Archiv der Kategorie: Betrogene Subunternehmer & Paketfahrer von Hermes-Vertragspartnern

Frank Rausch und Dirk Rahn: Weitere, anonyme Informanten zu den ehemaligen Vorstandsköpfen gesucht

Vor kurzem haben sich betrogene Hermes-Vertragspartner intern einen Rat bei einer nicht zu nennenden Behörde geholt, weil ich juristisch gegen die ehemaligen Vorstandsköpfe Rausch und Rahn in mehreren Fällen vorgehen will.

Auch die aktiven Vorstände in der Hermes-Zentrale, die die Sauereien immer noch nicht abstellen wollen, bleiben in meinem Fokus.

Zu Rausch und Rahn:

Internen Informanten, die mir über das Vorstand-Geschäftsgebaren gegenüber anständigen Sat-Betreibern und betrogenen Subunternehmern Hinweise geben können, die meine Strafanzeige gegen die Herren stützen könnten, wäre ich dankbar.

Bitte senden Sie mir anonym per Mail oder per Post interne Dokumente zu, die die Herren in der Vorstandsetage betreffen.

Per Mail:

s.tito@online.de

Per Post:

Silvia Tito
Mühlenstraße 3B
25421 Pinneberg

Otto’s ignorante und arrogante Hermes-Manager in der Konzernzentrale sind einfach zu dumm, um die Missstände sauber zu beseitigen: Ausgebeutete Paketfahrer rächen sich deshalb an den Kunden:

Otto’s unfähige Hermes“Manager“ sollen ruhig so weiter machen mit ihrer dämlichen Arroganz, ihrer Unfähigkeit und Selbstherrlichkeit.

Diese Nieten schaffen es noch, die HLG eines Tages in die Insolvenz zu treiben.

Hermes wird eines Tages der Schlecker der Paketdienste sein!

Die verkorksten Herren in der HLG-Zentrale, sowie die Firmenkultur sind extrem verlogen.

Den feigen Herren fehlt der Mut, sich mit mir und mit meinen Recherchen sachlich auseinanderzusetzen und die notwendige Richtung einzuschlagen.

Seit 2007 recherchiere ich nun schon, wie wie diese ökonomischen Dummköpfe im „Management“ und in den Niederlassungen die anständigen Sats, Subs und Paketfahrer um ihre Gelder betrügen und eine Schlagzeile nach der anderen selbst zu verantworten haben.

Wann schmeißt Michael Otto seine unfähigen „Manager“ endlich raus und lässt die Missstände der Vergangenheit mal durch fähige Ratgeber aufarbeiten?

https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/gilching-hermes-bote-lieferte-nur-hohn-und-spott-60017170.bild.html

Ruinierte Sat-Betreiber aus ganz Bayern, besonders Sats der NL Kulmbach: Ohne eidesstattliche Versicherung aller Sat-Betreiber, werde ich keine Anzeige gegen die Führungskräfte erstatten: Die Frist läuft für bisher untätige Sats am 31. Juli 2018 aus. Untätige Sats müssen dann mit einer Anzeige u.a. wegen Sabotage und falscher Verdächtigung rechnen!

Aus gegebenen Anlass veröffentliche ich hier besonders für investigative Journalisten und für Behördenmitarbeiter, wie Zöllner der FKS und Staatsanwälte aus Bayern folgende Information:

Eine renommierte Kanzlei wäre bereit mich für eine Gruppe ruinierter Sat-Betreiber aus ganz Bayern gegen den HERMES-Konzern und gegen einzelne Führunsgkräfte zu vertreten, damit ich u.a. auch über eine Anzeige gegen die verantwortlichen Führungskräfte aus Bayern eine offizielle Pressemitteilung an Redakteure, Beamte und an die Hermes-Konzernzentrale herausgehen lassen kann.

Um den Konzerninhaber Prof. Dr. Michael Otto die kriminellen Handlungen und geschäftsschädigenden Handlungen seiner Führungskräfte aus dem mittleren Management bewusst zu machen, muss ich unter Begleitung eines Senders über einen öffentlichen Zivilprozess gegen die bisher untätigen Herren in der Hermes-Zentrale, wie auch gegen die Führungskräfte aller Niederlassungen aus Bayern vorgehen.

