Archiv der Kategorie: Michael Otto

Es ärgert mich seit 2002 maßlos, wie Michael Otto’s Manager das Lebenswerk von Versandhausgründer Prof. Werner Otto beschädigen und dass sein Sohn Michael Otto das Missmanagement seiner Otto- und Hermes-Vorstände nicht sehen will !

In internen Briefen an anonym zu haltende Empfänger werde ich näher auf meinen Ärger, dass Otto’s Vorstände und kriminelle Führungskräfte der Otto- und Hermes Logistik Gruppe und anderer Tochterunternehmen, das Lebenswerk des in 2011 verstorbenen Versandhausgründers Prof. Werner Otto seit den 90-er Jahren u.a. durch Missmanagement beschädigen, eingehen.

Auf meinem BLOG werde ich keine weiteren Informationen zu dem o.g. Thema abgeben.

Was Versandhausgründer Prof. Werner Otto angeht, gebe ich hier auf meinem Blog nur soviel bekannt:

U.a. hat mir eine ehemalige Mitarbeiterin, die für Prof. Werner Otto in seiner Aufbauphase des Otto-Konzerns mit großer Freude tätig war, wörtlich in einem Vier-Augen-Gespräch mitgeteilt:

„Frau Tito, wir „alten“ Angestellten, die den Aufbau von Werner Otto’s Unternehmen sehr unterstützt haben, haben Werner Otto nach der Übernahme durch seinen Sohn Michael Otto noch viele, viele Jahre vermisst. Werner Otto war ein Familienmensch. Er hat uns alle immer gut behandelt.

Meine Anmerkung:

Versandhausgründer Prof. Werner Otto war nach meinen langjährigen und objektiven Recherchen nicht nur ein sehr anständiger Unternehmer, sondern auch ein Mann mit menschlichen Qualitäten, der mich schon in den 80-er Jahren sehr beeindruckte, bevor ich 1998 ! auf das Thema Wirtschaftskriminalität aufmerksam wurde!

Sein Lebensmotto: „Der Mensch ist wichtiger als Geld“ hat er gelebt und vorgelebt!

In der Zeit, als Prof. Werner Otto sein Unternehmen leitete, wurde nicht eine einzige Existenz vernichtet.

Für Werner Otto stand zum Beispiel seine Tür immer offen für die damaligen Otto-Agenturpartner, die nach seiner Unternehmensübergabe seit den 90er Jahren durch das Otto-Management skrupellos in den Ruin getrieben wurden, wie auch die Hermes-Vertragsspartner als sogenannte Generalunternehmer (Sat-Depot-Betreiber).

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/versandhaus-gruender-werner-otto-tod-eines-unermuedlichen-1.1244898

„Immer nach vorne sehen!“ Zeitlebens folgte Unternehmerlegende Werner Otto diesem Credo. Nun ist der Gründer des Otto-Versands gestorben. Er hinterlässt ein Familienimperium, das selbst in der dritten Generation Stabilität zeigt. Sein Erfolgsrezept: Er traute sich schon früh zu delegieren.

Silvia Liebrich

Vom Ruhestand hat Werner Otto nicht viel gehalten. Der Firmenpatriarch war eine Unruhegeist im positiven Sinne. Selbst im hohen Alter von 90 Jahren hat sich der Versandhausgründer nicht gescheut, neue Wege zu gehen. „Ich bin der Meinung, dass man immer nach vorne sehen muss und sich nicht gehen lassen darf“, sagte er in einem seiner letzten Interviews vor sechs Jahren. Kurz zuvor hatte er in Berlin ein neues Leben begonnen, im vornehmen Stadtteil Grunewald. Dort ist er nun, drei Tage vor Weihnachten, im Kreise seiner Familie gestorben, im Alter von 102 Jahren. Er hinterlässt einen Milliardenkonzern mit über 50 000 Beschäftigten weltweit, der fest in Familienhand ist.

Am Anfang dieser beispiellosen Nachkriegskarriere stehen eine Firmenpleite, 28 Paar Schuhe und ein selbst gebastelter Katalog. Als Otto 1949 in Hamburg den Otto-Versand gründet, ist dies eher eine aus der Not geborene Idee. Zuvor hat er sich als Schuhfabrikant versucht, erfolglos. Was bleibt, sind ein paar Kartons mit Schuhen, zwei Baracken und ein Handleiterwagen. Ein Anlagevermögen, aus dem sich in den Wirtschaftswunderjahren der größte Versandhändler der Welt entwickeln sollte.

Der Erfolg ist ihm nicht in die Wiege gelegt. Otto, der 1909 als Sohn eines Kaufmanns im brandenburgischen Seelow geboren wird, muss früh auf eigenen Beinen stehen, nach dem Zusammenbruch der Firma seiner Eltern. Er zieht nach Berlin, eröffnet ein kleines Zigarrengeschäft und genießt das Partyleben der frühen dreißiger Jahren. Als er sich gegen die Nationalsozialisten stellt und Flugblätter über die deutsch-tschechische Grenze schmuggelt, wird er verhaftet und sitzt zwei Jahre im Gefängnis Plötzensee. Danach zieht er mit seiner ersten Frau Eva nach Westpreußen, wird gegen Kriegsende noch eingezogen und schwer verwundet. Nach Kriegsende schlägt er sich mit Frau und zwei Kindern nach Hamburg durch, wo er im ersten Anlauf mit seiner Schuhfabrik scheitert. Aufgeben kommt für ihn nicht in Frage. „Natürlich darf man auch mal hinfallen im Leben. Aber niemals liegen bleiben“, sagt er dazu später.

Otto gehörte zu jenem Schlag von Unternehmern, die keine Angst davor haben, Fehler zu machen – solange man daraus die richtigen Konsequenzen zieht. Nach diesem Motto baut er in den fünfziger und sechziger Jahren einen florierenden Versandhandel auf, etabliert sich mit Innovationen neben mächtigen Konkurrenten wie Quelle und Baur. So ist Otto der erste der seine Ware gegen Rechnung und nicht wie damals üblich per Nachnahme verschickt. Qualität ist ihm wichtiger als Billigpreise. Eine Strategie, mit der sich das Hamburger Versandhaus zahlungskräftige Käuferschichten erschließt. 1955 erreicht der Umsatz bereits 28 Millionen D-Mark.

