hart aber fair: Hermes ist mal wieder im Fokus- Nachtrag!! Wer hat denn das Video zur Sendung auf youtube löschen lassen?

Nachtrag: Na, da hat wohl jemand kalte Füße bekommen und das Video zur Sendung auf youtube sperren lassen?

Macht nichts: Hier kann das Video zur Sendung noch angesehen werden:

https://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/index.html

Die Herren aus der Hermes-Zentrale sollen ruhig so weiter machen und die Misssände vertuschen und den Sats die Schuld zuschieben.

So bleibt Hermes wenigstens immer wieder öffentlich ein Thema 😉

Dumm gelaufen…..

hart aber fair Gästebucheinträge, hier ein paar Beispiele von Zuschauern, die ich original kopiert habe, interessant:

https://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/gaestebuch/hartaberfairgaestebuch356.html

Kommentar von „Schneider, M. „, 11.12.2017, 21:48 Uhr:

Herr Gerster vom Bundesverband sollte sich nicht als unwissend darstellen. Das Auslagern der Verantwortung an Sub-Sub-Subunternehmen durch Konzerne wie DPD, Hermes usw. ist absolut gewollt. Es geht nur im Gewinnmaximierung – ein Auspressen der Auftragnehmer wie im frühesten Manchester-Kapitalismus. Muss ein Subunternehmer in die Insolvenz, folgt der nächste. Das ganze System ist gewollt und der Politik sowie dem Zoll bekannt. Die Subunternehmer sind sogar weisungsgebunden. Von freiem Unternehmertum kann nicht die Rede sein. Da werden Subs in die Scheinselbständigkeit genötigt. Sie haben Leasingverträge aus denen sie nicht einfach herauskommen. Dazu der Kündigungsschutz etc. Zum Vertiefen: Silvia Tito googeln. Diese Journalistin deckt die Zustände seit Jahren auf – leider interessiert es die Verantwortlichen nicht.

Kommentar von „Zimmermann „, heute, 21:52 Uhr:

Meine Familie betrieb für Hermes seid Beginn der späten 90er Jahre als Unternehmer Dienstleistungen. Es wurde die Umstrukturierung des Unternehmens Hermes für die Sparte der sub-sub-sub Unternehmern Jahrelang vorbereitet, wenn die Gesellschaft in Deutschland wüsste, was z.B. Ausgehend aus Hamburg von 1999-2005 geplant wurde und umgesetzt wurde, dann würden die Menschen begreifen, das der Sinn des ganzen Auslagern nur Gewinne steigern und Verantwortung von Hermes abwenden wolle. Wir als Familienunternehmen haben uns 2010 aus der Sparte herausgezogen, weil auch da schon klar war, was heute Gang und gebe ist- und es ist 100% so geplant gewesen.

Kommentar von „André“, 11.12.2017, 22:27 Uhr:

Die Logistikbranche jammert über angeblichen Facharbeitermangel.Die Wahrheit ist nach mehr als 2 Jahrzehnten der asozialen Arbeitsbedingungen will diesen Job keiner mehr machen.Das Image ist kaputt und die hunderttausenden Menschen auch,ist das ihre westliche moralische Überlegenheit oder die blanke Wahrheit.Der Kapitalismus ist ein Skalvenmarkt wie zu Zeiten des Römischen Reiches, wer das nicht glaubt sollte seine Augen aufmachen damit er endlich sieht.Bei Tichy, Hüther und Gerster ist Hopfen und Malz verloren die predigen weiterhin ihre Bibel herunter vom angebliche freien und gerechten Markt den es nicht gibt.Wahrheit verträgt Tichy nur nicht weil er blind ist von seiner Ideologie die 2008 unter ging und vom Staat gerettet werden musste.Das hätten wir nicht tun sollen.

Kommentar von „H. Unger, Kassel“, 11.12.2017, 22:32 Uhr:

Ihre Sendung schaue ich oft gerne, aber heute ist mir bitter aufgestoßen, dass ausgerechnet Herr Gerster in der Runde mitdiskutierte. Er ist mir als äußerst korrupt bekannt kein seriöser und glaubwürdiger Gesprächspartner. Zu Ihrer Erinnerung: Im November 2003 geriet er wegen eines PR-Auftrags in Höhe von 1,3 Millionen Euro mit der WMP Eurocom, der nicht ausgeschrieben worden war, in die Schlagzeilen. Mitte Januar 2004 wurden Verträge mit fünf Beraterfirmen und einem Gesamtvolumen von 38 Millionen Euro bekannt. Am 20. Januar 2004 wurden Vorwürfe laut, Gerster solle veranlasst haben, dass interne Protokolle der Behörde verfälscht wurden, um die Affäre zu vertuschen. Obwohl ihn ein interner Revisionsbericht am 23. Januar 2004 entlastete,[6] entzog ihm am Folgetag der Verwaltungsrat der Bundesagentur das Vertrauen mit 20 zu 1 Stimmen; er wurde im Anschluss vom Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Wolfgang Clement entlassen.

