft als scheinselbständig bezeichnen 😉

naja und zum lieben nl von düsseldorf, herrn czwordon, fehlen mir ohnehin sämtliche worte, alleine die auswahl seiner satbetreiber sagt mehr als alles andere über diese person aus und lässt den schluß ziehen das dieser mensch mehr als skrupelos ist. vor kurzem erst hat er ein depot an ein mädel gegeben das unter 25 jahren ist und keinerlei ausbildung genossen hat. nun wir wissen alle das dieses mädel einfach nur eine namensgeberin ist, für ihren eigenen vater der selber kein gewerbe mehr anmelden kann, weil er vor einigen jahren bereits eine firmen(?)insolvenz angemeldet hat. naja solchen leuten, die bereits als kurierfahrer gescheitert und verschuldet sind gebe ich natürlich auch ein depot und vertraue ihm ca. 50 andere existenzen an. anfang des jahres hat er das depot übernommen nun gab es laut aussage von dortigen fahrer schon die ersten zahlungsschwierigkeiten…einen monat gab es das geld am 15. komplett bar und letzten monat wurde das geld von hermes selbst bezahlt an die fahrer mit dem vermerk auf den kontoauszügen des firmennamens vom betreiber.

man könnte wirklich romane zu dieser niederlassung und ihren depots schreiben, weil wie man mal zu mir gesagt hat:
„alle unsere satbetreiber haben in irgendeiner art und weise dreck am stecken und bekannte erpressbare punkte, das macht sie zu so intressanten und guten satbetreibern“

ob an der aussage nun was wahres dran ist, sei an dieser stelle offen. fakt ist dort läuft oder lief nicht nur das eine oben genannte depot auf einen namen auch wenn es teilweise die betreiber mittlerweile schon nicht mehr gibt aber oder und auch wenn ich seit nunmehr fast einem jahr nicht mehr für satbetreiber tätig bin, glaube ich nicht an irgendwelche großen änderungen in der nl düsseldorf

ganz liebe grüße

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: bleibt anonym
Gesendet: Sonntag, 23. Oktober 2011 12:51
An: s.tito@online.de
Betreff: Hermes

Hallo Frau Tito,

seit über 5 Jahren stelle ich im Auftrag der Fa. Hermes Sendungen für die Niederlassung Wilhelmshaven zu. Vor ca. 2 Jahren hat ein Unternehmer aus Pinneberg (der führte das SAT-Depot) wie aus heiterem Himmel Pleite gemacht.

Immer am 15. bekamen wir unser Geld, am 15.09.2009, es war ein Dienstag, gab es kein Geld. Wir mußten ja noch Pakete sortieren und plötzlich stand der Niederlassungsleiter in der Halle. Wir stellten uns im Halbkreis auf und mußten uns anhören, dass es heute kein Geld gab.

Laut Niederlassungsleiter wurde das Konto des Unternehmers vom Finanzamt gesperrt. Aber wir bräuchten uns um unser wohlverdientes Geld keine Sorgen machen, wir sollten doch bitteschön bis zum Freitag weitermachen(der Großteil von uns wollte nach Hause gehen) und es würde das Geld auf ein anderes Konto des Unternehmers überwiesen.

Also arbeiteten wir schön brav weiter, denn wir glaubten dem Niederlassungsleiter. Sie werden es schon erraten, was jetzt kommt: es gab wieder kein Geld. Am Samstag Morgen sortierten wir ca. 2 Stunden Pakete, noch immer in dem Glauben, das der Niederlassungsleiter sein Wort hält. Der kam dann auch gegen 09.00 Uhr, als wir im Begriff waren, die Fahrzeuge zu laden, und erzählte uns, das Hermes wohl überwiesen hätte, aber auch das andere Konto ist gesperrt worden. Na ja, wer’s glaubt…Jedenfalls war an Sendungen zustellen nicht zu denken.

Kurzerhand mußten wir alle ca. 2.500 Sendungen wieder in die Corletten packen, welche von dem Unternehmer wieder in die Niederlassung gebracht wurden. So gegen 12.00 Uhr war ich dann wieder zu Hause: 5 Std. für nichts geschuftet und noch immer kein Geld. Der Niederlassungsleiter hat dann übrigens jeden vor die Wahl gestellt, am kommenden Montag in die Niederlassung zu kommen oder aber zu Hause zu bleiben. Für die Leute, die nicht mehr arbeiten wollten, wurde die Aussicht auf Geld gegen null gefahren, den willigen wurde in Aussicht gestellt, das Geld doch noch zu erhalten. Also bin ich am Montag zur Niederlassung gefahren, habe dort wie immer mein Fahrzeug geladen und bin auf Tour. Ca. 6-8 Wochen habe wir von der Niederlassung aus die Sendungen zugestellt.

