Sat-Betreiber, die durch die Hermes-Geschäftspolitik immer wieder in die Fänge des Zolls geraten, weil sie Subunternehmer als Scheinselbständige beschäftigen

Gerade heute habe ich wieder ein Telefonat mit einer Sat-Betreiberin geführt, die Sozialversicherungsbeiträge für ihre vermeintlichen „Subunternehmer“ nachzahlen muss, weil sie Besuch vom Zoll hatte.

Die Gesetzeslage ist das zentrale Problem für Sat-Betreiber, die vermeintliche Subunternehmer beschäftigen, die aber tatsächlich als Arbeitnehmer betrachtet werden.

Die Vorstände oben in der Hermes-Zentrale lachen sich ein’s ins Fäustchen, weil sie sämtliche Riskien auf die Vertragspartner abwälzen können und das alles im Einvernehmen mit der Politik!!!!

Ein sehr kluger Richter hat schon 2011 während eines Strafverfahrens gegen eine Sat-Betreiberin im Gerichtssaal verlauten lassen, dass der Hermes-Skandal ein politisches Problem ist und die Frage gestellt, warum die Staatsanwälte nach den Medienveröffentlichungen noch nicht die Ermittlungen aufgenommen haben.

Ihr Sat-Betreiber müsst Euch nicht nur gegen den Vorstand zur Wehr setzen, sondern Euch in der Masse an die zuständigen Minister wenden, weil die Gesetzeslage Euch das Genick brechen wird, weil IHR irgendwann Besuch vom Zoll bekommt.

Den Zöllnern sind gegen die Vorstände in der Hermes-Zentrale aus politischen Gründen die Hände gebunden und die Zöllner dürfen nur die „Kleinen“ jagen, aber nicht die Großen.

Deshalb warne ich die Sat-Betreiber immer wieder: Lasst Euch nicht vom Vorstand missbrauchen, denn es ist Eure finanzielle Existenz, die den Bach runter geht, wenn der Zoll berechtigt Eure Betriebe und die Arbeitsverhältnisse prüft!

Reaktionen der Youtube-Besucher auf die Aussage des Herrn Otto im obrigen Video:

ALLE KOMMENTARE (6)
Silvia Tito
Öffentlichen Kommentar posten…
Top-Kommentare

Silvia Tito vor 1 Jahr
Otto-Skandal:

http://ottoskandal.wordpress.com

https://hermessubunternehmer.wordpress.com

MrWeasedd vor 2 Jahren (bearbeitet)
@chettee – Charity dient doch diesen Leuten nur zur Selbstdarstellung und narzisstischen Kompensation. Der Otto verdient Geld damit, dass Menschen unter unwürdigsten Bedingungen arbeiten. „Sklaverei“ ist im Fall von Hermes kein bisschen übertrieben. Und dann kriegt der Otto für seine PR-Aktionen das Große Bundesverdienstkreuz. Der Mann besudelt dieses Symbol.
Antworten ·

chettee vor 2 Jahren als Antwort auf Sanjay Germany
Das ist alles Rot-Grün mit ihrer Agenda 2010 zu verdanken. Da wurden zwar einige gute Grundsteine gelegt. Aber was gar nicht geht, ist – verkürzt gesagt – Arbeitsvermittlung in private Hand zu geben. Der Staat hat dafür zu sorgen und niemand sonst. Nur leider lässt es sich nicht mehr so ohne weiteres rückgängig machen.

calderone06 vor 2 Jahren
Otto wäre gern der Herr Unternehmer, am Ende hat er doch nur das richtige Unternehmen zur richtigen Zeit geerbt. Der Mann hat so offensichtlich nicht das Format echter Selfmade-Männer.

chettee vor 2 Jahren
Was der Saubermann und Vorzeigephilanthrop nicht sagt… der Grund, warum Hermes überhaupt aus dem Unternehmen ausgegliedert wurde… undzwar, damit dieses „Lohndumping“ überhaupt erst möglich wird, ohne dass sich Otto selbst die Hände schmutzig machen muss. Dann kann er immer sagen.. „ja aber das haben ja nicht wir zu verantworten, sondern der Generalunternehmer.“ Dieser Mann lässt sich als Philanthrop feiern und versagt da, wo es wirklich nötig wäre.

Sanjay Germany vor 2 Jahren
Subunternehmer sind das Grundübel, diese müssten ebenso wie Zeitarbeitsfirmen komplett verboten werden ohne Wenn und Aber. Und zwar sofort und in allen Branchen!!!

Advertisements