Zoll FKS: Silvia Tito als sachverständige Zeugin angeklagter Sat-Betreiber

Liebe Zöllnerinnen und Zöllner in Deutschland:

Ich habe eine Bitte an alle Zöllner, die aufgrund der unzureichenden Gesetzeslage gegen Hermes-Vertragspartner ermitteln müssen.

Wenn Sie mich in „Einzelfällen“ als Zeugin beim Staatsanwalt oder Richter vorschlagen, dann tun Sie das bitte nur in der Form, dass ich bei Gericht und beim Staatsanwalt gegen das bundesweite System der Hermes-Führungskräfte als SACHVERSTÄNDIGE und als WIRTSCHAFTSERMITTELRIN angehört werde!

Ich kann in Einzelfällen nicht als entsprechende Zeugin speziell aussagen, wenn mir von den Vertragspartnern keine Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden.

Bitte ersparen Sie mir einen zeitaufwendigen Einsatz bei weit entfertnen Gerichten, der mit enormer Reisezeit zwischen zwei und drei und Tagen verbunden ist, wenn ich ohne Unterlagen des jeweiligen Angeklagten keine Zeugenaussage tätigen kann.

Ich möchte den Zöllnerinnen und Zöllnern auch mein Anliegen öffentlich erklären:

Ein sehr engagierter Zöllner hat im ersten Quartal 2015 dafür gesorgt, dass ein Richter mich als Zeugin vorlud, weil er sich auch mit meinen Ermittlungen über meinen Blog befasste, was ich sehr zu schätzen weiß, aber und jetzt kommt das aber:

Ich konnte in diesem Fall nicht konkret als Zeugin aussagen, weil der ageklagte Sat-Betreiber im Vorwege nicht richtig für meine Ermittlungen mitgearbeitet hat, da er es trotz meiner ständigen Mahnungen versäumte, mir alle Akten in seiner Sache zu übergeben!

Für angeklagte Sat-Betreiber, die zu faul sind um ihre Existenz zu kämpfen, weil sie es nicht schaffen richtig mitzuarbeiten, stehe ich als Zeugin nicht mehr zur Verfügung!

Jetzt kam gerade wieder ein aktueller Fall auf mich zu.

Ein Vertragspartner, der es seit Ende 2013 !!!! nicht geschafft hat, richtig mitzuarbeiten, obwohl die zuständige und ermittelnde Beamtin auch entlastend für diesen Sat-Betreiber ermitteln wollte, wird jetzt angeklagt. Nun soll ich wieder die Kohlen aus dem Feuer holen, aber dazu bin ich nicht mehr bereit!

Der gute Mann, der tatsächlich Opfer des Niederlassungsleiters war, hat es in 1 1/2 Jahren nicht geschafft, mir seine Akten zukommen zu lassen, trotz meiner ständigen Warnungen und nun hat er „den Salat“. Ich soll nun für ihn als Angeklagten eingreifen, aber ich das werde ich nicht tun. Er hat seine letzte Chance wieder nicht wahrgenommen und nun lasse ich ihn ziehen.

Da ich mich schon jetzt auf meine künftige Tätigkeit für Familienunternehmer und damit auf das Jahr 2016 vorbereite, fehlt mir auch die Zeit und ich denke, wenn die betroffenen Sat-Betreiber zu faul sind, sich in eigener Sache zu engagieren, müssen diese eben als Angeklagte ihre eingebrockte Suppe selbst auslöffeln.

Ich hoffe, dass der nun Angeklagte, diese Zeilen jetzt liest und mal über sein fehlendes Engagement nachdenkt.

Also noch einmal für die Vertragspartner der HLG, die in den nächsten Jahren mit SICHERHEIT AUCH noch angeklagt werden und sich dann plötzlich wieder an die engagierte Frau Tito erinnern, weil sie vorher nicht auf die Frau Tito gehört haben:

Ohne Unterlagen keine Zeugin Silvia Tito.

Die Vertragspartner, die bereits 2011 angeklagt wurden und auf meinen Rat nicht gehört haben, mussten auf mich als Zeugin verzichten. Ob das gut für diese Leute war?

Beste Grüße

Silvia Tito, 23. Juli 2015

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