Doch damit ist für Otto längst nicht Schluss, er ist experimentierfreudig, macht der Post Konkurrenz und gründet den Hermes-Versand. Er investiert in Warenhäuser, die er mangels Erfolg wieder abstößt, genauso wie eine Waschanlagen-Kette und eine Strumpffabrik. Seinen wohl größten Fehler macht er, als er 50 Prozent des Kapitals der Otto-Versand GmbH an private Investoren verkauft. Erst 2007 gelingt es der Familie, diese Anteile zurückzukaufen. Otto gehört damit zu den wenigen Familienimperien, die selbst in der dritten Generation noch Stabilität zeigen. Werner Otto heiratet drei Mal und hinterlässt fünf Kinder. Seine dritte Frau Maren ist fast 50 Jahre an seiner Seite. Über Streitereien innerhalb der Familie ist kaum etwas bekannt.

Der Erfolg des Patriarchen beruht auch darauf, dass er delegieren kann. 1966 zieht er sich aus dem Tagesgeschäft des Versandhandels zurück. Mit Günter Nawrath rückt vorübergehend ein externer Geschäftsführer an die Spitze, bevor Ottos ältester Sohn Michael 1981 die Geschäfte übernimmt. Werner Otto baut unterdessen sein zweites Imperium auf, den Immobilienentwickler ECE. Sie entwickelt unter anderem Shopping Malls nach amerikanischem Vorbild. Auch am Beginn dieser Erfolgsgeschichte steht zunächst ein Misserfolg. Otto investiert in eine Farm in Chile. Die Landwirtschaft verliert er. Doch ihm bleibt eine Wohnsiedlung, die den Grundstein für ein riesiges Immobilienvermögen bildet, für das inzwischen sein jüngster Sohn Alexander verantwortlich ist. Laut Manager Magazin beläuft sich das gesamten Vermögen des Familienclans 2009 auf mehr als acht Milliarden Euro, in der Liste der reichsten Deutschen rangieren sie ganz oben. Sechs Jahrzehnte nach der Gründung erwirtschaftet die Otto-Unternehmensgruppe einen Umsatz von mehr als elf Milliarden Euro.

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Otto auch als großzügiger Spender und Förderer von diversen sozialen und kulturellen Einrichtungen einen Namen gemacht und dafür zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Zusammen mit Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus errichtet das Versandhaus derzeit eine Textilfabrik in Bangladesch, an der die Arbeiter beteiligt werden sollen.

Das Buch über Versandhausgründer Prof. Werner Otto:

http://www.werner-otto.info/download/WernerOtto_DerJahrhundertMann.pdf

Bürgerbewegung Finanzwende: Der ehrbare Kaufmann zu Hamburg – und seine Inkassopraktiken

Quelle:

https://www.finanzwende.de/themen/inkasso/der-ehrbare-kaufmann-zu-hamburg-und-seine-inkassopraktiken/?L=0

13.01.2020

Ein prominentes Beispiel für einen Akteur im Bereich Inkasso ist die Firma EOS. Jetzt werden viele sagen: Wer bitte? Klingeln wird es bei vielen erst, wenn man erklärt, dass es sich um einen Teil der Otto Gruppe handelt.

Der Otto-Katalog lag jahrzehntelang in vielen deutschen Haushalten so selbstverständlich wie das Telefonbuch. Bei einem derart prominenten Unternehmen, das sich Werte wie soziale Verantwortung auf die Fahnen schreibt, müsste man denken, dass fragwürdige Geschäftsmodelle eigentlich nicht im Fokus stehen. Zumal die Familie Otto mit einem geschätzten Vermögen von 13,5 Milliarden Euro so etwas eigentlich nicht nötig hätte. Die Familie gehört zu den zehn reichsten Deutschen.[1]

Schaut man sich die Konzerngewinne an, lässt sich jedoch zunächst schnell feststellen: Otto ist seit Jahren eher eine Bank als ein Handelsunternehmen. Nur nimmt davon niemand groß Notiz, das ist wohl auch beabsichtigt. Denn während man im Handel nur bescheidene Margen (Gewinn im Verhältnis zum Umsatz) von nicht einmal einem Prozent erzielt, wird im Finanzdienstleistungsbereich mit rund 40 Prozent ordentlich abkassiert.[2]

Ohne den Finanzdienstleistungsbereich, bei dem das Aufkaufen und Eintreiben von Schulden beispielsweise durch Inkasso die zentrale Rolle spielen, könnte man sogar fragen: Ist dieser Konzern, bei dem in der Öffentlichkeit EOS oft unbemerkt bleibt, überhaupt langfristig überlebensfähig? Im Restkonzern bestehend aus dem Handel (otto.de, Manufactum, About You etc.) und Services (Paketdienst Hermes etc.) wäre jedenfalls im letzten Geschäftsjahr ein Verlust angefallen.[3]

EOS ist als Konzerntochter der Otto Gruppe – die sich heute neudeutsch Otto Group nennt – ein gutes Beispiel für Probleme im Inkassobereich. Es gehört zu den größten Unternehmen in diesem Geschäftsfeld. Immer wieder wird von Branchenseite sinngemäß gesagt, es gibt ein paar, kleine schwarze Schafe, aber ansonsten sei doch nichts zu beanstanden. Und tatsächlich gibt es Inkassodienstleister die deutlich schlimmer als EOS sind. Probleme machen aus Kundensicht allerdings auch die Top-Player der Branche.

Warum? Wenn es um unbezahlte Rechnungen geht, gibt es in Deutschland eigentlich ein gut funktionierendes Mahnwesen. Dem Schuldner dürfen für eine Mahnung normalerweise rund drei Euro in Rechnung gestellt werden – also nur die direkten Kosten (keine indirekten Kosten wie für Personal oder IT). Die Krux ist aber: Diese Regelung gilt nur, solange der Gläubiger aktiv ist. Schaltet der jedoch ein Inkassounternehmen ein, kann die Geschäftemacherei beginnen. Dann werden für wenig Aufwand auch mal schnell gut 70 Euro verlangt.

Unternehmen wie Otto nutzen diese Möglichkeit und haben innerhalb ihres Verbundes eine Inkassotochter aufgebaut. So können Händler wie otto.de oder About You ihr Schwesterunternehmen EOS allein zu dem Zweck einschalten, um für sie Forderungen einzuziehen. Statt weniger Euro für Mahnungen dürfen dann plötzlich über 70 Euro angesetzt werden, jedenfalls auf Konzernebene betrachtet. Dieses Verhalten gegenüber den eigenen Kunden ist umstritten. Es gibt Fachleute, die halten das sogenannte Konzerninkasso sogar rechtlich für bedenklich.