Nur so kann ich Prof. Dr. Otto klar machen, dass seine Feinde in seinem Unternehmen sitzen, die mittlerweile auch seine persönliche Reputation gefährden. Hinter den Kulissen macht sich immer mehr Empörung über Prof. Dr. Otto breit. Besonders nach dem WELT-Bericht vom 16. Juni 2018.

Jetzt meine ganz klare Ansage an alle Sats, die sich seit 2007 bei mir gemeldet haben und mir nur die Ohren voll jammerten, statt mir schriftliche Fakten zu liefern:

Ich bin nur bereit eine Anzeige gegen die verantwortlichen Führungskräfte zu erstatten und zusätzlich einen öffentlichen Prozess gegen Hermes zu führen, wenn sämtliche Sat-Betreiber aus ganz Bayern, die sich seit 2007 bei mir gemeldet haben, mir eine eidestattliche Versicherung darüber abzugeben, dass sie

a.) durch kriminelle Handlungen einzelner Führungskräfte Opfer wurden – die kriminellen Handlungen wie eventuell Nötigung, Erpressung etc. müssen in der eidestattlichen Versicherung aufgeführt werden!

b.) von den Führungskräften mündlich zur Beschäftigung von scheinselbstständigen Subunternehmern angehalten wurden, weil sich ein Sat-Betrieb mit festangestellten Fahrern nicht rechnet.

Sämtliche Sat-Betreiber aus Bayern, besonders die, die bisher zu faul waren, anständig mitzuarbeiten, die mir diese eidestattliche Versicherung nicht schriftlich und unterschrieben per Mail oder per Post zusenden, werde ich ansonsten als Täter einstufen müssen und somit noch nicht mal als glaubwürdige Zeugen bei der Staatsanwaltschaft angeben können und auch nicht anggeben wollen!

Das würde bedeuten, dass ich dann nur ZIVILRECHTLICH für eine kleine Gruppe ruinierter Sats aus Bayern gegen Hermes vorgehe und alle anderen Sats, die mir jetzt nicht aktiv zuarbeiten, notfalls anzeigen muss, damit die Staatsanwaltschaft gegen sämtliche untätige Sats, die sich bei mir gemeldet haben, die Ermittlungen aufnehmen müsste.

Zudem denke ich sehr ernsthaft darüber nach gegen die untätigen Sats, die meine wertvolle Lebenszeit verschwendet haben, eine separate Anzeige wegen Behinderung meiner Ermittlungen anzustreben, wie z.B. gegen die Sat-Betreibern Renate D. aus Geisenfeld, gegen Anita S. und gegen den eheamls angeklagten Herrn Chabaane, die seit 2010 meine Ermittlungen so schwer sabotierten, dass ich viele Jahre länger recherchieren musste als geplant war.

Erhalte ich bis zum 31. Juli nicht sämtliche eidesstattlichen Versicherungen aller Sats aus ganz Bayern, werde ich der Kanzlei mitteilen, dass ich keine Anzeige erstatten kann und auch nicht will und nur den zivilrechtlichen Weg gehen werde.

Grundsätzlich noch mal eine ganz klare Anzeige:

Ich finanziere hier seit 11 Jahren ein gigantisches Projekt und das ist keine Selbstverständlichkeit!

Ich bin nicht das Sozialamt für feige und faule Sat-Betreiber!

faule Hermes Vertragspartner

Das Ergebnis der faulen Sats, und damit meine ich alle, war die Einstellung des Verfahrens gegen den NL Berner und seinen Kollegen Hermann. Vielleicht begreift IHR 2018 ja, dass IHR Sats in ganz Bayern Euren Arsch bewegen müsst? Von nichts kommt nichts: Eigentlich gehören alle untätigen Sats wegen Dummheit in den Knast…………..

https://hermessubunternehmer.wordpress.com/2018/07/15/detlef-berner-und-guenter-philipp-hermann-az-173-js-9572-13/

Hermes ist der schlimmste Paketdienst im Umgang mit Paketfahrern und nun wundert sich die Vorstandstruppe, dass die keine Fahrer mehr finden

Wer über soviele Jahre, wie bei Hermes geschehen, die Paketfahrer so schlimm ausbeuten lässt und sogar über Jahre den Lohnbetrug an Hermesfahrern zulässt, sollte mal sein Hirn etwas früher einschalten und nicht erst, wenn es zu spät ist, meine Herren in der Hermes-Zentrale.

