Hermes Niederlassung Kulmbach, an Dr. Otto persönlich ! Vier ruinierte Vertragspartner bitten Sie um persönliche Einschaltung, Herr Dr. Otton

Das Hermesprinzip: Ein Milliardär und seine Götterboten. Ausstrahlung vom 03. August 2011:

Die Zustände sind noch schlimmer geworden, da helfen auch keine PR-Lügen, meine Herren in der Hermes-Zentrale:

Arroganz, Allmachtgefühle, Ignoranz, Unfähigkeit, Missmanagement und Machtmissbrauch, wo man bei Euch Vorständen hinsieht!

Februar 2018: Nun muss Herr Otto mit Frau Tito sprechen, anders geht es nicht mehr:

Persönlich an Dr. Otto per E-Mail am 08. Februar 2018 (direkt an die E-Adresse Michael Otto)

Sehr geehrter Herr Dr. Otto,

mein Name ist Uwe X und ich habe 23 Jahre lang als Hermes-Vertragspartner mit Erfolg meinen Sat-Betrieb geführt und bin immer fair und anständig mit meinen Paketfahrern umgegangen. Im gesamten Zeitraum meiner langjährigen Tätigkeit für Ihr Unternehmen Hermes habe ich Investitionen in Höhe von 730.000 € getätigt. Ihre Mitarbeiter haben in vollem Bewusstsein mein Lebenswerk, mein Unternehmen zerstört aus reiner Willkür und mit schlimmer Boshaftigkeit.

Ich sende Ihnen meinen persönlichen Hilferuf mit meiner Bitte meine Not nicht zu ignorieren und sich selbst einzuschalten, weil Herr Rausch meinen Hilferuf im Jahr 2016 ignorierte und die Machenschaften Ihrer Mitarbeiter in Kulmbach unterstützt und sich damit der unterlassenen Hilfeleistung schuldig macht und damit als Ihr Vorstand auch eine Straftat begangen hat.

Ich bin eines der sechs Opfer der Niederlassung Kulmbach. Frau Tito recherchiert seit 2011 gegen Ihre Mitarbeiter in Kulmbach. Ein unschuldiges Opfer Ihrer Mitarbeiter, das durch korruptes, arrogantes und kriminelles Verhalten in finanzielle Notlage geraden ist.

Meine gesamte Altersvorsorge wurde mir von Ihren Mitarbeiterin genommen. Meine Familie ist ebenfalls Opfer Ihrer Mitarbeiter. Meine Frau und mein Sohn müssen verzweifelt mitansehen, dass mein Leben zerstört wird und wir in Armut enden werden, weil ich mit meinen 52 Jahren den Verlust meiner Altersvorsorge nicht mehr aufholen kann und in Altersarmut enden werde. 23 Jahre meines Lebens habe ich somit auch durch Ihre Mitarbeiter verloren.

23 Jahre meines Lebens habe ich mich für Ihr Unternehmen geopfert, weil ich glaubte, dass die Hermes Logistik Gruppe, die sich in Familienhand der Versandhausfamilie Otto befindet, ein seriöser Vertragspartner ist.

Wir Sat-Betreiber XX, XX, XX und ich, bitten Sie mit Hilfe von Frau Tito nun um ein persönliches Gespräch, weil wir unsere Familien beschützen müssen. Wir möchten zum Schutz unserer Familien, dass Sie sich Frau Tito’s Rechercheergebnisse anhören, um zu erkennen, dass wir tatsächlich Opfer Ihrer Mitarbeiter sind, Herr Dr. Otto.

Ich habe zwar ein weiteres Standbein, das mir jetzt droht wegzubrechen, weil ich durch das Vorgehen Ihrer Mitarbeiter Berner, Haala und Amtmann hohe Umsatz- und Einnahmeverluste erlitten habe. Jetzt kann ich durch das schädigende Verhalten ihrer Mitarbeiter die ausstehenden Löhne für meine 14 fest angestellten LKW Fahrer nicht mehr zahlen. Weitere Verbindlichkeiten und Kosten kann ich auch nicht mehr leisten. Da hängen die Existenzen aller Familien dran, die nur durch das unmenschliche Verhalten Ihrer Mitarbeiter mit in einen Sog gezogen werden, obwohl diese niemals mit Hermes in Verbindung standen.