Zumindest stellt sich die Frage, ob die Tätigkeiten, die EOS an einigen Stellen erbringt, noch unter dem Stichwort „ehrbarer Kaufmann“ zu fassen sind? Dieser Titel wurde dem Otto-Gründer Werner Otto beispielsweise durch den heutigen Finanzminister Olaf Scholz zugeschrieben.[4] Und auch sein Sohn und der heutige Aufsichtsratschef, Michael Otto, ist Mitglied in der „Versammlung eines ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg“.[5] Wir finden, das Agieren von EOS ist nicht gerade „ehrbar“. Denn mit sozialer Verantwortung haben die Inkassopraktiken an vielen Stellen nichts mehr zu tun.

Im Bereich der Otto-Tochter EOS (die sich in viele Einzelunternehmen unterteilt) wird überdies mit dem Weiterreichen von fremden Forderungen Geschäft gemacht: Eine EOS-Gesellschaft kauft Forderungen von anderen Unternehmen auf. Das nennt man Factoring. Auf diesem Weg geht die Schuld vom Händler auf EOS über und EOS wird neuer Gläubiger. Aber auch EOS dürfte als Gläubiger nun nur die Mahnkosten ansetzen. Die Mahnkosten spielen aber kaum Geld ein. Aus diesem Grund beauftragt man dann, obwohl die Gesellschaft sogar selbst für Inkassodienstleistungen zugelassen und damit vom Fach ist, noch ein drittes Tochterunternehmen (oft EOS DID), um die viel höheren Inkassokosten geltend zu machen.

Es geht hier also nicht um Expertise und Erfahrung mit einer bestimmten Tätigkeit, sondern ganz allein um die Maximierung des Gewinns. Sozial gerecht und nachhaltig ist das nicht.

EOS verlangt auch immer wieder andere sehr hohe Kostensätze, die aus unserer Sicht in keiner Weise gerechtfertigt sind. Setzen sich einzelne Schuldner dagegen zur Wehr, macht das Unternehmen auch teils Rückzieher. Möglicherweise ist sich EOS mit der Milliardärsfamilie Otto im Hintergrund des rechtlichen Risikos bewusst, nicht im Einklang mit dem Gesetz agiert zu haben. Doch leider merkt nicht jede Verbraucherin, dass sie zu viel zahlt.[6] Juristisch fragwürdig sind auch sehr hohe Einigungsgebühren beispielsweise bei Ratenzahlungsvereinbarungen.

Mitunter macht EOS auch schlichtweg Druck wie im Fall einer Schuldnerin aus Norddeutschland. Diese hatte eine Forderung zunächst wegen Rückversands bestritten. Zudem handelte es sich um einen Fall von Konzerninkasso, bei dem hohe Mahnkosten angesetzt wurden. Doch trotzdem hörte EOS nicht auf, das Geld massiv einzufordern.[7] In diesem Fall hielt die Schuldnerin stand, aber oftmals wird in solchen Fällen gezahlt.

Die Frage ist also mehr als angebracht, ob solche Geschäftspraktiken noch dem Prädikat ehrbarer Kaufmann zustehen? Wir finden: nein.

Finanzwende fordert von Otto deshalb

umgehend die Praktik des Konzerninkassos einzustellen,
die Geschäftszahlen und Inkassokosten von EOS transparenter darzustellen, damit sich das Unternehmen von dem Vorwurf befreien kann, dass es seinen Konzerngewinn auf anstößigen Praktiken aufbaut,
bei EOS die Kostensätze zu reduzieren und mit den Schuldnerinnen und Schuldnern durchgehend fair umzugehen.

[1] http://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/top-10-der-reichsten-deutschen-fuehrungswechsel-beim-neuen-ranking-65052748.bild.html

[2] http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/geschaeftsbericht-trotz-steigender-schulden-schuettet-otto-rekordsummen-aus/24378846.html

[3] http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/geschaeftsbericht-trotz-steigender-schulden-schuettet-otto-rekordsummen-aus/24378846.html

[4] http://www.welt.de/print/welt_kompakt/hamburg/article131924936/Hmaburg-Kompakt.html

[5] http://www.mopo.de/hamburg/interview-mit-unternehmer-gunter-mengers-gibt-es-noch-ehrbare-kaufleute–26980734

Mein Tipp an alle betroffenen Otto-Kunden sämtlicher Otto-Konzerntöchter:

Wenden Sie sich umgehend schriftlich an die Verbraucherzentrale und senden Sie mir Ihre Beschwerden schriftlich an meine E-Mail Adresse, damit ich den Konzerninhaber Prof. Dr. Otto mit den berechtigten Beschwerden über Privatpost konfrontieren kann:

s.tito@online.de

https://www.verbraucherzentrale.de/inkasso-check

MfG, Silvia Tito

Autorin Kathrin Hartmann: Ihr Kapitel zu Michael Otto’s Ausbeutungsskandal: „Knechten für Millionäre“

Kapitel, Michael Otto: Knechten für Millionäre

Ab Seite 245 beschreibt die Autorin im o.g. Buch den Ausbeutungsskandal des Herrn Otto zur damaligen Ausstrahlung der ARD-Exclusiv Doku „Das Hermesprinzip, ein Milliardär und seine Götterboten.

Die Erstauflage erschien bereits 2012

aktueller Film mit Michael Otto auf arte: „Ganz oben, die diskrete Welt der Supperreichen“

https://www.arte.tv/de/videos/067121-000-A/ganz-oben/

Der Film ist in der arte Mediathek nur noch bis zum 21.04.2019 abrufbar.

Sehr interessante Leserkommentare zu dem Spiegel online Bericht:

http://www.spiegel.de/kultur/tv/ganz-oben-doku-ueber-superreiche-geradezu-asketisch-a-1249385.html

NDR, Michael Otto: Der Unternehmer mit sozialem Gewissen

Stand: 12.04.2018 11:25 Uhr – Lesezeit: ca.5 Min.

https://www.ndr.de/kultur/geschichte/koepfe/Michael-Otto-Ein-Unternehmer-mit-Gewissen,michaelotto105.html

Der untätige Hermes Vorstand: 14 LKW-Fahrer bekommen ihren Lohn nicht, weil der ruinierte Sat Uwe durch Otto’s kriminelle Führungskräfte vernichtet wird

Öffentliche Information für die 14 LKW-Fahrer, die derzeit ihren Lohn nicht bekommen, weil die Versager der Hermes Logistik Gruppe Euren Chef Uwe platt machen wollen.