Allmachtsgefühle, Unmenschlichkeit, Realitätsvweigerung, Ignoranz, Arroganz, aussitzen und über Jahre nicht handeln, unethisches decken von Lohnbetrug gegen Paketfahrer lohnt sich also nicht!

Nun habt Ihr Vorstandsherren den Salat, Ihr vermeintlich „erfolgreichen“ Manager…..

Eure Konkurrenten sind da besser aufgestellt, wie ich im Hintergrund immer wieder beobachten konnte….

https://www.mopo.de/hamburg/paketdienst-will-investieren-hermes-kaempft-mit-fahrermangel-29999970

Ich grüße hiermit noch mal die Schwachköpfe des XXL-Sicherheitsdienstes aus Gärtringen, die der Hermes-Vorstand schon 2011 auf mich ansetzte!

Hallo Frank und Michael,

Ihr Schnüffler und Dilittanten, die vom Hermes-Vorstand schon im Jahr 2011 auf mich angesetzt wurdet:

Mit Euch beiden menschlichen Versagern habe ich besonders viel Spaß gehabt.

Dauert nicht mehr lange, bis ich Euch in Begleitung meiner Bodyguards persönlich besuche 🙂 um Euch auf meine Kosten zum Essen einzuladen.

Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen mit Euch, weil Ihr den damaligen Hermes-Vorstandsvorsitzenden Hartmut Ilek so „toll“ gegen sicher gutes Honorar unterstüzt habt, um mich auszuspionieren.

Ich danke Euch nochmals für Eure nette Einladung im Steakhouse in Hamburg und auch den Vorständen der Hermes Logisitk Gruppe, die mich auf so nette und hinterhältige Art durch Euren miesen Einsatz zum Essen eingeladen haben.

Mein damaliger Begleiter, den ich als Zeugen mitgenommen habe und Euch unter falschem Namen vorstellte, hat sich auch sehr über die Essenseinladung der korrupten Hermes-Vorstände gefreut, die ihn mit Eurer super Unterstützung gleich kostenlos mit einem leckeren Essen versorgten!

Also, Ihr menschlichen Nieten des XXL-Sicherheitsdienstes aus Gärtringen:

Ich freue mich sehr, Euch bald in Begleitung meiner Bodguards in Eurem Büro wiederzusehen…..

https://hermessubunternehmer.wordpress.com/2018/02/22/information-fuer-michael-ottos-grausame-vorstaende-inder-otto-und-hermes-zentrale-sowie-fuer-saemtliche-fuehrungskraefte-der-otto-fuehrungskraefte-und-der-hermes-fuehrungskraefte-in-den-niederlas/

Hermes Niederlassung Kulmbach: Dr. Michael Otto hat am 13. Februar mit Nachdruck meine Bitte, für ein persönliches Gespräch für die ruinierten Sat-Betreiber direkt per E-Mail erhalten

Um sicher zu gehen, dass Dr. Michael Otto meine Nachricht auch tatsächlich erhält, ist meine heutige Mail nachträglich per Fax an die Otto-Zentrale herausgegangen.

Um ganz sicher zu gehen, dass Dr. Michael Otto meinen Brief erhält, wird Herrn Otto meine Nachricht privat durch meinen Boten noch zugestellt.

Mehr dazu, später hier auf meinem Hermesblog!

NL Kulmbach: Der Hermes-Skandal wird immer spannender!

Subunternehmer aller Branchen stehen mit einem Bein im Knast und mit dem anderen vor der sicheren Pleite: WDR „Die Story“: Ein Subunternehmer packt aus, muss in Haft, während sein großer „Auftraggeber“, ein Großkonzern, juristische Immunität genießt

Da die meisten Hermes-Vertragspartner immer noch nichts dazu gelernt haben und die Machenschaften gegen kleine Subs und Paketfahrer, trotz meiner öffentlichen Warnungen und der zahlreichen Medien-und Presseberichte weiterhin mitmachen und früher oder später als Angeklagte in ihren Strafprozessen enden, sollten sich die jetzt noch aktiven Sat-Betreiber schon mal darauf einstellen, wann der erste Sat-Betreiber zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt wird.

Inzwischen haben Zöllner, Staatsanwälte und Richter erkannt, dass die meisten Vertragspartner bewusst das kriminelle Vorgehen durchziehen.

Es steht jedem Sat-Betreiber frei, sich selbst in wirtschaftliche und juristische Gefahr zu bringen!

