Illegale Paketzusteller: Hermes nimmt Stellung! Habe mal wieder herzlich gelacht

Schon vergessen, meine Herren aus der Hermes-Zentrale?

Zur Ihrer Erinnerung der Razzia in NRW im November 2017:

Weitere Razzien aus der Vergangenheit finden Sie hier unten im Beitrag zu Ihrer Erinnerung auch noch…..

Die Tricks zum Audit sind den Herren doch auch bekannt:

Zur aktuellen Razzia vom Juni 2018:

Ja, so sind sie, die Herren in der Hermes-Zentrale, die bei mir immer wieder einen hohen Unterhaltungswert haben:

Viel sinnloses PR-Gelaber über angeblich soziale Verantwortung, aber hinter den Kulissen reihenweise Vertragspartner in den Ruin treiben lassen und sich wundern, wenn sich die kriminelle Energie von oben nach unten zieht.

Während die ehrlichen Vertragspartner keinerlei Unterstützung erhalten, wie z.B. der Sat-Betreiber Uwe, muss erst wieder ein Einsatz der Bundespolizei/Zoll herhalten, um die Herren in der Zentrale zum vermeintlichen Handeln zu bewegen, damit die sich wieder reinwaschen können.

Ich denke, dass der ruinierte Sat Uwe, der von der Geschäftsleitung der Hermes-Zentrale bewusst in den Ruin getrieben wurde, über das folgende Statement wohl eher in Tränen ausbrechen würde:

Zitat Hermes zur aktuellen Razzia:

Als Arbeit- und Auftraggeber lege Hermes großen Wert auf unternehmerische Verantwortung. „Im Interesse einer langfristigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Servicepartnern erwarten wir selbstverständlich, dass sich alle für uns tätigen Servicepartner vollumfänglich an gesetzliche Vorgaben halten und auch darüber hinaus hohe Sozialstandards für ihre Mitarbeiter sicherstellen“.

https://www.focus.de/regional/salzgitter/salzgitter-illegale-paketzusteller-hermes-nimmt-stellung_id_9065090.html

Freitag, 08.06.2018, 17:12

Hamburg. Wie berichtet, führte die Bundespolizei am Donnerstag in vielen Städten, unter anderem auch in Salzgitter, Razzien gegen eine Schleuserbande durch, die Ausländer nach Deutschland geschleust haben soll, die hier illegal als Paketzusteller gearbeitet hätten. Der betroffene Paketzusteller Hermes nimmt hierzu nun öffentlich Stellung.

In einer Stellungnahme, die von regionalHeute.de angefragt wurde, aber auch auf der Internetseite des Unternehmens nachzulesen ist, bestätigt Hermes, dass es eine behördliche Untersuchung bei einem Servicepartner in Schleswig-Holstein sowie eine Überprüfung des Hermes Depots in Rendsburg gegeben habe.

„Mit Hermes assoziierte Untersuchungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen können wir aktuell nicht bestätigen. Verschiedene Medien berichteten gestern verkürzt und offiziell unbestätigt von rund 20 inspizierten Hermes Standorten in mehreren Bundesländern. Nach unserem gesicherten Kenntnisstand ist aktuell jedoch lediglich ein Betrieb eines unter anderem mit Hermes kooperierenden Vertragspartners ausschließlich in Schleswig-Holstein Ziel der angestoßenen behördlichen Ermittlungen“, heißt es in der Stellungnahme. Bei weiteren, von den Behörden inspizierten Standorten handele es sich unter anderem um Wohnorte von Verdachtspersonen, das heißt, um Räumlichkeiten, die in keinerlei Verbindung zu Hermes stünden.
Aufklärungsprozess unterstützen

„Hermes unterstützt den Aufklärungsprozess in enger Kooperation mit den zuständigen Behörden vollumfänglich. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer lückenlosen Aufklärung der an uns herangetragenen Verdachtsmomente. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns bis zum Vorliegen gesicherter behördlicher Erkenntnisse öffentlich nicht zu Details aus den derzeit laufenden Verfahren äußern“, heißt es seitens Hermes weiter.

In der Paketzustellung arbeite Hermes bundesweit mit rund 400 Servicepartnern zusammen. Bei diesen Partnern handele es sich um zu 100 Prozent selbständige Logistikunternehmen, die sich auf von Hermes ausgeschriebene Transportdienstleistungen bewerben beziehungsweise diese nach Auftragsvergabe durchführen.

