Frank Iden macht ’nen Abgang

EDEKA = Ende der Karriere

Zahltag für die Vorstände für Otto und Hermes

Die DVZ fragt:

„Warum es zu dem abrupten Ende von Idens Hermes-Karriere kam, darüber schweigt sich die Otto-Tocher aus. Auf jeden Fall ging es schnell. Otto-Konzernvorstand Hanjo Schneider bedankt sich in der Pressemitteilung immerhin bei Iden „für die geleistete Arbeit“ und wünscht ihm „beruflich wie privat alles Gute“.

Meine Antwort darauf, kennt der DVZ-Chefredakteur ja nun 😉

Frank Iden ist zwar bei Hermes raus, aber mich, Silvia Tito, wird er noch sehen (müssen)…….

z.B. im brisanten Fall Saarbrücken!

Silvia Tito, 26. September 2014

Hier der aktuelle Presseartikel zum Abgang meines Freundes Frank Iden

http://www.dvz.de/rubriken/menschen-karriere/single-view/nachricht/aus-fuer-hermes-doppelspitze.html

Bis Anfang dieser Woche standen zwei Franks als gleichberechtigte Chief Executive Officers (CEO) an der Spitze von Hermes, der zum Hamburger Versandhandelskonzern Otto gehörenden Logistikgruppe. Dann kam am Dienstag der Paukenschlag: Frank Iden verlässt das Unternehmen – „auf eigenen Wunsch“, wie es in solchen Fällen heißt. Sein Name ist bereits von der Homepage des Logistikers verschwunden. Damit ist Frank Rausch zum alleinigen CEO der knapp 12.000 Mitarbeiter starken Gruppe aufgestiegen.

Warum es zu dem abrupten Ende von Idens Hermes-Karriere kam, darüber schweigt sich die Otto-Tocher aus. Auf jeden Fall ging es schnell. Otto-Konzernvorstand Hanjo Schneider bedankt sich in der Pressemitteilung immerhin bei Iden „für die geleistete Arbeit“ und wünscht ihm „beruflich wie privat alles Gute“.

Schneider ist seit gut fünf Jahren im Otto-Vorstand für Services (was im Wesentlichen Logistik ist) verantwortlich. In Personalunion steuert der 53-Jährige zudem als CEO die Dachgesellschaft Hermes Europe und die Zusammenarbeit innerhalb der weitverzweigten Hermes-Familie.

Die wichtigsten Mitglieder dieser Famile sind die vor allem als Paketdienst bekannte Hermes Logistik Gruppe Deutschland (HLGD) und die als Spedition fungierende Hermes Transport Logistics (HTL). Erst im vergangenen Juni hatte Otto das Management beider Gesellschaften zusammengefasst. Seither standen der aus dem Paketgeschäft kommende Iden und der in der Landspedition großgewordene Rausch gemeinsam an der Spitze beider Firmen. Unter ihnen agieren fünf Geschäftsführer. Sie berichten nun an Rausch.
Von TNT über DP zu Hermes

Mit Iden verliert Hermes einen profunden Kenner des Paketmarktes. Der heute 48-Jährige hatte seine berufliche Laufbahn 1982 bei der Speditionsgruppe Interfracht in Bremen begonnen. 1987 wechselte er zu TNT Express nach Troisdorf, 1999 zur Deutschen Post und 2004 zu Hermes. Dort führte er zunächst die Geschäfte der damaligen 50-Prozent-Tochter Primemail. 2009 wechselte Iden als Geschäftsführer Marketing/Vertrieb zur Hermes Logistik Gruppe.

Mitte 2011 stieg Iden zum Vor sitzenden der HLGD-Geschäftsführung auf. Schon damals gab es einen überraschenden Führungswechsel bei dem Paketdienst. Top-Mann Hartmut Ilek ging mit 58 Jahren in den Ruhestand. Kurz zuvor waren der Paketdienst und mit ihm die Muttergesellschaft Otto in einer ARD-Reportage zur besten Sendezeit heftig kritisiert worden – wegen angeblich skandalöser Arbeitsbedingungen bei den Hermes-Subunternehmern.

Der jetzt mit mehr Macht aus gestattete Rausch kam anno 2003 zur Hermes Logistik Gruppe. Der heute 49-Jährige verantwortete als Geschäftsführer vor allem den Bereich Transportlogistik. 2008 übernahm er als Vorsitzender der Geschäftsführung die Leitung der Hermes Transport Logistics, die ein Jahr später als HTL eigenständig an den Markt ging.

Vor seinem Wechsel zu Hermes war Rausch bei der damals gerade von der Deutschen Post aufgekauften Speditionsgruppe Danzas tätig. Aus dieser Zeit kennt er bestens Schneider, der 2002 ebenfalls von Danzas zu Hermes gegangen war.
Ausbau der Paketsparte

Eine der wichtigsten Aufgaben von Rausch als CEO beider Hermes- Gesellschaften wird es nun sein, das im vergangenen Juni angekündigte 300 Mio. EUR schwere Ausbau programm für die Paketsparte um zusetzen. Damit bereitet sich Hermes auf weiteres Mengenwachstum durch das boomende E-Commerce-Geschäft vor.