Sehr geehrter Herr Dr. Otto, ich halte Sie persönlich für einen Ehrbaren Kaufmann, der wohl noch nicht weiß, was alles im Bereich der letzten Meile bei der Paketzustellung schief läuft und welche gravierenden Missstände durch Ihre Mitarbeiter in der Niederlassung Kulmbach herrschen.
Mein Geschäftspartner und 14 Angestellte, die nie was mit Hermes zu tun hatten, würden unter den Machenschaften Ihrer Mitarbeiter Berner, Haala und Amtmann auch um ihre Existenz gebracht, wenn Sie sich nicht einschalten, Herr Dr. Otto.

Das darf einfach nicht passieren.

Wir, vier Sat-Betreiber, haben Frau Tito vor einiger Zeit eingeschaltet, die für uns einen Strafantrag gegen Ihre Mitarbeiter Berner, Haala und Amtmann stellen soll, weil wir weitere Sats vor Ihren unmenschlichen Mitarbeitern in Kulmbach schützen wollen.

Ich schicke Ihnen die Nachricht von Frau Tito mit dieser Mail mit. Frau Tito muss nach ihren Recherchen auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen bestehen und hat Ihnen eine Nachricht hinterlassen, Herr Dr. Otto.

Ich hoffe, dass Sie uns Sat-Betreibern helfen und sich selbst einschalten, weil wir beim Vorstand nichts erreichen.

Sehr geehrter Herr Dr. Otto, da uns Sats finanziell die Luft ausgeht, drängt die Zeit, um das Schlimmste noch verhindern zu können und deshalb bitten wir Sie um Ihre schnellstmögliche Antwort, spätestens aber bis zum Montag, den 12. Februar 2018.

Mit freundlichem Gruß
Uwe X EX SAT Betreiber SAT Sonneberg

Hermes-NL Kulmbach: Die verantwortlichen „Führungskräfte“ gehören in den Knast!! Sat-Betreiber Dirk, ich spreche Ihnen öffentlich Mut zu, hier:

https://hermessubunternehmer.wordpress.com/2018/02/07/sat-betreiber-dirk-nl-kulmbach-die-verantwortlichen-fuehrungskraefte-gehoeren-in-den-knast/

Sat-Betreiber Uwe, Verantwortliche der NL Kulmbach:

Sat-Betreiberin Sabine:

Frank Rausch und Dirk Rahn,

wer nicht handelt, wird behandelt! Da Sie bewusst die wirtschaftliche Vernichtung zulassen, erinnere ich Sie beide hier noch mal öffentlich an die kriminellen Handlungen der NL Kulmbach, die Sie decken.

Ob Ihren Geschäftskunden Ihr unseriöses Geschäftsgebaren wohl gutheißen werden? Schauen Sie mal in Ihren „Verhaltenscodex“ an die Sie sich selbst nie halten. Offensichtlich muss ich Otto’s Vorständen noch Manieren beibringen!

Hermes Germany GmbH
An die Geschäftsführung persönlich
Z.Hd. Herrn Frank Rausch
Essener Str.: 89
22419 Hamburg

Sonneberg, den 19.09.2016

Sehr geehrter Herr Rausch,

Mein Name ist Uwe X, ich bin Geschäftsführer der X Transport X und mit meiner
Firma seit 27.06.1994, also seit über 22 Jahren für Hermes als Vertragspartner bzw. Generalunternehmer an der NL Kulmbach tätig.

Bisher war ich immer mit meinen Ansprechpartnern in Kulmbach zufrieden, jedoch aktuell habe ich das Gefühl nicht korrekt und gerecht behandelt zu werden. Die Art und Weise der Kommunikation ist entfremdend und gibt mir das Gefühl das hier etwas nicht stimmt.