Zertifizierungsprogramm eingeführt

Als Arbeit- und Auftraggeber lege Hermes großen Wert auf unternehmerische Verantwortung. „Im Interesse einer langfristigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Servicepartnern erwarten wir selbstverständlich, dass sich alle für uns tätigen Servicepartner vollumfänglich an gesetzliche Vorgaben halten und auch darüber hinaus hohe Sozialstandards für ihre Mitarbeiter sicherstellen“, so Hermes weiter.

2012 habe Hermes deshalb als bis heute einziger Paketdienst in Deutschland ein umfangreiches Auditierungs- und Zertifizierungsprogramm eingeführt, das in Zusammenarbeit mit SGS-TÜVSaar alle Servicepartner regelmäßig durchlaufen müssten. Im Fokus der Prüfungen sänden vor allem Arbeitsbedingungen. Das Prüfsystem sei nachweislich effizient und werde mit Blick auf die Entwicklungen stetig geschärft.
Umgehende Konsequenzen möglich

Gleichwohl könne ein Audit immer nur eine Momentaufnahme sein – Manipulationen könnten folglich niemals in Gänze ausgeschlossen werden, bedürften aber eines hohen Aufwands sowie vorsätzlicher krimineller Energie. „Werden Unregelmäßigkeiten entdeckt, gibt es eine klar definierte Prozesskette, die in letzter Instanz eine Beendigung der Zusammenarbeit vorsieht. Gleichwohl kann selbst das beste und zuverlässigste Prüfsystem niemals zu 100 Prozent Sicherheit bieten“, heißt es in der Stellungnahme.

„Wir tolerieren es nicht, wenn für Hermes tätige Servicepartner gesetzliche Regelungen beziehungsweise die hohen Sozialstandards, die wir voraussetzen und nachhalten – sei es vorsätzlich oder unbewusst – unterlaufen. Sollten sich die erhobenen Vorwürfe bestätigen, werden wir entsprechend umgehend Konsequenzen ziehen“, so Hermes abschließend.

Zur Razzia im Januar 2018 in Hückelhoven:

https://rp-online.de/nrw/staedte/hueckelhoven/hermes-in-hueckelhoven-razzia-zeigt-viele-mindestlohn-verstoesse_aid-17821585

Paketzusteller in Hückelhoven

25. Januar 2018 um 20:02

Viele Mindestlohn-Verstöße bei Hermes-Razzia festgestellt

Hückelhoven Rund 80 Beamte haben am Donnerstag Paketfahrer aus dem Depot des Paketzustellers Hermes in Hückelhoven-Hilfarth kontrolliert. Dabei hatten sie vor allem das Arbeitsrecht im Blick.

Von Gabi Laue
Im Einsatz waren bei der verdachtsunabhängigen Kontrolle Beamte von Zollamt, Bundes- und Landespolize. Sie kontrollierten an der L 364 am Freibad Brachelen Paketfahrzeuge und Personal. „Die Aktion war sehr erfolgreich“, zog Zoll-Pressesprecher Mark Gerner am Nachmittag Bilanz. „Wir haben 61 Fahrzeuge kontrolliert und 75 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt“, berichtete Gerner, „es wurde eine größere Anzahl an Verstößen gegen das Mindestlohngesetz festgestellt.“

Zwar sei der Zoll ohne konkreten Prüfungszweck nach Hückelhoven gefahren, doch habe man mit Verstößen gerechnet, so der Sprecher, denn es handele sich um „eine sehr auffällige Branche“. Einer der kontrollierten Paketfahrer sagte freimütig aus, er erhalte „eine größere Summe jeden Monat schwarz auf die Hand“. Er wird jetzt als Zeuge vernommen, um den Sachverhalt zu klären. In mehreren Fällen erhob sich der Verdacht, dass Fahrer Sozialleistungen bezogen, die Tätigkeit dem Träger jedoch nicht angezeigt hatten. Es gab einige Personen, die im Sozialbezug stehen und Schwarzgeld kassieren, so der Pressesprecher. In einem Fall werden die Sozialabgaben überprüft, weil „fingierte Lohnzettel vorgelegt wurden“, berichtet Mark Gerner weiter, „Sozialabgaben wurden nicht entrichtet, das Gehalt wurde künstlich runtergesetzt.“

