Pleite-Sat zur Gewinnmaximierung HLG

Dieser Sat-Betreiber aus der Region NORD hat seine Chance damals verpasst und musste Insolvenz anmelden, zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft wie auch der Zoll schon eine ganze Zeit lang gegen ihn.

Strategie der Gewinnmaximierung

Von: Sat bleibt anonym
Gesendet: Dienstag, 19. Juni 2012 08:17
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Betreff: Re: Sats noch mehr unter Druck

Sehr geehrte Frau Tito,

meiner Meinung nach, wird hier weiterhin, konsequent die Strategie der Gewinnmaximierung auf Kosten der Gesellschaft verfolgt. Wie mir der Hr. Gregor Reidick, Gebietsleiter Gebiet 2 und 3 und zur Zeit ein enger Vertrauter vom Hr. Vallieri, sagte ist der Hermes nicht in der Lage die Kosten der Umstellung auf Stundenlohn dem Betreiber, durch Paketpreiserhöhung in ausreichender Weise zu Kompensieren. Dadurch sind weite Pleiten und Insolvenzen vorprogrammiert.

Bei den jetzt favorisierten, Modell der Vollbeschäftigung kommt in solchen Fall des Lohnausfalls die Agentur für Arbeit mit dem Insolvenzgeld zu tragen. Dadurch wird die Zustellung weiter gesichert und die HLG kann ohne großen Zeitdruck ( Insolvenzgeld wird meines Wissens 3 Monate geleistet ) das nächste Opfer suchen.

Durch diesen, durchaus cleveren Schachzug erreicht man zwei Ziele gleichzeitig :Man kommt bei Pleiten aus dem Schlagzeilen, weil es wird nur noch der Betreiber finanziell geschädigt und nicht die gesamte Zustellschaft und entgeht dem Medieninteresse.
Die Zusteller bleiben dem System erhalten , weil die keine finanziellen Einbußen befürchten müssen.

Zum Schluss bleibt mir nur noch zur erwähnen das Hermes selbst, im Jahre 1995 eine Umstellung vom Prämienlohn auf Stundenlohn vollzog. Weil hier die erforderliche Produktivität niemals erreicht worden ist, Entschloss man sich die gesamte Zustellschiene auszugliedern und nur noch mit Vertragspartnern zur arbeiten. Jetzt sollen die Sat-Betreiber dies schaffen was dem Konzern, mit allen seinen Möglichkeiten nicht gelungen ist.

Gruß

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