Mein TV-Tipp für Vertragspartner und Subs der Hermes Logistik Gruppe: Sendetermin am 31.01.2018, 22.10 – 22.55 Uhr auf WDR

Video zur Sendung:
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/die-story/video-die-story-der-mann-fuer-alle-faelle-100.html

31.01.2018, 22.10 – 22.55 Uhr | WDR Fernsehen
Der Mann für alle Fälle
Ein Subunternehmer aus der Fleischbranche packt aus
aus der Reihe „Die Story“
Ein Film von Michael Nieberg

Er ist seit mehr als 25 Jahren im Geschäft: Für die norddeutsche Fleischindustrie machte Herr D. als Subunternehmer jahrelang die Drecksarbeit, ging dafür sogar in Untersuchungshaft. Nun packt er erstmals aus, erzählt, wie das System der Werkverträge und osteuropäischen Subunternehmer in der Fleischbranche funktioniert – und wer wirklich daran verdient.

Sein Hauptauftraggeber viele Jahre lang: Die Firma „Westfleisch“ mit Sitz in Münster, drittgrößter Fleischverarbeiter Deutschlands. Für „Westfleisch“ war er auf vielen Schlachthöfen in NRW tätig: Coesfeld, Münster, Hamm, Paderborn und Lübbecke. Zeitweise wurde jeder dritte Arbeiter am Band bei „Westfleisch“ von ihm gestellt. Von „Westfleisch“ bekam er schon vor über 20 Jahren Ideen, wie er ein ganzes Firmengeflecht mit Sub-Sub-Unternehmen aufbauen sollte, erzählt er im Interview. Dieses Firmengeflecht existierte bei „Westfleisch“ bis 2014. Seitdem, so erklärt der Konzern, baut das Unternehmen „die Zahl der direkt bei der Unternehmensgruppe angestellten Mitarbeiter sukzessive weiter aus.“

„Die Story“ gibt tiefe Einblicke in die Geschäfte der Fleischindustrie.

Subunternehmer saß fast 5 Jahre im Knast, sein großer Auftraggeber, ein Milliardenkonzern, konnte sich freikaufen:

https://hermessubunternehmer.wordpress.com/2018/01/29/subunternehmer-sass-fast-5-jahre-im-knast-sein-grosser-auftraggeber-ein-milliardenkonzern-konnte-sich-freikaufen/?fb_action_ids=1641607035918333&fb_action_types=news.publishes

Mehr als 70 Beamte von Zoll, Landes- und Bundespolizei haben am Donnerstag (25.01.2018) die Paketdienstleister rund um das Hermes-Depot in Hückelhoven im Kreis Heinsberg kontrolliert

Solche Vertragspartner braucht der Hermes-Vorstand, erledigt die Drecksarbeit für fette Saläre der Vorstände, die juristische Immunität genießen, weil sie mit Politikern klüngeln……und unsere engaierten Beamten dürfen nur die Kleinen verfolgen und müssen die Großen in Ruhe lassen. Selbst Schuld Ihr Sat-Betreiber/Subs, hoffentlich werden solche Sat-Betreiber mal mit Gefängnisstrafen verurteilt!

Im Visier der Beamten standen die Subunternehmer und ihre Fahrer. Dabei wurden zahlreiche Unregelmäßigkeiten festgestellt. Hauptsächlich ging es um Verstöße gegen das Mindestlohngesetz. So sollen einige Fahrer fast 40 Stunden pro Woche gearbeitet, vom Subunternehmer aber nur 800 Euro im Monat bekommen haben. Ein Mann räumte sogar ein, das restliche Geld „schwarz“ zu bekommen.

Zahlreiche Paketzusteller bezogen offenbar ergänzend Hartz-IV-Leistungen, hatten ihren Lohn aber möglicherweise nicht korrekt angegeben. Einige Fahrer wurden ohne Ausweise angetroffen; nun wird geprüft, ob sie sich möglicherweise illegal in Deutschland aufhalten.

Darüber hinaus werden die Fahrzeuge der Unternehmer auf Fahrzeugsicherheit hin überprüft. In mehreren Fällen war die Ladung ungesichert. Insgesamt wurden 60 Fahrzeuge und 75 Personen kontrolliert.