Liebe LKW-Fahrer,

heute hat mich Euer Chef Uwe angerufen und mir berichtet, dass er Euch im Moment nicht bezahlen kann.

Verantwortlich sind die Führungskräfte der Hermes-Niederlassung Kulmbach: Berner, Haala und Amtmann.

Ich habe dem Konzerninhaber Dr. Michael Otto, der dringend die Machenschaften aller Vorstandsköpfe und Führungskräfte abstellen muss, am Samstag, den 10.02. per Boten Uwe’s Hilferuf per PRIVATPOST durch meinen Boten zustellen lassen.

Ich möchte die LKW-Fahrer bitten mich umgehend anzurufen, damit ich dem grausamen Vorstand in der Hermes-Zentrale Dampf machen kann.

Ihr könnt mich anrufen unter meiner Nummer: 04101 – 51 23 94

Viele Grüße, Silvia Tito

Hier ist Uwe’s Hilferuf an Milliardär Dr. Michael Otto, den Herr Otto auch vor privater Zustellung direkt per E-Mail erhielt:

Privatzustellung an Dr. Michael Otto am Samstag, den 10.02.2018 durch meinen Boten

Betr.: Hermes Niederlassung Kulmbach, an  Dr. Otto persönlich ! Vier ruinierte Vertragspartner bitten Sie um persönliche Einschaltung, Herr Dr. Otto
 
Sehr geehrter Herr Dr. Otto,

mein Name ist Uwe X. und ich habe 23 Jahre lang als Hermes-Vertragspartner mit Erfolg meinen Sat-Betrieb geführt und bin immer fair und anständig mit meinen Paketfahrern umgegangen. Im gesamten Zeitraum meiner langjährigen Tätigkeit für Ihr Unternehmen Hermes habe ich Investitionen in Höhe von 730.000 € getätigt. Ihre Mitarbeiter haben in vollem Bewusstsein mein Lebenswerk, mein Unternehmen zerstört aus reiner Willkür und mit schlimmer Boshaftigkeit.

Ich sende Ihnen meinen persönlichen Hilferuf mit meiner Bitte meine Not nicht zu ignorieren und sich selbst einzuschalten, weil Herr Rausch meinen Hilferuf im Jahr 2016 ignorierte und die Machenschaften Ihrer Mitarbeiter in Kulmbach unterstützt und sich damit der unterlassenen Hilfeleistung schuldig macht und damit als Ihr Vorstand auch eine Straftat begangen hat.

Ich bin eines der sechs Opfer der Niederlassung Kulmbach. Frau Tito recherchiert seit 2011 gegen Ihre Mitarbeiter in Kulmbach. Ein unschuldiges Opfer Ihrer Mitarbeiter, das durch korruptes, arrogantes und kriminelles Verhalten  in finanzielle Notlage geraden ist.

Meine gesamte Altersvorsorge wurde mir von Ihren Mitarbeiterin genommen. Meine Familie ist ebenfalls Opfer Ihrer Mitarbeiter. Meine Frau und mein Sohn müssen verzweifelt mitansehen, dass mein Leben zerstört wird und wir in Armut enden werden, weil ich mit meinen 52 Jahren den Verlust meiner Altersvorsorge nicht mehr aufholen kann und in Altersarmut enden werde. 23 Jahre meines Lebens habe ich somit auch durch Ihre Mitarbeiter verloren.

23 Jahre meines Lebens habe ich mich für Ihr Unternehmen geopfert, weil ich glaubte, dass die Hermes Logistik Gruppe, die sich in Familienhand der Versandhausfamilie Otto befindet, ein seriöser Vertragspartner ist.

Wir Sat-Betreiber XX, XX, XX und ich, bitten Sie mit Hilfe von Frau Tito nun um ein persönliches Gespräch, weil wir unsere Familien beschützen müssen. Wir möchten zum Schutz unserer Familien, dass Sie sich Frau Tito’s Rechercheergebnisse anhören, um zu erkennen, dass wir tatsächlich Opfer Ihrer Mitarbeiter sind, Herr Dr. Otto.
Ich habe zwar ein weiteres Standbein, das mir jetzt droht wegzubrechen, weil ich durch das Vorgehen Ihrer Mitarbeiter Berner, Haala und Amtmann hohe Umsatz- und Einnahmeverluste erlitten habe. Jetzt kann ich durch das schädigende Verhalten ihrer Mitarbeiter die ausstehenden Löhne für meine 14 fest angestellten LKW Fahrer nicht mehr zahlen. Weitere Verbindlichkeiten und Kosten kann ich auch nicht mehr leisten.  Da hängen die Existenzen aller Familien dran, die nur durch das unmenschliche Verhalten Ihrer Mitarbeiter mit in einen Sog gezogen werden, obwohl diese niemals mit Hermes in Verbindung standen.
Sehr geehrter Herr Dr. Otto, ich halte Sie persönlich für einen  Ehrbaren Kaufmann, der wohl noch nicht weiß, was alles im Bereich der letzten Meile bei der Paketzustellung schief läuft und welche gravierenden Missstände durch Ihre Mitarbeiter in der Niederlassung Kulmbach herrschen.
Mein Geschäftspartner und 14 Angestellte, die nie was mit Hermes zu tun hatten, würden unter den Machenschaften Ihrer Mitarbeiter Berner, Haala und Amtmann  auch um ihre Existenz gebracht, wenn Sie sich nicht einschalten, Herr Dr. Otto.
Das darf einfach nicht passieren.

Wir, vier Sat-Betreiber, haben Frau Tito vor einiger Zeit eingeschaltet, die für uns einen Strafantrag gegen Ihre Mitarbeiter Berner, Haala und Amtmann stellen soll, weil wir weitere Sats vor Ihren unmenschlichen Mitarbeitern in Kulmbach schützen wollen.
Ich schicke Ihnen die Nachricht von Frau Tito mit dieser Mail mit. Frau Tito muss nach ihren Recherchen auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen bestehen und hat Ihnen eine Nachricht hinterlassen, Herr Dr. Otto.