Daher wende ich mich nun höchstvertraulich an Sie und Herrn Rahn, da ich nicht genau weiß wer für mein Anliegen zuständig ist, mit der Bitte um persönlicher Rückantwort und Klärung.
Hier noch mal eine kurze Zusammenfassung meiner Unternehmerischen Entwicklung seit 1994 bei Hermes.

27.06.1994 Start als Einzelunternehmer bei Hermes ab Kulmbach
01.07.1996 Übernahme einer weiteren Tour, ersten Vollzeit Arbeitnehmer eingestellt.
01.06.1999 Eröffnung des BSP Neustadt/ bei Co. und 4 Angestellte auf Kuriertouren ab
Kulmbach.
15.03.2005 Eröffnung des SAT Sonneberg mit Annahme weiterer Touren.
2006 Anbau und Vergrößerung der Lagerhalle Investition 150,- TSD €.
12.09.2013 Zertifizierung erfolgreich bestanden (100%)
15.09.2015 Zertifizierung erfolgreich bestanden (100%)
Mein SAT wickelt zur Zeit ca. 2000 Sendungen täglich ab (August 1500 SE
im Weihnachtsgeschäft bis zu 3000 SE)

Zusätzlich sind bei mir am SAT 2 Paket Shop Touren und ein LKW, der die DDB Tour fährt im Einsatz.

Kurz gesagt, eine tolle Karriere bei Hermes bei der stets meine Anzahl an Touren und das Aufgabenfeld gewachsen sind. Dabei war für mich Hermes immer zweifelsfrei ein fairer, Vertrauenswürdiger und zuverlässiger Geschäftspartner mit dem es Spaß machte gemeinsam zu wachsen und immer wieder neue Anforderungen und Aufgaben zu meistern. Mit Erfolg ………bis jetzt.

Nun der Grund, warum ich mich an Sie Wende auch erstmal in kurzen Worten.

Was bleibt zur Zeit von meiner schönen Karriere bei Hermes übrig?

1. Existenzangst, Androhung der Schließung meines SATs,
2. Erpressung, wenn ich der Zwangsumstellung auf Kuriertouren ab Kulmbach nicht Folge leiste droht man mir mit Kündigung meines Vertrages.

3. Versuchte Nötigung, man verlangte von mir die Aufhebung des SAT – Depots – Vertrages zum 28.02.2017 „im Gegenseitigem Einverständnis“ zu unterschreiben. Die Unterschrift habe ich verweigert.

Herr Rausch ist das die neue Hermespolitik, welche Sie vertreten oder anordnen, oder sind Sie jetzt gerade aus allen Wolken gefallen und wissen vielleicht selbst nicht, was da so eventuell hinter Ihren Rücken getrieben wird.

Geht man so mit einem langwierigen Geschäftspartner um????

Nun nähere Erläuterungen zu den oben aufgeführten Punkten.

Zu 1.

Im März 2016 war ich zu einem Gespräch in Kulmbach wegen des neuen Vergütungsmodells geladen.

Beim verabschieden erwähnte Herr Berner, das die NL Kulmbach 2017 geschlossen werden soll. Man versuche durch Abwicklung von Kurier Touren in Kulmbach die NL zu retten.

Er fragte mich ob ich mir vorstellen könnte, mich daran zu beteiligen um genug Touren zubekommen. Ich sagte ja, warum nicht, wenn die Rahmenbedingungen passen, kann ich mir vorstellen mich daran zu beteiligen, wenn jeder ein paar Autos bringt, aus nächstliegenden Touren zu Kulmbach kommen einige Touren zusammen.

Ich brachte nun freiwillig 3 Touren, die bereits seit 01.08. in Kulmbach laufen, ein. Am 30.06.16 besuchte mich Herr Kolb, TU in Kulmbach, fragte wann meine Touren in Kulmbach starten, ich sagte ihm zum 01.08.

Er sagte mir darauf, dass im SAT Sonneberg kein Weihnachtsgeschäft mehr statt findet, dass mein SAT geschlossen wird und alles über Kulmbach läuft.
Ich war wie vor den Kopf gestoßen, bevor ich was dazu sagen oder fragen konnte stand er auf und ging. Ist das ein korrekter Umgang mit einem Geschäftspartner??