Immer wieder habe ich den Niederlassungsleiter wegen des Geldes angesprochen und immer wieder wurde ich vertröstet. Bis es eines Tages hieß: Es gibt gar kein Geld mehr für die ausgelieferten Sendungen. Als Begründung mußte ich mir sagen lassen, die Fa. Hermes hat mit dem Unterenhemer einen Vertrag und nicht mit mir und wenn ich mein Geld habe wolle, müsse ich mich an den Unternehmer wenden. Aber das habe ich erst gar nicht versucht.

Jetzt meine Frage, Frau Tito: habe ich eine Chance, gegen die Fa. Hermes bzw. den Niederlassungsleiter etwas zu unternehmen, obwohl die ja rechtlich gesehen außen vor sind?

—– Ursprüngliche Nachricht —–
Von: bleibt anonym
Gesendet: 29.01.11 02:21 Uhr
An: s.tito@online.de
Betreff: Re: Sat Betreiber
Sehr geehrte Frau Tito,

auf Ihre Internetseite bin ich schon vor ca 1 1/2 Jahren zufällig aufmerksam geworden. Da ich selbst mehrere Jahre als Subunternehmer für Hermes gearbeitet habe, kenne ich die einzelnen Strukturen schon auswendig. Außerdem sind mir auch die Machenschaften von HLG NL München in den letzten Jahren geläufig. Ich weiß auch genau was die HLG einem Sat Betreiber für die einzelnen Paket- und Katalogklassen bezahlt und welche abstriche dabei immer wieder gemacht werden. Von den üblichen Strafen und Repressalien ganz zu schweigen.

Als Anlage sende ich Ihnen einen Arbeitsvertrag eines Sat Betreibers den ich kenne, habe aber den Namen sicherheitshalber entfernt, da mir schon einige Male von der Seite von Hermes telefonisch gedroht wurde etwas unternehmen, wenn ich meine Nachforschungen nicht umgehend einstelle. Bitte teilen Sie mir mit was Sie von diesen Vertragsmachwerk halten. In München werden im Augenblick sämtliche Fahrer auf diese Weise zu Angestellten
gemacht. Wenn sie Fragen zu einigen Punkten in diesen Vertrag haben, teilen Sie es mir bitte mit.
In Erwartung Ihrer Meinung wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende

________________________________________
Beschwerde über den ehemaligen Sat-Betreiber Topp, der sich durch Duldung der Machenschaften durch die Führungskräfte selber ruinierte…

Von: bleibt anonym
Gesendet: Montag, 5. März 2012 13:45
An: s.tito@online.de
Betreff: hermes depotleiter in pfaffen- schwabenheim, bad kreuznach

hallo,
ich bin im internet auf einige seiten von ihnen gestoßen.ich selbst war mit meiner gruppe 8 jahre für hermes, bis zum 14.02.2012 tätig. ende vom lied, zwei insolvent, der dritte hat nur einen teil bezahlt und der vierte hat, gemoppt, scheinselbständige und hat mir 600 euro nicht ausbezahlt, auf meine schreiben nicht reagiert. am 14.02.2012 habe ich dann fristlos gekündigt und er drohte mir gleich das ich mein geld von februar nicht bekomme und versuchte meine fahrer abzuwerben. jetzt ende februar sind noch 2 fahrer, tragende schiffe, ausgestiegen. wollte einfach meine info an sie weiter geben.

________________________________________
Hier schrieb diese betrogene Subunternehmerin den Ombudsmann und die HLG bezüglich Topp an: Ihr Geld hat sie trotz offizieller Beschwerde bei Hermes durch den unsauberen Sat-Betreiber nie erhalten…..

Von: bleibt anonym
Gesendet: Donnerstag, 3. Mai 2012 21:30
An: kanzlei@dr-buchert.de
Cc: social-compliance@hermes-europe.eu
Betreff: Az. 004-12

Sehr geehrter Herr Dr. Buchert,
ich hatte am 15.03.2012 mit Herrn Hamscher und Herr Hallmann ein Gespräch.
Sie haben sich meine Beschwerden angehört und Herr Hamscher hat gemeint, sie nehmen das Problem ernst.
Beide haben öfters betont, sie können mir nicht helfen, da sie mit Herrn Topp den Vertrag haben und hätten angeblich nicht mitbekommen von Herrn Topps verhalten. Herr Hallmann sagte wörtlich, er zieht sich den Schuh an, da Herr Topps Abbauzahlen sehr gut waren, hat er es laufen gelassen ohne zu überprüfen.

Am 20.03.2012 habe ich dann Herrn Hamscher angerufen und fragte ihn, was Herr Topp zu dieser Sache meinte und seine Antwort war, Herr Topp hält sich das offen, ob er sie bezahlt und mehr könnte er mir nicht sagen.