Kommentar von „Christian Ebert“, 11.12.2017, 22:42 Uhr:

Vielen Dank Herr Könnes. Als ehem. Hermesbote (69 J bis September 2017 gearbeitet) kann ich die Aussage der vermummten ehem.Botin voll unterstreichen ( Ok das mit der Todesangst nicht). Wenn man korrekt Pakete zustellen soll, so ist nicht mehr als 3 – 5 Euro/Std. zu erreichen. Und das bei 10 -12 Std. täglich. Viele junge Leute beginnen den Job und hören kurze Zeit danach wieder auf (mitunter am 2.Tag). Bei dieser miesen Bezahlung, was eindeutig an der Führung in Hamburg liegt. Gesundheitliche Probleme (Rücken etc.) sind vorprogrammiert. Entgegen der weltfremden Argumentation des Herrn Gerster geht das so bundesweit 90 % der Paketboten. Die restlichen 10% schaffen das Pensum durch geschickte Trickserei ( unterschreiben selbst u.a.). Das alles ist pure Ausbeutung. Doch keiner streikt — aus Angst. Ich hoffe sie leiten diese Mail Herrn Könnes und Herrn Gerster weiter, obwohl ich genau in diesem Moment schon nicht mehr daran glaube.

Kommentar von „Anonym“, 11.12.2017, 20:50 Uhr:

Warum ist eigentlich kein Paketzusteller eingeladen? Man spricht hier über jemanden aber nicht mit jemanden! Warum?

Kommentar von „Dietmar Kock“, 11.12.2017, 21:50 Uhr:

Hermes gehört zur Otto Gruppe. Und die Ottos gehören zu den reichsten in Deutschland. Das alles ist ein Widerspruch. Dazu kommen noch die sinnlosen Streiks von verdi bei amazon, da amazon Deutschland Lager in PL und CZ betreibt. Also muss man an die Logistiker ran. Diese sind die Lösung!

Kommentar von „Ilona Knoop“, 11.12.2017, 21:49 Uhr:

Diese nicht nur personellen Missstände bei Hermes sind auch deutlich für die Kunden spürbar. Hermes gehört zur vermeintlich sozialen Otto Group, die über ihr ebenfalls erfolgreiches Tochterunternehmen ECE Projektmanagement die Standorte von Hermes Logistik rücksichtslos (Stadt Löhne) erweitert. Die Gewinne dieser Arbeitgeber rechtfertigen keinesfalls die Missstände, wie unwürdige Arbeitsbedingungen und das Lohndumping der Mitarbeiter u.a. bei Hermes. Das ist definitiv nicht das Verhalten vermeintlich sozialer Unternehmen! Wenn die Politik dafür nicht die Verantwortung übernehmen übernimmt, dann muss es der Kunde machen!

Kommentar von „Udo Schwedler“, 11.12.2017, 21:46 Uhr:

Weshalb gibt es noch in den sehr Reichen Deutschland noch Unternehmen, wie die Firma Otto, wo der Chef einer der Reichsten Männer in Deutschland Multi-Millardär ist seinen Mitarbeiter bei Hermes nicht mal den Mindestlohn zahlen kann. Ist das nicht nur Gier der Unternehmen auf kosten der Mitarbeiter

Kommentar von „Werner Koschnik“, 11.12.2017, 21:13 Uhr:

Kann, soeben (21 Uhr) zu Hause, erst jetzt Stellung nehmen als Aushilfs-Paketbote (ja die gibts auch – in meinem Fall täglich auf Abruf und auf max. 450-€-Basis). Brauche das unbedingt, um als Regelrentner mit 520-€-Altersrente noch hinzuzuverdienen, solange es geht (bekäme andernfalls „nur“ ca. 740 € mtl. inkl. Grundsicherung). Mitdem Paketdienst komme ich auf ca. 950 € mtl., das reicht bei einer Miete von ca. 500 € mtl. „warm“ mal so knapp über den Monat. Weihnachtseinkäufe oder gar Weihnachtsfeeling … alles aus dem Kopf gestrichen! Extras oder gar Urlaube? = unerschwinglich! Hoffentlich halten meine noch einzigen Winterschuhe… In diesem Sinne an die HAF-Runde = Frohes Diskutieren!!

Kommentar von „diepato“, heute, 10:57 Uhr:

Über Hermes (Ottos “Götterboten“) hat uns eine TV- Sendung schon vor ein paar Jahren aufgeklärt: In Sub – Sub – Sub – Sub – Unternehmen arbeiten / schuften Osteuropäer u. a. mit miesem Lohn, mit langer Arbeitszeit, mit hanebüchener Unterbringung. Hermes ist ja u. a. der Gott des Verkehrs (Straßen-) und auch der Diebe und so ist es auch verständlich, dass der Otto – Versandt Hamburg seinen “exklusiven Lieferdienst“ so genannt hat. Nun zeigt uns Herr Könnes, dass sich in den vergangenen Jahren bei Hermes nichts geändert hat. Warum auch. Wenn nicht ständig kontrolliert (wer soll das eigentlich tun, Herr Gerster???) und durch die Politik nichts verändert wird (z. B. Sub – Sub – Sub – verbieten), bleibt in Deutschland alles so, wie es ist. Ist auch gut so.Ich warte nun auf die Paket – Drohne von Hermes. Wo landet sie, wo klingelt sie, wie bekommt sie die Haustür auf, wenn ich nicht zu Hause bin? Wo steckt die Benachrichtigung – wo legt sie das Paket ab? Fragen darf man ja mal.