Zu 2.

Aufgrund dieser scheinbar vollendeten Tatsache forderte ich ein Gespräch mit Herr Amtmann unter vier Augen, bei mir vor Ort in Sonneberg.

Leider war das nicht möglich. Also führten wir ein Gespräch mit Herrn Amtmann in Kulmbach, anwesend dabei waren meine Frau, Herr Kolb und Frau Reuschlein.

Herr Amtmann bestätigte dort diese schon beschlossene Sache, Eiskalt und mit Nachdruck und der Aussage, wenn Sie nicht mitziehen und Ihre Touren nach Kulmbach bringen werden wir Sie kündigen, dann macht es halt ein anderer. Ohne Rücksicht auf Verträge, Verpflichtungen und sozialer Verantwortung die ich zu tragen habe.

Ich finde für diesen Umgang kein anderes Wort wie Erpressung. Erpresst man heut zu Tage seine Geschäftspartner??

Zu 3.

Mitte Juli kurz vor meinem Urlaub, kam Herr Kolb zu mir am SAT und ließ mich die neuen Verträge für die Touren ab Kulmbach unterschreiben, damit noch rechtzeitig alles unter Dach und Fach ist, denn zum Starttermin befand ich mich im Urlaub.

Zusätzlich legte er mir einen Vertrag hin in dem ich im Gegenseitigen Einverständnis die Aufhebung meines SAT – Depot – Vertrages unterzeichnen sollte.

Ich sagte ihm das die Formulierung falsch ist und es Zwangsaufhebung oder Kündigung lauten müsse. Außerdem ist es nicht zu schaffen 25 Touren in so kurzer Zeit nach Kulmbach zu bringen. Ich kann und werde auch nicht in Zukunft Dinge unterschreiben, die nicht der Wahrheit entsprechen, danke für den Versuch der Nötigung.

Gehört Nötigung nun wirklich zum Tagesgeschäft bei Hermes????

Des weiteren hat man mir empfohlen gute Mitarbeiter, die zum Teil weit über 10 Jahre bei mir tätig sind zu kündigen und neues Personal aus dem Kulmbacher Raum zu suchen um, den taggleichen Rücklauf kosteneffizient zu gestalten. Sind solche Aussagen sozial vertretbar???

Ein TU, ich möchte Ihn an dieser Stelle namentlich nicht benennen, gab mir den Ratschlag für Hermes nichts mehr zu investieren und mir eine neue Existenz aufzubauen, das mit Hermes so seine Aussage wird nichts mehr. Ich war einfach nur entsetzt.

Ein Ratschlag bei den ich schlucken musste, ist das wirklich die neue Hermespolitik und die
neue Art so Vertrauen mit seinem Geschäftspartnern zu schaffen.

Ich stelle mir die Frage, was ist da los, was läuft da schief????

Herr Rausch entschuldigen Sie diese Frage am Rande, wir haben einen Verhaltenscodex, in dem steht, dass man alle Mitarbeiter, egal welchen Alters, Geschlechts, Hautfarbe, Herkunft usw. gleichberechtigt und mit Respekt zu behandeln hat.

Ich kann mit ruhigen Gewissen von mir sagen, dass ich das auch in der Praxis in meinem Betrieb umsetze.

Haben Ihre Mitarbeiter den gleichen Verhaltenscodex, oder steht da was anderes drin?

Nun habe ich lange überlegt, ob ich im Juli vor meinem Urlaub Ihnen schon einen Brief schreibe.

Ich habe erstmal abgewartet, bis zum 14.09.glaubte und hoffte ich, dass sich die Spinnereien gelegt haben. Doch da kam wieder Herr Kolb und forderte mich auf die nächsten Touren nach Kulmbach zu bringen. Ich teilte ihm mit das ich nicht geplant habe, weitere Touren nach Kulmbach zu bringen. Er machte wieder deutlich, dass dann ich gekündigt werde.