Ich hoffe, dass Sie uns Sat-Betreibern helfen und sich selbst einschalten, weil wir beim Vorstand nichts erreichen.
Sehr geehrter Herr Dr. Otto, da uns Sats finanziell die Luft ausgeht, drängt die Zeit, um das Schlimmste noch verhindern zu können und deshalb bitten wir Sie um Ihre schnellstmögliche Antwort, spätestens aber bis zum Montag, den 12. Februar 2018.
Mit freundlichem Gruß
Uwe X EX SAT Betreiber SAT Sonneberg

Hermes Niederlassung Kulmbach, an Dr. Otto persönlich ! Vier ruinierte Vertragspartner bitten Sie um persönliche Einschaltung, Herr Dr. Otton

Das Hermesprinzip: Ein Milliardär und seine Götterboten. Ausstrahlung vom 03. August 2011:

Die Zustände sind noch schlimmer geworden, da helfen auch keine PR-Lügen, meine Herren in der Hermes-Zentrale:

Arroganz, Allmachtgefühle, Ignoranz, Unfähigkeit, Missmanagement und Machtmissbrauch, wo man bei Euch Vorständen hinsieht!

Februar 2018: Nun muss Herr Otto mit Frau Tito sprechen, anders geht es nicht mehr:

Persönlich an Dr. Otto per E-Mail am 08. Februar 2018 (direkt an die E-Adresse Michael Otto)

Sehr geehrter Herr Dr. Otto,

mein Name ist Uwe X und ich habe 23 Jahre lang als Hermes-Vertragspartner mit Erfolg meinen Sat-Betrieb geführt und bin immer fair und anständig mit meinen Paketfahrern umgegangen. Im gesamten Zeitraum meiner langjährigen Tätigkeit für Ihr Unternehmen Hermes habe ich Investitionen in Höhe von 730.000 € getätigt. Ihre Mitarbeiter haben in vollem Bewusstsein mein Lebenswerk, mein Unternehmen zerstört aus reiner Willkür und mit schlimmer Boshaftigkeit.

Ich sende Ihnen meinen persönlichen Hilferuf mit meiner Bitte meine Not nicht zu ignorieren und sich selbst einzuschalten, weil Herr Rausch meinen Hilferuf im Jahr 2016 ignorierte und die Machenschaften Ihrer Mitarbeiter in Kulmbach unterstützt und sich damit der unterlassenen Hilfeleistung schuldig macht und damit als Ihr Vorstand auch eine Straftat begangen hat.

Ich bin eines der sechs Opfer der Niederlassung Kulmbach. Frau Tito recherchiert seit 2011 gegen Ihre Mitarbeiter in Kulmbach. Ein unschuldiges Opfer Ihrer Mitarbeiter, das durch korruptes, arrogantes und kriminelles Verhalten in finanzielle Notlage geraden ist.

Meine gesamte Altersvorsorge wurde mir von Ihren Mitarbeiterin genommen. Meine Familie ist ebenfalls Opfer Ihrer Mitarbeiter. Meine Frau und mein Sohn müssen verzweifelt mitansehen, dass mein Leben zerstört wird und wir in Armut enden werden, weil ich mit meinen 52 Jahren den Verlust meiner Altersvorsorge nicht mehr aufholen kann und in Altersarmut enden werde. 23 Jahre meines Lebens habe ich somit auch durch Ihre Mitarbeiter verloren.

23 Jahre meines Lebens habe ich mich für Ihr Unternehmen geopfert, weil ich glaubte, dass die Hermes Logistik Gruppe, die sich in Familienhand der Versandhausfamilie Otto befindet, ein seriöser Vertragspartner ist.

Wir Sat-Betreiber XX, XX, XX und ich, bitten Sie mit Hilfe von Frau Tito nun um ein persönliches Gespräch, weil wir unsere Familien beschützen müssen. Wir möchten zum Schutz unserer Familien, dass Sie sich Frau Tito’s Rechercheergebnisse anhören, um zu erkennen, dass wir tatsächlich Opfer Ihrer Mitarbeiter sind, Herr Dr. Otto.

Ich habe zwar ein weiteres Standbein, das mir jetzt droht wegzubrechen, weil ich durch das Vorgehen Ihrer Mitarbeiter Berner, Haala und Amtmann hohe Umsatz- und Einnahmeverluste erlitten habe. Jetzt kann ich durch das schädigende Verhalten ihrer Mitarbeiter die ausstehenden Löhne für meine 14 fest angestellten LKW Fahrer nicht mehr zahlen. Weitere Verbindlichkeiten und Kosten kann ich auch nicht mehr leisten. Da hängen die Existenzen aller Familien dran, die nur durch das unmenschliche Verhalten Ihrer Mitarbeiter mit in einen Sog gezogen werden, obwohl diese niemals mit Hermes in Verbindung standen.

Sehr geehrter Herr Dr. Otto, ich halte Sie persönlich für einen Ehrbaren Kaufmann, der wohl noch nicht weiß, was alles im Bereich der letzten Meile bei der Paketzustellung schief läuft und welche gravierenden Missstände durch Ihre Mitarbeiter in der Niederlassung Kulmbach herrschen.
Mein Geschäftspartner und 14 Angestellte, die nie was mit Hermes zu tun hatten, würden unter den Machenschaften Ihrer Mitarbeiter Berner, Haala und Amtmann auch um ihre Existenz gebracht, wenn Sie sich nicht einschalten, Herr Dr. Otto.

Das darf einfach nicht passieren.

Wir, vier Sat-Betreiber, haben Frau Tito vor einiger Zeit eingeschaltet, die für uns einen Strafantrag gegen Ihre Mitarbeiter Berner, Haala und Amtmann stellen soll, weil wir weitere Sats vor Ihren unmenschlichen Mitarbeitern in Kulmbach schützen wollen.

Ich schicke Ihnen die Nachricht von Frau Tito mit dieser Mail mit. Frau Tito muss nach ihren Recherchen auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen bestehen und hat Ihnen eine Nachricht hinterlassen, Herr Dr. Otto.

Ich hoffe, dass Sie uns Sat-Betreibern helfen und sich selbst einschalten, weil wir beim Vorstand nichts erreichen.

Sehr geehrter Herr Dr. Otto, da uns Sats finanziell die Luft ausgeht, drängt die Zeit, um das Schlimmste noch verhindern zu können und deshalb bitten wir Sie um Ihre schnellstmögliche Antwort, spätestens aber bis zum Montag, den 12. Februar 2018.

Mit freundlichem Gruß
Uwe X EX SAT Betreiber SAT Sonneberg

Hermes-NL Kulmbach: Die verantwortlichen „Führungskräfte“ gehören in den Knast!! Sat-Betreiber Dirk, ich spreche Ihnen öffentlich Mut zu, hier:

https://hermessubunternehmer.wordpress.com/2018/02/07/sat-betreiber-dirk-nl-kulmbach-die-verantwortlichen-fuehrungskraefte-gehoeren-in-den-knast/

Sat-Betreiber Uwe, Verantwortliche der NL Kulmbach:

Sat-Betreiberin Sabine:

Frank Rausch und Dirk Rahn,

wer nicht handelt, wird behandelt! Da Sie bewusst die wirtschaftliche Vernichtung zulassen, erinnere ich Sie beide hier noch mal öffentlich an die kriminellen Handlungen der NL Kulmbach, die Sie decken.