Kommentar von „Regina Rohde“, heute, 10:38 Uhr:

Herr Plasberg warum haben sie Herrn Gerster nicht schärfer attackiert zu den Zuständen beim Paketdienst ?? Bei einem Afd Politiker machen Sie es und reiten ewig auf den alten Aussagen rum, auch wenn es manchmal gar nicht Thema der Sendung ist.

Kommentar von „R. Gerlach“, heute, 10:32 Uhr:

Feste Jobs gestrichen, Löhne gedrückt: Ist das die neue Arbeitswelt? Das gehört doch dazu: Man arbeitet, nimmt einen satten Kredit für ein Häuschen auf in der Annahme, man hat Arbeit und Einkommen, dann können die Kinder kommen. Aber falsch gedacht heute, denn das erhärtet wieder meinen Verdacht, nach Abzahlung za. der Hälfte des Kreidits entlässt der Arbeitgeber einige oder alle Arbeitnehmer. Wer legt die Hand ins Feuer, dass das nicht im Deal mit Banken geschieht? Wohin geht denn das Häuschen, wenn der Kreditnehmer nicht mehr zahlen kann? Natürlich: An die Bank, die dann genüsslich mit dem Häuschen weiterhandeln kann. Bei Entlassungen ist alles, was die Arbeitnehmer betrifft unrelevant: Ob Kind, Einschulung, alleinerziehend, wie bei mir: Es wurde „arbeitsbedingt“ gekündigt. Menschenwürde? Eine Regierung, die Schaden abwendet? Wo sind die? Die Menschen sind in diesem Staat nur noch Figuren in einem Spiel, Monopoly z. B. – kein Spiel mehr, sondern life.

Kommentar von „Jutta S.“, heute, 10:25 Uhr:

Hallo, auch ich fand diesen Herrn Gerster grauenvoll. Sitzt auf seinem hohen Roß und hat keinen Sinn für die Realität. Ich fand es auch reichlich unverschämt von ihm, die Sendung von Herrn Könnes (ich habe sie gesehen) reißerisch zu nennen. Ach Herr Plaßberg, eines möchte ich noch monieren: Sie reden von DOPPELVERDIENERN. Das nervt mich ungemein. Mein verstorbener Mann und ich ( jetzt Rentnerin) waren beide Vollzeit berufstätig, aber niemand von uns hat ein doppeltes Gehalt bekommen. Bitte verwenden Sie diesen Ausdruck, der völlig daneben ist, bitte nicht mehr!!!! Schöne Grüße

Kommentar von „Wolfgang Mücke“, heute, 09:53 Uhr:

Die Aussagen von Verbandsvertretern oder Vorständen gehen einem auf den Nerv. Sie hören nichts, sie sehen nichts, sie wissen von nichts. Sie sagen nichts, d.h. sie stehen Interviews nicht zur Verfügung. Aufgedeckte Probleme in ihrem Bereich sind Einzelfälle. Selbstverständlich verurteilen sie jedes Fehlverhalten. Da muss der Rechtsstaat dagegen vorgehen. Ausgesuchte Rechtsanwälte sorgen dafür, dass man Firmenleitern keine Schuld nachweisen kann.

Kommentar von „Michael H.“, heute, 09:41 Uhr:

Was Hermes da treibt ist unter aller Sau und gehört mit aller Härte verfolgt. Denn es geht auch anders – ich selbst arbeite seit 24Jahren als Zusteller in Festanstellung,unbefristetem Vertrag,Weihnachts- und Urlaubsgeld mit dem Doppelten des Mindestlohns. Wir müssen sämtliche Sozialvorschriften einhalten,machen alle Berufskraftfahrerschulungen mit und tragen Verantwortung für hohe Werte im Laderaum sowie die Unversehrtheit anderer Verkehrsteilnehmer. Es regt mich tierisch auf wenn unsere Arbeit als minderwertig dargestellt wird denn das ist sie nicht. Es wurde in der Sendung sehr viel verallgemeinert und teils oberflächlich recherchiert und die SPD-Tante hat sich mit Nichtwissen hervorgetan. Und es gibt sehr wohl in der Branche Aufstiegsmöglichkeiten wenn man es denn will. Grundübel ist das verbreitete Subunternehmertum das praktisch unreguliert sein Unwesen wie im Falle Hermes treiben darf. Übrigens – ich arbeite bei UPS.

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