Nun habe ich die Faxen dicke und sehe keine weitere Möglichkeit als mich an Sie zu wenden.

Ich habe am 15.09. Herrn Kolb mitgeteilt, dass ich mich nun mit dieser Angelegenheit an die Geschäftsführung in Hamburg wenden möchte, er verweigerte mir die Auskunft über einen zuständigen Ansprechpartner. Er wirkte leicht nervös und bat mich auf die Rückkehr von Herr Berner aus dem Urlaub am 26.09. abzuwarten.
Ich selbst sehe aber keinen Grund und Alternative noch länger zu warten.

Es gibt auch SAT – Depots die haben bis zum heutigen Tage noch nicht eine Tour
nach Kulmbach gebracht und ich weiß, dass das von denen auch gar nicht verlangt wird.

Wo bleibt da die Gerechtigkeit, die einen dürfen mit Vorteilen in der Zukunft weiter arbeiten, die anderen sollen Ihren kompletten SAT aufgeben.

Solange sich andere nicht an die Rettungsaktion für die NL Kulmbach beteiligen werde ich selbst keine weiteren Touren in Kulmbach einbringen. Insofern andere nur ein Mietobjekt haben, dieses leichter abstoßen können und ich aber eine eigene Lagerhalle gebaut habe in der ich oben meine Wohnung habe, fehlt mir jede Einsicht, warum gerade ich meinen SAT für Kulmbach opfern soll.

In den nächsten Zeilen möchte ich Ihnen nun beschreiben welche wirtschaftlichen Nachteile eine Umstellung vom SAT auf Kurier ab Kulmbach mit sich bringen.

Zur Zeit bringe ich meine Ware mit meinem LKW von Kulmbach nach Sonneberg.
Dabei entstehen mir folgende Kosten.

26 Arbeitstage entspricht 26 Fahrten auf 96 km und 2,5 Arbeitsstunden pro Tag.
Der Kraftstoffverbrauch des LKW beträgt 22 l auf 100 km.

Daraus ergeben sich folgende Transportkosten pro Monat

Ca. 2500 km entsprechen 550 l Diesel 550,00 €
Ca. 65 Arbeitsstunden a 8,50 552,50 € Brutto
Lohnnebenkosten 85,64 €
Anteilmäßig Fahrzeugverschleiß 250,00 €

Kosten Gesamt 1438,14 €

Für Transporter ergeben sich auf nur 22 Arbeitstage und nur 1,5 Arbeitsstunden
(benötigte Zeit für Hin und Rückfahrt nach Kulmbach und zurück) auf 25 Autos
bei einem Verbrauch von 8 l auf 100 km.

Ca. 52000 km entsprechen 4160 l Diesel 4160,00 €
Ca. 825 Arbeitsstunden a 8,50 7012,50 €
Lohnnebenkosten 1086,94 €
Anteilmäßig Fahrzeugverschleiß 1250,00 €

Kosten Gesamt 13509,44 €

Mehrkosten Gesamt gegenüber den SAT Modell 12071,30 €

Nicht berücksichtigt in der Berechnung ist, dass ich nächstes Jahr nur bis Burgkundstadt fahren müsste, und ich dadurch täglich 30 km einsparen würde und ca. 30 min Zeit. Auch ist nicht berücksichtigt, dass der Mindestlohn ab Januar nächsten Jahres 8,79 € beträgt. Das wird die Mehrkosten noch mehr erhöhen. Weitere Kosten neutralisieren sich, da ich auch nach der Umstellung meine Lagerhalle finanzieren muss. Der LKW wird auch nicht entfallen, da ich diesen sowieso für die DDB Tour benötige.

Als Ausgleich für die Mehrkosten muss ich nun auch noch eine Paketpreissenkung verschmerzen. Gegenüber 2015 ganze 9 Cent weniger und selbst nach Einführung des neuen Vergütungsmodells 2016 im Durchschnitt immer noch 4 – 6 Cent weniger.

Da stellt sich mir schon die nächste Frage. Wer soll das bezahlen, natürlich ich und von was????