Was mich sehr wundert, es wurde nicht über den Verdacht der Scheinselbständigen gesprochen oder über den Fahrer, der 55 Cent pro Paket bekommt und Spritgeld und den Rest auf die Hand.
Dieser ist auf 400 € angemeldet.

Ein andere Fall, Herr Topp hat einen angeblichen Unternehmer, dieser hat seinen Vertrag über seine Frau, da er Rente bekommt und dieser hat einen Fahrer von mir jetzt beschäftigt und das ohne Anmeldung oder sonstiges, also Schwarzarbeit.

Ich habe 2 schriftliche Aussagen, das der Strafkatalog immer noch bei einigen Fahrern angewandt wird und die Fahrer so in die Scheinselbständigkeit gedrängt werden, es wird über sie bestimmt usw.

Es sind von meiner Seite keine Punkte geklärt worden, auch habe ich keine ordnungsgemäße Abrechnung bekommen.

In meinem ersten Schreiben an sie und Zentrale Hamburg Hermes, habe ich meinen Verdacht auf Schwarzarbeit geäußert, warum wurde dies nicht überprüft?

Warum wird der Strafkatalog weiter betrieben?

Warum wird akzeptiert, dass ein Vertragspartner der eine ordnungsgemäße Kündigung erhält, Vertragsänderung durch Strafkatalog, Mobbing usw., dieses besagte Depot noch leiten darf?

Mehrere Vertragspartner haben bis heute kein Geld erhalten.

Warum wird das akzeptiert, das angebliche Unternehmer beschäftigt werden, Verdacht auf Scheinselbständigkeit?

Rechtliche Schritte habe ich eingeleitet wg. Betrug und meiner offenen Forderungen, wie ihnen mit Sicherheit bekannt ist.

Wir hatten 18 Orte, in 5 große Gebiete, die Kunden die man trifft oder einen anrufen, waren und sind sehr geschockt von diesem verhalten, das mann für seine Dienstleistungen nicht bezahlt wird.

Ich bitte sie diese E-Mail weiter zu leiten an die Hauptstelle Hamburg und erwarte das diese Punkte schnellstens abgeschafft werden.

Zeugen kann ich ihnen gerne benennen.

Mit freundlichen Grüßen

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: bleibt anonym
Gesendet: Dienstag, 27. März 2012 14:31
An: s.tito@online.de
Betreff: Problem Andreas Topp

Sehr geehrte Frau Tito, wie telefonisch besprochen sende ich Ihnen u.a. die Kündigung durch Topp Logistik, die entsprechenden Rechnungen sowie den „einseitigen“ Schriftverkehr zwischen Topp Logistik und uns. Meine Frau ist selbstständig und wir fuhren seit November 2010 für Herrn Topp Pakete aus. Einen Vertrag hat meine Frau mit diesem Herrn niemals abgeschlossen, da die uns vorgelegten Verträge aus unserer Sicht sittenwidrig und absolut nicht unseren Vorstellungen entsprach. Da ich die Pakete aus dem Lager in Pfaffen Schwabenheim abholte, gab es zwischen Herrn Topp und mir Reibungen , welche für mich in diesem Jahr gesundheitlich nicht mehr ertragbar waren.

Reibungen gab es dahingehend, dass Gespräche über Veränderungen in den vorgelegten Verträgen von Herrn Topp nicht akzeptiert wurden aber er gleichzeitig sich dahin gehend äußerte uns das verdiente Geld nicht auszuzahlen wenn wir aufhören da wir ja trotzdem vertraglich an ihn gebunden seien. Zwischenzeitlich versuchte er durch „kumpelhaftes Verhalten“ uns dazu zu bewegen den Vertrag zu unterschreiben. Die Palette der Tricks war so vielfältig, dass es unmöglich ist diese hier darzulegen. Bis auf Februar 2012 hat Herr Topp aber immer Geld gezahlt. Sein größtes „Hobby“ ist zu telefonieren, Mitarbeiter anzuschreien oder erhöht auf einer Treppe zu stehen und lauthals Mitarbeiter zu sich zu zitieren.

Wie Sie den Schreiben entnehmen können, hat sich in diesem Jahr die Gesamtsituation gegenüber Herrn Topp massiv verschärft. So erfand er ein „Kann Katalog“ mit Strafen für Fahrer und meinte eine „Kraftführerhaftpflichtversicherung“ für fahren, die diese Versicherung nicht vorlegen könnten, abzuschließen.