Stand: 25.01.2018, 15:18

Quelle:

Aktuell vom 25.01. 2018:
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/zoll-razzia-hueckelhoven-100.html

Der neue NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann
Razzia bei Paketdiensten: NRW-Arbeitsminister will Kontrolldichte verschärfen
WDR 2 | 30.11.2017 | 03:48 Min.

„Wir müssen diese gemeinste Form der Schwarzarbeit bekämpfen“, erklärte NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag im WDR-Radio. Polizei, Zoll und Arbeitsschutz müssten solche Firmen viel häufiger kontrollieren.

Paketdienste – Ermittlungen gegen Subunternehmer | Aktuelle Stunde | 29.11.2017 | 04:25 Min. | Verfügbar bis 29.11.2018 | WDR

Ermittlungen gegen Hermes-Subunternehmer nach WDR-Recherchen
https://www1.wdr.de/nachrichten/razzia-paketdienste-100.html

Die allseits bekannte und dumme Ausrede vom Hermes-Vorstand:

Hermes: „Entspricht nicht unseren Maßstäben“
Der Paketlieferant Hermes beschäftigt neben eigenen Mitarbeitern auch Subunternehmer, die teils in eigenen Lieferwagen unterwegs sind. Hermes erklärte, das Unternehmen werde die im WDR-Bericht erhobenen Vorwürfe schnellstmöglich umfassend prüfen, um Konsequenzen ziehen zu können. „Die im Bericht geschilderten Umstände entsprechen in keinem Fall auch nur ansatzweise den Maßstäben, an denen wir unsere in der Zustellung für uns tätigen Servicepartner messen“, erklärte ein Sprecher.

WDR-Recherchen waren Auslöser für die Ermittlungen
Die WDR-Sendung „Könnes kämpft“ hatte aufgedeckt, dass hier Gesetze offenbar immer wieder umgangen werden. Bei seinen Recherchen schleuste der WDR Lockvögel ein, die sich bei Hermes-Subunternehmern als Fahrer bewarben. Ihnen wurde zum Beispiel eine Bezahlung deutlich unterhalb des Mindestlohns angeboten.

Mehrere andere Paketlieferanten bestätigten den WDR-Mitarbeitern dies, zum Teil sprachen sie sogar von einer Bezahlung nur halb so hoch wie der Mindestlohn. In einem Fall wurde schon beim Anstellungsgespräch klar gemacht, dass es einen Teil der Bezahlung nur am Finanzamt vorbei geben würde.

GROSSRAZZIA VON ZOLL UND BUNDESPOLIZEI: Ermittlungen gegen Hermes-Servicepartner: Der unfähige Vorstand flüchtet sich mal wieder in faule Ausreden

Großrazzia bei Servicepartnern des Paketdiensts Hermes: Mehr als 300 Mitarbeiter von Zoll und Bundespolizei haben Anfang vergangener Woche in Nordrhein-Westfalen 24 Geschäftsräume und Wohnungen leitender Mitarbeiter durchsucht und dabei nach Angaben der Staatsanwaltschaft Köln umfangreiche Unterlagen sichergestellt.

Dabei geht es um den Verdacht der Hinterziehung von Sozialabgaben, der illegalen Beschäftigung und des Verstoßes gegen den Mindestlohn. Aktuell hat die Staatsanwaltschaft demnach bereits 16 Personen ohne gültige Aufenthaltstitel ermittelt. „Ich schätze die Situation so ein, dass das erst der Anfang war“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln in der am Mittwochabend ausgestrahlten WDR-Sendung „Könnes kämpft“.

Paketdienst Hermes äußert sich auf Nachfrage nicht
Auslöser der Ermittlungen waren illegale Anstellungs- und Entlohnungsmodelle, auf die Reporter Dieter Könnes und sein Team bei einer Reportage zu den Arbeitsbedingungen in der Paketbranche gestoßen waren. Hermes selbst nimmt auf Anfrage der Fachzeitschrift trans aktuell zu den Vorwürfen keine Stellung. „Zu laufenden polizeilichen Ermittlungen im betrieblichen Umfeld unserer Vertragspartner äußern wir uns grundsätzlich nicht“, sagt eine Sprecherin.