Ob Ihren Geschäftskunden Ihr unseriöses Geschäftsgebaren wohl gutheißen werden? Schauen Sie mal in Ihren „Verhaltenscodex“ an die Sie sich selbst nie halten. Offensichtlich muss ich Otto’s Vorständen noch Manieren beibringen!

Hermes Germany GmbH
An die Geschäftsführung persönlich
Z.Hd. Herrn Frank Rausch
Essener Str.: 89
22419 Hamburg

Sonneberg, den 19.09.2016

Sehr geehrter Herr Rausch,

Mein Name ist Uwe X, ich bin Geschäftsführer der X Transport X und mit meiner
Firma seit 27.06.1994, also seit über 22 Jahren für Hermes als Vertragspartner bzw. Generalunternehmer an der NL Kulmbach tätig.

Bisher war ich immer mit meinen Ansprechpartnern in Kulmbach zufrieden, jedoch aktuell habe ich das Gefühl nicht korrekt und gerecht behandelt zu werden. Die Art und Weise der Kommunikation ist entfremdend und gibt mir das Gefühl das hier etwas nicht stimmt.

Daher wende ich mich nun höchstvertraulich an Sie und Herrn Rahn, da ich nicht genau weiß wer für mein Anliegen zuständig ist, mit der Bitte um persönlicher Rückantwort und Klärung.
Hier noch mal eine kurze Zusammenfassung meiner Unternehmerischen Entwicklung seit 1994 bei Hermes.

27.06.1994 Start als Einzelunternehmer bei Hermes ab Kulmbach
01.07.1996 Übernahme einer weiteren Tour, ersten Vollzeit Arbeitnehmer eingestellt.
01.06.1999 Eröffnung des BSP Neustadt/ bei Co. und 4 Angestellte auf Kuriertouren ab
Kulmbach.
15.03.2005 Eröffnung des SAT Sonneberg mit Annahme weiterer Touren.
2006 Anbau und Vergrößerung der Lagerhalle Investition 150,- TSD €.
12.09.2013 Zertifizierung erfolgreich bestanden (100%)
15.09.2015 Zertifizierung erfolgreich bestanden (100%)
Mein SAT wickelt zur Zeit ca. 2000 Sendungen täglich ab (August 1500 SE
im Weihnachtsgeschäft bis zu 3000 SE)

Zusätzlich sind bei mir am SAT 2 Paket Shop Touren und ein LKW, der die DDB Tour fährt im Einsatz.

Kurz gesagt, eine tolle Karriere bei Hermes bei der stets meine Anzahl an Touren und das Aufgabenfeld gewachsen sind. Dabei war für mich Hermes immer zweifelsfrei ein fairer, Vertrauenswürdiger und zuverlässiger Geschäftspartner mit dem es Spaß machte gemeinsam zu wachsen und immer wieder neue Anforderungen und Aufgaben zu meistern. Mit Erfolg ………bis jetzt.

Nun der Grund, warum ich mich an Sie Wende auch erstmal in kurzen Worten.

Was bleibt zur Zeit von meiner schönen Karriere bei Hermes übrig?

1. Existenzangst, Androhung der Schließung meines SATs,
2. Erpressung, wenn ich der Zwangsumstellung auf Kuriertouren ab Kulmbach nicht Folge leiste droht man mir mit Kündigung meines Vertrages.

3. Versuchte Nötigung, man verlangte von mir die Aufhebung des SAT – Depots – Vertrages zum 28.02.2017 „im Gegenseitigem Einverständnis“ zu unterschreiben. Die Unterschrift habe ich verweigert.

Herr Rausch ist das die neue Hermespolitik, welche Sie vertreten oder anordnen, oder sind Sie jetzt gerade aus allen Wolken gefallen und wissen vielleicht selbst nicht, was da so eventuell hinter Ihren Rücken getrieben wird.

Geht man so mit einem langwierigen Geschäftspartner um????

Nun nähere Erläuterungen zu den oben aufgeführten Punkten.

Zu 1.

Im März 2016 war ich zu einem Gespräch in Kulmbach wegen des neuen Vergütungsmodells geladen.

Beim verabschieden erwähnte Herr Berner, das die NL Kulmbach 2017 geschlossen werden soll. Man versuche durch Abwicklung von Kurier Touren in Kulmbach die NL zu retten.

Er fragte mich ob ich mir vorstellen könnte, mich daran zu beteiligen um genug Touren zubekommen. Ich sagte ja, warum nicht, wenn die Rahmenbedingungen passen, kann ich mir vorstellen mich daran zu beteiligen, wenn jeder ein paar Autos bringt, aus nächstliegenden Touren zu Kulmbach kommen einige Touren zusammen.

Ich brachte nun freiwillig 3 Touren, die bereits seit 01.08. in Kulmbach laufen, ein. Am 30.06.16 besuchte mich Herr Kolb, TU in Kulmbach, fragte wann meine Touren in Kulmbach starten, ich sagte ihm zum 01.08.

Er sagte mir darauf, dass im SAT Sonneberg kein Weihnachtsgeschäft mehr statt findet, dass mein SAT geschlossen wird und alles über Kulmbach läuft.
Ich war wie vor den Kopf gestoßen, bevor ich was dazu sagen oder fragen konnte stand er auf und ging. Ist das ein korrekter Umgang mit einem Geschäftspartner??

Zu 2.

Aufgrund dieser scheinbar vollendeten Tatsache forderte ich ein Gespräch mit Herr Amtmann unter vier Augen, bei mir vor Ort in Sonneberg.

Leider war das nicht möglich. Also führten wir ein Gespräch mit Herrn Amtmann in Kulmbach, anwesend dabei waren meine Frau, Herr Kolb und Frau Reuschlein.

Herr Amtmann bestätigte dort diese schon beschlossene Sache, Eiskalt und mit Nachdruck und der Aussage, wenn Sie nicht mitziehen und Ihre Touren nach Kulmbach bringen werden wir Sie kündigen, dann macht es halt ein anderer. Ohne Rücksicht auf Verträge, Verpflichtungen und sozialer Verantwortung die ich zu tragen habe.

