Siemens unterlag vor Gericht im Mobbingprozess Sedika Weingärtner

Siemens unterlag vor Gericht im Mobbingprozess

Seit langem verfolge ich den Mobbingfall Sedika Weingärtner, die als ehemalige Mitarbeiterin seit Jahren gegen Ihren Arbeitgeber SIEMENS kämpft.

Nun hat Siemens ein Problem, weil EIN Wunder, im wahren Sinne des Wortes geschah:

Sedik Weingärtner hat Dank Ihrer jahrelangen Hartnäckigkeit einen Erfolg zu verzeichnen:

Der Konzerngigant Siemens unterlag im Gerichtsverfahren.

Was ich sehr spannend finde, dass die Presseberichte zum Erfolg bzw. Sieg von Sedika Weingärtner in Google aus ”rechtlichen Gründen” nicht abrufbar sind.

Hat der jetzige Siemens-Vorstand, Peter Löscher ist ja nicht mehr bei Siemens aktiv,  etwa nun ein etwas größeres Problem mit einer verdienten Niederlage zum juristischen Sieg der ehemaligen Mitarbeiterin Sedika Weingärtner und möchte nicht, dass darüber im Netz etwas zu lesen ist? 

Na, dann kann mir der nun amtierende Siemens-Vorstandsvorsitzende für meinen öffentlichen Bericht ja mal eine “Unterlassungserklärung” schicken, damit Siemens meinen Bericht zum Erfolg von Sedika Weingärtner auf meinem gut besuchten BLOG “unterbinden” lassen kann?

Der jetzige Vorstandsvorsitzende des Konzerns Siemens wird die Niederlage in der Sache Weingärtner nun geschickt angehen müssen, aber ob es reicht, wenn er dafür sorgt, dass die für Siemens nicht so vorteilhaften Presseberichte bei Google nicht mehr abrufbar sind?

Zum Glück gibt es ja Facebook, so dass der nun amtierende Vorstandsvorsitzende dringend die Erkenntnis ziehen müßte, dass das Image eines Unternehmens im Zeitalter des Internets nicht mehr kontrollierbar ist

Das mussten ja auch meine Vorstandsherren der Hermes Logistik Gruppe ja auch leidvoll erkennen?

Silvia Tito, November 2013

Ein Bericht scheint nach derzeitigen Recherchen noch abrufbar zu sein:

Nach Mobbingklage:

Siemens muss Managerin weiter beschäftigen

48-Jährige hatte angeblich Holocaust geleugnet – Gericht erklärte Kündigung für unwirksam – 07.11.2013 18:42 Uhr

Nürnberg  – In Nürnberg hat ein Gericht entschieden, dass Siemens eine Managerin weiter beschäftigen muss, nachdem sie gegen ihre Kündigung rechtliche Schritte eingelegt hatte. Der Fall zog sich bislang über mehrere Jahre.

Siemens muss eine frühere Einkaufsmanagerin, die mit einer Mobbingklage in Millionenhöhe für Schlagzeilen gesorgt hatte, weiter beschäftigten.

Die Kündigung des Elektrokonzerns sei unwirksam, die Voraussetzung für eine ordentliche verhaltensbedingte Kündigung im April 2009 nicht gegeben, teilte das Arbeitsgericht Nürnberg am Donnerstag mit.

Zuvor hatte die 48 Jahre alte Betriebswirtin den Vergleichsvorschlag des Gerichts abgelehnt: Falls sie die Kündigung annähme, sollte ihr Siemens 60.000 Euro zahlen. 

Sie hatte Vorgesetzten vorgeworfen, sie als Frau und Ausländerin systematisch diskriminiert zu haben. In einer E-Mail an den Siemens-Chef Peter Löscher hatte sie ihr Leid mit dem von Juden im Dritten Reich verglichen. Der Siemens-Konzern hatte diese Äußerung als Verharmlosung des Holocausts gewertet und sie daraufhin entlassen.

Links zum Thema

http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/nach-mobbingklage-siemens-muss-managerin-weiter-beschaftigen-1.3266065

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