In der Sendung stößt der Reporter auf Depots, in denen Transportunternehmer von Hermes ausschließlich oder überwiegend Fahrer aus Rumänien oder Moldawien rekrutieren und sie unter fragwürdigen bis gesetzeswidrigen Bedingungen anstellen. Ein eingeschleuster Lockvogel erfährt bei einem Depot im Sauerland, dass Fahrer 50 Cent pro zugestelltem Paket erhalten, aber keinen fixen Monatslohn. Da er gebürtiger Rumäne ist, wird ihm rasch ein Posten zum Anwerben rumänischer Fahrer angeboten – woraufhin der Lockvogel aussteigt.

70 Cent je Paket, einen Teil des Lohns gibt es schwarz
Anderswo erfährt die Redaktion von „Könnes kämpft“ von Fahrern, die 70 Cent je Paket bekommen, aber nur für 500 Euro monatlich dem Finanzamt und der Sozialversicherung gemeldet werden. Den restlichen Lohn gebe es bar auf die Hand – also schwarz.

Grundsätzlich sei eine Bezahlung pro Paket zulässig, erklärt Andreas Mossyrsch, Vorstand des Verbands Camion Pro, der sich vor allem für die Belange kleinerer Transportunternehmen einsetzt. „Wichtig bei dieser Bezahlung ist, dass der Mindestlohn trotzdem erfüllt ist“, sagt er in dem Fernsehbeitrag. Alles andere sei illegal, Schwarzarbeit und erfülle teilweise den Tatbestand des Menschenhandels. Mossyrsch hatte dem WDR Informationen zum Lohn- und Sozialdumping in der Branche geliefert und trat selbst als Lockvogel in Erscheinung, der Hermes beziehungsweise einem Servicepartner in einem fingierten Geschäft anbot, rumänische Fahrer zum Tagessatz von 60 Euro zu vermitteln.

Hermes sind Unregelmäßigkeiten im Depot bekannt
Hermes selbst überprüft laut einer Selbstverpflichtung die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften bei seinen Partnern regelmäßig. Wie der Paketdienst dem WDR mitteilt, sind ihm Unregelmäßigkeiten an einem der Zustellzentren bekannt, so dass ein Sonderaudit für nächsten Januar geplant sei. Aufgrund der Recherchen von „Könnes kämpft“ werde man diesen Audit aber priorisieren.

https://www.eurotransport.de/news/grossrazzia-von-zoll-und-bundespolizei-ermittlungen-gegen-hermes-servicepartner-9826698.html

Ich danke dem Autor der Reportage „Könnes kämpft gegen Paketdienstärger“ für seine investigative Arbeit. Auch das Könnes-Team vom WDR hat eine Superleistung gebracht.

Auch den Insidern von HLG, die mit Informationen den Autor unterstützten!

Endlich wurden Dank Könnes kämpft, erstmals die kriminellen Machenschaften bei Hermes-Sats aufgedeckt, die der verantwortungslose Vorstand der Hermes Logistik Gruppe totschweigen wollte.

Meine 10-jährigen Recherchen haben in den letzten Jahren diversen Redaktionen für Medienveröffentlichungen helfen können. Mein Dank geht an alle Journalisten und Redakteure diverser Print- und Mediensender. Mein besonderer Dank gilt einigen Redakteuren des WDR.

Danke auch an „Opa Gerd“, der für meine Arbeit das Video hier eingestellt hat und der sich für die ausgebeuteten und betrogenen Hermesfahrer seit Jahren hinter den Kulissen so klasse einsetzt. Danke, Gerd !

Silvia Tito, Wirtschaftermittlerin, 30. November 2017

Hier noch ein Nachschlag, der folgende Bericht mit einem Statement von Hermes:

Hermes erklärte dazu, das Unternehmen ermittele mit Hochdruck, um schnellstmöglich Konsequenzen ziehen zu können. „Die im Bericht geschilderten Umstände entsprechen in keinem Fall auch nur ansatzweise den Maßstäben, an denen wir unsere in der Zustellung für uns tätigen Servicepartner messen“, sagte ein Sprecher. „Wir erwarten selbstverständlich, dass alle für uns tätigen Servicepartner vollumfänglich die gesetzlichen Vorgaben einhalten.“ Hermes werde die im WDR-Bericht erhobenen Vorwürfe schnellstmöglich umfassend prüfen und falls nötig umgehend rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einleiten.

Der ganz Bericht, hier:

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.nordrhein-westfalen-ermittlungen-gegen-subunternehmer-von-paketdienst-hermes.e7027b5a-ff56-4064-9605-e34b3822041e.html