Ich finde für diesen Umgang kein anderes Wort wie Erpressung. Erpresst man heut zu Tage seine Geschäftspartner??

Zu 3.

Mitte Juli kurz vor meinem Urlaub, kam Herr Kolb zu mir am SAT und ließ mich die neuen Verträge für die Touren ab Kulmbach unterschreiben, damit noch rechtzeitig alles unter Dach und Fach ist, denn zum Starttermin befand ich mich im Urlaub.

Zusätzlich legte er mir einen Vertrag hin in dem ich im Gegenseitigen Einverständnis die Aufhebung meines SAT – Depot – Vertrages unterzeichnen sollte.

Ich sagte ihm das die Formulierung falsch ist und es Zwangsaufhebung oder Kündigung lauten müsse. Außerdem ist es nicht zu schaffen 25 Touren in so kurzer Zeit nach Kulmbach zu bringen. Ich kann und werde auch nicht in Zukunft Dinge unterschreiben, die nicht der Wahrheit entsprechen, danke für den Versuch der Nötigung.

Gehört Nötigung nun wirklich zum Tagesgeschäft bei Hermes????

Des weiteren hat man mir empfohlen gute Mitarbeiter, die zum Teil weit über 10 Jahre bei mir tätig sind zu kündigen und neues Personal aus dem Kulmbacher Raum zu suchen um, den taggleichen Rücklauf kosteneffizient zu gestalten. Sind solche Aussagen sozial vertretbar???

Ein TU, ich möchte Ihn an dieser Stelle namentlich nicht benennen, gab mir den Ratschlag für Hermes nichts mehr zu investieren und mir eine neue Existenz aufzubauen, das mit Hermes so seine Aussage wird nichts mehr. Ich war einfach nur entsetzt.

Ein Ratschlag bei den ich schlucken musste, ist das wirklich die neue Hermespolitik und die
neue Art so Vertrauen mit seinem Geschäftspartnern zu schaffen.

Ich stelle mir die Frage, was ist da los, was läuft da schief????

Herr Rausch entschuldigen Sie diese Frage am Rande, wir haben einen Verhaltenscodex, in dem steht, dass man alle Mitarbeiter, egal welchen Alters, Geschlechts, Hautfarbe, Herkunft usw. gleichberechtigt und mit Respekt zu behandeln hat.

Ich kann mit ruhigen Gewissen von mir sagen, dass ich das auch in der Praxis in meinem Betrieb umsetze.

Haben Ihre Mitarbeiter den gleichen Verhaltenscodex, oder steht da was anderes drin?

Nun habe ich lange überlegt, ob ich im Juli vor meinem Urlaub Ihnen schon einen Brief schreibe.

Ich habe erstmal abgewartet, bis zum 14.09.glaubte und hoffte ich, dass sich die Spinnereien gelegt haben. Doch da kam wieder Herr Kolb und forderte mich auf die nächsten Touren nach Kulmbach zu bringen. Ich teilte ihm mit das ich nicht geplant habe, weitere Touren nach Kulmbach zu bringen. Er machte wieder deutlich, dass dann ich gekündigt werde.

Nun habe ich die Faxen dicke und sehe keine weitere Möglichkeit als mich an Sie zu wenden.

Ich habe am 15.09. Herrn Kolb mitgeteilt, dass ich mich nun mit dieser Angelegenheit an die Geschäftsführung in Hamburg wenden möchte, er verweigerte mir die Auskunft über einen zuständigen Ansprechpartner. Er wirkte leicht nervös und bat mich auf die Rückkehr von Herr Berner aus dem Urlaub am 26.09. abzuwarten.
Ich selbst sehe aber keinen Grund und Alternative noch länger zu warten.

Es gibt auch SAT – Depots die haben bis zum heutigen Tage noch nicht eine Tour
nach Kulmbach gebracht und ich weiß, dass das von denen auch gar nicht verlangt wird.

Wo bleibt da die Gerechtigkeit, die einen dürfen mit Vorteilen in der Zukunft weiter arbeiten, die anderen sollen Ihren kompletten SAT aufgeben.

Solange sich andere nicht an die Rettungsaktion für die NL Kulmbach beteiligen werde ich selbst keine weiteren Touren in Kulmbach einbringen. Insofern andere nur ein Mietobjekt haben, dieses leichter abstoßen können und ich aber eine eigene Lagerhalle gebaut habe in der ich oben meine Wohnung habe, fehlt mir jede Einsicht, warum gerade ich meinen SAT für Kulmbach opfern soll.

In den nächsten Zeilen möchte ich Ihnen nun beschreiben welche wirtschaftlichen Nachteile eine Umstellung vom SAT auf Kurier ab Kulmbach mit sich bringen.

Zur Zeit bringe ich meine Ware mit meinem LKW von Kulmbach nach Sonneberg.
Dabei entstehen mir folgende Kosten.

26 Arbeitstage entspricht 26 Fahrten auf 96 km und 2,5 Arbeitsstunden pro Tag.
Der Kraftstoffverbrauch des LKW beträgt 22 l auf 100 km.

Daraus ergeben sich folgende Transportkosten pro Monat

Ca. 2500 km entsprechen 550 l Diesel 550,00 €
Ca. 65 Arbeitsstunden a 8,50 552,50 € Brutto
Lohnnebenkosten 85,64 €
Anteilmäßig Fahrzeugverschleiß 250,00 €

Kosten Gesamt 1438,14 €

Für Transporter ergeben sich auf nur 22 Arbeitstage und nur 1,5 Arbeitsstunden
(benötigte Zeit für Hin und Rückfahrt nach Kulmbach und zurück) auf 25 Autos
bei einem Verbrauch von 8 l auf 100 km.

Ca. 52000 km entsprechen 4160 l Diesel 4160,00 €
Ca. 825 Arbeitsstunden a 8,50 7012,50 €
Lohnnebenkosten 1086,94 €
Anteilmäßig Fahrzeugverschleiß 1250,00 €

Kosten Gesamt 13509,44 €

Mehrkosten Gesamt gegenüber den SAT Modell 12071,30 €

Nicht berücksichtigt in der Berechnung ist, dass ich nächstes Jahr nur bis Burgkundstadt fahren müsste, und ich dadurch täglich 30 km einsparen würde und ca. 30 min Zeit. Auch ist nicht berücksichtigt, dass der Mindestlohn ab Januar nächsten Jahres 8,79 € beträgt. Das wird die Mehrkosten noch mehr erhöhen. Weitere Kosten neutralisieren sich, da ich auch nach der Umstellung meine Lagerhalle finanzieren muss. Der LKW wird auch nicht entfallen, da ich diesen sowieso für die DDB Tour benötige.