Und noch eine weitere Frage,

Wie vereinbart man solche glorreichen Pläne mit Wirtschaftlichkeit und Kostensenkung. Und wie vereinbart man eine solche Dieselverschwendung von ca. 3600 l monatlich mit der Hermes Umweltpolitik????

Nach der Kostenkalkulation meines Steuerberaters zu diesem neuen Modell errechnete dieser einen benötigten Paketpreis von 1,98 €, ich selbst kam auf einem Ergebnis von 1,94 € Bei einem Gespräch mit Herrn Berner und Herrn Amtmann, räumte selbst Herr Amtmann ein das er weiß das eigentlich ein Preis von ca, 2,- € realistisch wäre, danach stockte er im Satz, er hatte wohl bereut, die Wahrheit ausgesprochen zu haben.

Man kam mit mir in diesem Gespräch immerhin auf folgendes Ergebnis, wenn ich allen Arbeitnehmern das Betriebshandy wegnehme, das sei Luxus und mir einen günstigeren Steuerberater suche, meiner wäre zu teuer, könne ich ihn Zukunft immerhin 600 bis 800 € bei Hermes an Gewinn erzielen.

Immerhin komme ich dann als Chef ja fast auf die Hälfte des Mindestlohnes, der zum Glück beim Chef von keinen bei der Zertifizierung geprüft wird.

Entschuldigung mir fallen auf die Sparideen von Hermes keine weiteren Worte mehr ein.
Da wird man einfach sprachlos.

Das Weihnachtsgeschäft naht und ich traue mir weder in Fahrzeuge zu investieren noch bitter nötiges Personal einzustellen. Dabei habe ich zur Zeit gute Bewerber, weiß aber nicht, werde ich nun selbst gekündigt?

Ein Zustand und Unsicherheit, bei der die Arbeit wirklich keinen Spaß mehr macht und den ich so nicht länger ertragen kann.
Darum bitte ich Sie im Interesse aller Beteiligten eine vernünftige Lösung zu finden.

Ich werde im Interesse meiner Firma und Im Interesse aller meiner Mitarbeiter um den Erhalt des SAT Sonneberg wenn nötig mit allen Mitteln kämpfen.

Ich versuche nun zuerst mit Ihnen eine vernünftige und gerechte Lösung mit der alle zufrieden sein können zu finden.

Allerdings habe ich auch keinerlei Hemmungen mich mit Hermes über sämtliche Medien über die derzeitigen Zustände auseinanderzusetzen.

Ich glaube aber nicht, dass Sie begeistert wären einen Bericht mit Günter Wallraff auf Stern TV anzuschauen mit der Schlagzeile „So geht Hermes mit seinen Vertragspartnern um“.

Ganz abgesehen davon trägt dann die Presse und eventuell rechtliche Schritte gegen diese Zustände auch nicht gerade für eine positive weitere Geschäftsentwicklung von Hermes bei.

Ich selbst will das alles nicht unbedingt auskosten. Mein derzeitiges Ziel ist es wieder eine vernünftige Geschäftsbeziehung mit Hermes zu erreichen und auch in Zukunft als Ihr Vertragspartner tätig zu sein.

Ich lege nun die Verantwortung, über meinen Betrieb, 26 Mitarbeitern und vielleicht auch den Erfolg von Hermes in Ihre Hand.

Ich bitte Sie nochmals eindringlich für diese Situation im Interesse aller Beteiligten ein klares Ziel und einen klaren Weg und eine gerechte Lösung zu schaffen, damit man in Zukunft einfach in Ruhe und ohne Planungsängste wieder arbeiten kann.

Ich bitte Sie nun höflichst den Erhalt meines Briefes per E-Mail oder telefonisch zu bestätigen. Als nächstes bitte ich Sie mir Zeitnah bis Ende September eine Rückantwort zu geben und mitzuteilen was Sie zur Klärung der Angelegenheit unternehmen wollen.

In der Hoffnung auf einer zeitnahen zufriedenstellenden Lösung und weiterer guter Zusammenarbeit verbleibe ich

Mit freundlichem Gruß

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