Im Anschluss an die Kontrollen führte der Zoll bei einem Subunternehmer als Arbeitgeber eine Durchsuchung durch und stellte umfangreiche Unterlagen sicher. Ein Arbeitgeber hatte als Unternehmer nach Zollangaben vier Fahrzeuge in Polen angemietet – hier steht Kfz-Steuerhinterziehung im Raum durch widerrechtliche Nutzung, denn das Gesetz zielt auf den regelmäßigen Standort eines Fahrzeugs.

Die Zollermittler werten nun alle Ergebnisse der groß angelegten Kontrolle aus, was einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Der Zoll hatte etwa 60 Beamte zwischen Brachelen und Hilfarth im Einsatz, dazu kamen elf Beamte der Landespolizei, die Ladungssicherung und technische Sicherheit überprüften, sechs Beamte der Bundespolizei und zwei Mitarbeiter des Ausländeramtes. Die Heinsberger Kreispolizei unterstützte die Aktion mit Verkehrssicherung.

Doch nicht alle waren schwarze Schafe, stellte Mark Gerner heraus: „Mehr als die Hälfte der Leute war ordentlich beschäftigt. Diese Fahrer waren auch sehr zufrieden mit ihrem Job. Gleichzeitig fanden sie es gut, dass kontrolliert wird.“ Ein Resümee zog der Pressesprecher des Hauptzollamtes Aachen nach der Razzia rund um das Hermes-Depot: „Da wird teilweise mit krimineller Energie gearbeitet.“

Razzia im April 2009 !!!! bei Paketdienst-Mitarbeitern:

Es geht um Betrug und Veruntreuung

https://www.abendblatt.de/hamburg/article106788763/Razzia-bei-Paketdienst-Mitarbeitern-Es-geht-um-Betrug-und-Veruntreuung.html

Razzia gegen Mitarbeiter des Paketdienstes Hermes: 400 Mitarbeiter von Zoll und Polizei haben gestern in einer Großaktion insgesamt 33 Objekte in…

Razzia gegen Mitarbeiter des Paketdienstes Hermes: 400 Mitarbeiter von Zoll und Polizei haben gestern in einer Großaktion insgesamt 33 Objekte in Hamburg und Umgebung durchsucht.

Vorangegangene Ermittlungen der „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ hatten den Verdacht ergeben, dass zahlreiche Subunternehmer des Paketdienstes ihre Mitarbeiter nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet hatten.

Ihnen wird die Veruntreuung von Arbeitsentgelt vorgeworfen – ein Delikt, auf das laut Strafgesetzbuch Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren stehen.

Hermes unterstützte die Ermittlungen laut eines Unternehmenssprechers. Zeitgleich wurden die Ermittler gestern früh bei zahlreichen Auslieferungslagern in Hamburg und Umgebung vorstellig.

Die Betreiber der Auslieferungslager sind Subunternehmer des Hermes-Paketdienstes. Diese Subunternehmer setzen wiederum eigene Arbeitnehmer oder weitere Subunternehmer für die Auslieferung von Paketen ein.

Offenbar, das ergaben Ermittlungen der Staatsanwaltschaften Hamburg, Itzehoe, Lübeck und Kiel, ist es unter den Auslieferungslager-Betreibern im großen Stil zu Unregelmäßigkeiten gekommen.

Insgesamt kontrollierten die Fahnder die Papiere von 133 Personen. Gegen einige von ihnen wurden Betrugsverfahren eingeleitet. Arne Petrick, Sprecher des Zolls: „Neben den Auslieferungslagern wurden auch Wohnungen und Büroräume an anderen Orten durchsucht.

Wir haben umfangreiches Beweismaterial und drei Schreckschusspistolen sichergestellt. Die Auswertung des Materials wird einige Zeit in Anspruch nehmen.“ Martin Frommhold, Sprecher von Hermes, sagt: „Wir unterstützen die Ermittlungen, kooperieren mit den Ämtern. Unternehmer, bei denen sich der Verdacht des Sozialversicherungsbetruges als stichhaltig erweist, erhalten von uns die Kündigung.“

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