Gegen beide Schreiben des Herrn Topp haben wir schriftlich Protest angemeldet (siehe Anhang) was soweit führte, dass Herr Topp mich an einem Lädchen in Pfaffen Schwabenheim abfing, auflauerte wie immer man dies bewerten will….. um mir mitzuteilen, dass ihn meine Schreiben nicht interessiere und er mir nicht antworten würde. Daraufhin drohten wir mit sofortiger Beendigung der wirtschaftlichen Beziehungen.

Letztendlich wurde der psychische Druck so stark, dass ich es nicht mehr mit mir verantworten konnte, dem Herrn Topp gegenüber zu treten. Die Wut auf Herrn Topp, das absolute Unverständnis für diese arrogante Haltung, sein großkotziges Auftreten zwangen mich, mich vor diesem Herrn zu schützen und teilte Herrn Topp daher am Sa, den 25.02.2012 mündlich mit, dass ich aus unabänderlichen persönlichen und familiären Gründen für 14 Tag nicht mehr für ihn fahren kann. Dies hat er akzeptiert. Danach kam dann seine Kündigung zum 29.02.2012 gegen die ich sofort Widerspruch eingelegt habe aber auch klar gemachte dass auf dieser Basis keine Zusammenarbeit mehr möglich ist und nur eine Kündigung zum So, 25.02.2012 akzeptiere. Gemäß der Abrechnung Februar 2012 sehen Sie, das Mir Herr Topp 1.467,29 € abgezogen hat und er mir nur 842,39 € überwiesen hat.

Obwohl wir niemals einen Vertrag mit Herrn Topp hatten, wurde uns für November, Dezember 2010, Januar, Februar 2011 eine sogenannte Degression abgezogen (Siehe von mir gestellte Rechnung) Hier wurde Geld für Mehrleistungen gegenüber dem entsprechenden Monat des Vorjahres einbehalten, also wurde man für Mehrleistung bestraft. Dies war u.a. auch ein Grund weshalb wir den Vertrag nicht unterschrieben haben. Dieses Geld sollte nach Aussage Herrn Topp im Folgejahr zurückgezahlt werden, was nicht erfolgte.

________________________________________
Beschwerden über eine Sat-Betreiberin aus NRW, die mir durch ihre brüllende und sehr primitive Art extrem widerlich auffiel und die durch den Regionalleiter Nord noch gedeckt wurde….

Von: bleibt anonym
Gesendet: Dienstag, 16. August 2011 12:39
An: s.tito@online.de
Betreff: Hermes Prinzip

Sehr geehrte Frau Tito,

wie schon in unserem letzten gespräch berichtet hat die Sat betreiberin subs genötigt versicherungsbetrügereien zu begehen und was mir jetzt wieder einfiel ihre rechnungen so zu erstellen wie sie es vorgibt,nämlich höher als tatsächlich um sich damit steuerliche vorteile zu erschleichen.Leider fehlten mir im augenblick die mittel um diese leute zu besuchen da die bank mein kindergeld zurück gehen lies,desweiteren hab ich ärger mit dem stromanbieter der meinen strom zum 18.08.2011 abstellen will obwohl jeden monat 164.- bezahlt werden,nur probleme im Augenblick. Festnetz habe ich leider nicht aber meine Handynummer ist XXXX

Von: bleibt anonym
Gesendet: Mittwoch, 10. August 2011 10:47
An: s.tito@online.de
Betreff: Hermes Prinzip

Hallo,
ich bitte sie um Rückruf unter XXXX wir sind mehrere Leute die auch für diese Sat-Betreiberin gearbeitet haben und eine Menge berichten können über die Machenschaften ich selber war teilweise 12 Stunden unterwegs 6 Tage die Woche manchmal sogar 7 Tage für einen lohn von 600.-Euro netto.

Von: bleibt anonym
Gesendet: Samstag, 5. November 2011 14:57
An: s.tito@online.de
Betreff: Hermes Depot

Hallo Frau Tito,
als Student war ich jahrelang zu einer Zeit für Hermes tätig, als dort noch Fahrer und Lagerarbeiter fest angestellt waren. Später bin ich nebenbei auf Selbständigenbasis für das Depot K. gefahren.

Leider kann ich keinen Beitrag gegen Frau K. oder Hermes leisten außer vielleicht zu bezeugen, dass bei Frau K. auch Fahrer schwarz tätig waren. Anbei füge ich Ihnen meinen damaligen Vertrag mit Frau K. bei. Ihre Adresse (ohne Strassenangabe) lautete zwar auf D. (ich glaube, die Firma lief über ihren Vater). Das Lager befand sich zu dieser Zeit jedoch in XX.

Viele Grüße

Weitere Briefe von betrogenen Subs & Fahrern werde ich hier noch nach und nach veröffentlichen…

Beste Grüße und viel Erfolg für die Zöllnerinnen und Zöllner der FKS…

Silvia Tito