Als Ausgleich für die Mehrkosten muss ich nun auch noch eine Paketpreissenkung verschmerzen. Gegenüber 2015 ganze 9 Cent weniger und selbst nach Einführung des neuen Vergütungsmodells 2016 im Durchschnitt immer noch 4 – 6 Cent weniger.

Da stellt sich mir schon die nächste Frage. Wer soll das bezahlen, natürlich ich und von was????

Und noch eine weitere Frage,

Wie vereinbart man solche glorreichen Pläne mit Wirtschaftlichkeit und Kostensenkung. Und wie vereinbart man eine solche Dieselverschwendung von ca. 3600 l monatlich mit der Hermes Umweltpolitik????

Nach der Kostenkalkulation meines Steuerberaters zu diesem neuen Modell errechnete dieser einen benötigten Paketpreis von 1,98 €, ich selbst kam auf einem Ergebnis von 1,94 € Bei einem Gespräch mit Herrn Berner und Herrn Amtmann, räumte selbst Herr Amtmann ein das er weiß das eigentlich ein Preis von ca, 2,- € realistisch wäre, danach stockte er im Satz, er hatte wohl bereut, die Wahrheit ausgesprochen zu haben.

Man kam mit mir in diesem Gespräch immerhin auf folgendes Ergebnis, wenn ich allen Arbeitnehmern das Betriebshandy wegnehme, das sei Luxus und mir einen günstigeren Steuerberater suche, meiner wäre zu teuer, könne ich ihn Zukunft immerhin 600 bis 800 € bei Hermes an Gewinn erzielen.

Immerhin komme ich dann als Chef ja fast auf die Hälfte des Mindestlohnes, der zum Glück beim Chef von keinen bei der Zertifizierung geprüft wird.

Entschuldigung mir fallen auf die Sparideen von Hermes keine weiteren Worte mehr ein.
Da wird man einfach sprachlos.

Das Weihnachtsgeschäft naht und ich traue mir weder in Fahrzeuge zu investieren noch bitter nötiges Personal einzustellen. Dabei habe ich zur Zeit gute Bewerber, weiß aber nicht, werde ich nun selbst gekündigt?

Ein Zustand und Unsicherheit, bei der die Arbeit wirklich keinen Spaß mehr macht und den ich so nicht länger ertragen kann.
Darum bitte ich Sie im Interesse aller Beteiligten eine vernünftige Lösung zu finden.

Ich werde im Interesse meiner Firma und Im Interesse aller meiner Mitarbeiter um den Erhalt des SAT Sonneberg wenn nötig mit allen Mitteln kämpfen.

Ich versuche nun zuerst mit Ihnen eine vernünftige und gerechte Lösung mit der alle zufrieden sein können zu finden.

Allerdings habe ich auch keinerlei Hemmungen mich mit Hermes über sämtliche Medien über die derzeitigen Zustände auseinanderzusetzen.

Ich glaube aber nicht, dass Sie begeistert wären einen Bericht mit Günter Wallraff auf Stern TV anzuschauen mit der Schlagzeile „So geht Hermes mit seinen Vertragspartnern um“.

Ganz abgesehen davon trägt dann die Presse und eventuell rechtliche Schritte gegen diese Zustände auch nicht gerade für eine positive weitere Geschäftsentwicklung von Hermes bei.

Ich selbst will das alles nicht unbedingt auskosten. Mein derzeitiges Ziel ist es wieder eine vernünftige Geschäftsbeziehung mit Hermes zu erreichen und auch in Zukunft als Ihr Vertragspartner tätig zu sein.

Ich lege nun die Verantwortung, über meinen Betrieb, 26 Mitarbeitern und vielleicht auch den Erfolg von Hermes in Ihre Hand.

Ich bitte Sie nochmals eindringlich für diese Situation im Interesse aller Beteiligten ein klares Ziel und einen klaren Weg und eine gerechte Lösung zu schaffen, damit man in Zukunft einfach in Ruhe und ohne Planungsängste wieder arbeiten kann.

Ich bitte Sie nun höflichst den Erhalt meines Briefes per E-Mail oder telefonisch zu bestätigen. Als nächstes bitte ich Sie mir Zeitnah bis Ende September eine Rückantwort zu geben und mitzuteilen was Sie zur Klärung der Angelegenheit unternehmen wollen.

In der Hoffnung auf einer zeitnahen zufriedenstellenden Lösung und weiterer guter Zusammenarbeit verbleibe ich

Mit freundlichem Gruß

NL Kulmbach: Der Hermes-Skandal wird immer spannender!

OTTO-CEO Alexander Birken warnt Managerkollegen zu verantwortlichem Handeln

Der Brüller des Jahres!

15 Jahre lang habe ich die wirtschaftliche Vernichtung von Otto-Geschädigten beobachtet, die durch kriminelles Handeln widerwärtiger Otto-Manager in die Armut getrieben wurden und nun kommt der Kulturwandel bei Otto….

Erbärmlich, was hinter den Kulissen bei OTTO abgeht, siehe auch hier:

https://ottoskandal.wordpress.com/

Wer die Fehler der Vergangenheit nicht beseitigt, so wie es bei OTTO’s übler Kaste ja der Fall ist, kann keinen Kulturwandel erfolgreich gestalten.

Die Dummheit der Arroganz solcher „Manager“ ist erbärmlich.

Hoffentlich wacht der Versandhauschef Dr. Michael Otto eines Tages von selbst auf, was für üble Leute er da oben an die Spitze gesetzt hat?

Jede PR-Lüge, die seine „Manager“ über Pressebrichte von sich geben, wird auf den Inhaber zurückfallen…. Da muss richtig aufgeräumt werden in der Otto-Zentrale.

Alexander Birken sollte erst einmal vor der eigenen Tür kehren, bevor er andere Manager anmahnt. Hier zur Erinnerung der Beschwerdebrief einer Otto-Kundin, die sich durch OTTO betrogen fühlt, an Alexander Birken vom 25.05. 2016:

https://hermessubunternehmer.wordpress.com/2016/07/02/alexander-birken-betrogene-otto-kundin/

Peinlich, Alexander Birken!

http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/otto-chef-birken-ruft-manager-zur-vernunft–145311107.html

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/verantwortliches-handeln-otto-chef-warnt-managerkollegen-100.html